Nicht Google hatte den Markt der günstigen Tablets erst so richtig angestoßen, sondern Amazon locker weit über ein halbes Jahr zuvor. Denn gegen Ende 2011 präsentierte man mit dem Amazon Kindle Fire ein erstes recht potentes 7 Zoll-Tablet zu einem Preis von nur 199 Dollar. Es war sicherlich nicht der Oberkracher, doch mit diesem Preis allein auf weiter Flur. Damals machte Amazon allein mit dem Gerät noch Verlust, welcher dann aber über den Verkauf von digitalen Büchern, Musik, Filmen usw. wieder vervielfacht eingespielt werden sollte. Das hat scheinbar funktioniert, denn im letzten Jahr präsentierte man gleich mehrere neue Kindle Fire, zwei Geräte sogar mit Dolby-Sound und HD-Displays. Auch das erste Kindle Fire bekam eine Auffrischung und einen günstigeren Preis, bei uns in Deutschland schon zu 159 Euro erhältlich.

Gerade in den USA konnte man die Kindle Fire gut verkaufen, wie eine Statistik von Localytics zeigt. Der sowieso dominierende Markt scheint für Amazon Nährboden zu sein, so kommen die Kindle Fire auf einen dicken weltweiten Marktanteil von 33%, dahinter das hier nicht erhältliche Nook-Tablet und abgeschlagen mit nur 8% folgt das Nexus 7 von Google. Zwar ist Amazon in Deutschland auch beliebt, doch in den USA wird der Mega-Online-Shop nahezu verehrt. Amazon verkauft von 9 von 10 Kindle Fire in den USA. Man ist also auf dem lukrativsten Markt besonders erfolgreich.

In diesem Jahr wird das Nexus 7 in die zweite und das Kindle Fire in die dritte Generation gehen, andere Hersteller werden mit Billig-Tablets jetzt erstmals kräftig mitmischen, weshalb sich der Markt noch etwas verschieben dürfte. (via, via)

[asa]B0083PWAWU[/asa]

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen