Der Nutzer von nebenan ohne viel Hintergrundwissen wird sich ein Smartphone eines bestimmten Herstellers nicht kaufen, weil er davon ausgeht, dass es noch lange Zeit neue Firmware-Updates bekommen wird. Der greift zu dem jeweiligen Gerät, weil es ihm gefällt, weil die Werbung ihn überzeugte, weil es die benötigten Funktionen bietet. Hingegen der affine Nutzer sich durchaus auch mal die Modding-Community und Update-Politik der Hersteller anschaut, was aber meines Erachtens inzwischen nicht mehr so wichtig ist. Denn Android ist inzwischen erwachsen, es bedarf nicht mehr alle halbe Jahre ein fettes Update, um die Android-Geräte wirklich besser zu machen. Das hat Google auch auf der Google I/O gezeigt, als Funktionen vorgestellt wurden, welche auch ohne Firmware-Update auf die Geräte kommen werden. In die Richtung wird es zukünftig sowieso verstärkt gehen. Google wird das Update-Problem warum auch immer nicht los, weshalb man unter anderem mit den Google Play Services eine Basis geschaffen hat, neue Funktionen auszuliefern, die nicht gleich eine komplett neue Firmware benötigen.

Und generell bin ich der festen Überzeugung, dass dieses Update-Ding einfach nur noch völlig überbewertet wird. Denn seid mal ehrlich und denkt zurück. Seit Android Ice Cream Sandwich läuft das Android-System einfach besser, endlich nicht mehr so hakelig wie früher und spätestens seit Android Jelly Bean ist Android ausgereift. Klar, es gibt hier und da noch ein paar Dinge, die verbessert, ausgebessert oder erneuert werden sollten, dennoch steht ein gutes Grundgerüst, das einfach funktioniert. Ein aktuelles Beispiel ist wieder das HTC One S, welches wahrscheinlich kein Sense 5 aufgrund „technischer Schwierigkeiten“ bekommen wird. Aber braucht es das? Ich glaube nicht, denn es läuft. Klar, Bugfixes sind immer gern willkommen und sollten vom Hersteller nach wie vor auch entwickelt werden, doch mehr braucht es eigentlich nicht.

Mit dem RAZR i von Motorola war ich noch mit Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) unterwegs, da hatte ich schon gleichzeitig Geräte mit Android 4.1 (Jelly Bean) in der Hand. Mir fehlte nichts. Ich hatte ein Nexus 4 mit Android 4.2, jetzt wieder ein RAZR i mit Android 4.1. Ich vermisse nichts. Ab und zu benutze ich das Galaxy Tab 2 von meinem Vater mit Android 4.0. Ich vermisse nichts. Denn „durch die Bank weg“ funktionieren alle Geräte wie erwartet und jede App lässt sich nutzen. Deshalb ist es mir auch völlig egal, ob Android 4.3 heute, morgen oder in vier Monaten kommt, es gibt gar meiner Meinung nach kaum Bedarf dafür.

Klar, viele Nutzer denken da anders. Doch das Geschrei nach immer wieder neuen Android-Versionen und das Jammern, wenn ein Gerät nur noch Bugfix & Security-Updates aber keine neuere Android-Version mehr kommt, kann ich schon seit Monaten oder bald Jahren nicht mehr nachvollziehen. Inzwischen haben die Nutzer die Hersteller teilweise so unter Druck gesetzt, dass diese Updates zu schnell freigeben, ohne eine richtige Qualitätssicherung durchgeführt zu haben. Dann ist das Gejammer wieder groß, dass das neue Update den Akku leer zieht, die Hälfte nicht funktioniert oder was auch immer nicht rund läuft.

Viel anders geht es mir am Desktop auch nicht. Meine „App“ Chrome funktioniert gut. Da spielt keine Rolle ob Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 oder letztlich nur Chrome OS die Basis ist, solang das System funktioniert. Meine Gedanken hat AOSP-Chef Queru in den letzten Tagen bereits bestätigt, als er meinte, dass Android jetzt dort ist, wo es von Google seit Jahren gesehen werden will.

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  • Mo

    Ich gebe dir Recht. Das ist aber auch der Grund, weshalb iOS sich nicht sonderlich weiterentwickelt hat. Weil es von Anfang an nahezu ausgereift war, trotzdem beschweren sich alle über zu wenig neue Funktionen

  • Ich muss dir widersprechen.

    Die Foren sind VOLL von normalen nichtnerd Usern deren geräte permanent mist machen. Nicht mehr funktionierende Softwarestücke, reboots, appspeicherüberlauf und so weiter und so weiter.

    Wir haben es beim CoCast oft genug besprochen und DU SELBST warst der Meinung das es bei Android ein Hard UND Software Qualitätsproblem gibt. Dagegen gibt es nur zwei mittel. Qualitätssicherung und permanente Updates. Nicht wegen neuen Features. Wegen Bugfixes.

    • dennyfischer

      Es geht doch hervor, dass Bugfixes wichtig sind, mehr als eindeutig ^^. Aber es wird ja immer geschrien „ich brauch die neue Android-Version“ ohne zu wissen, warum eigentlich.

      Ich würde wetten, dass ich damit zumindest teilweise gar nicht so verkehrt liege: „Inzwischen haben die Nutzer die Hersteller teilweise so unter Druck gesetzt, dass diese Updates zu schnell freigeben, ohne eine richtige Qualitätssicherung durchgeführt zu haben.“

      • Welcher Hersteller lässt sich in Sachen Updates denn von maulekunden was diktieren? Das is ne Marketingsache. Hersteller die sagen können „“wir haben neue updates immer als erstes auf den geräten“ dürften im verkauf vorne liegen.

        • dennyfischer

          Samsung ist wohl das beste Beispiel. Wie oft die Updates zurückziehen, nachdem die Kunden Versuchskaninchen spielen durften. Zugleich werden sie aber beklatscht, weil sie inzwischen recht fix sind, neue Android-Versionen auszuliefern. Irgendwo geht da also etwas schief. Bei Sony ist es glaube auch oftmals nicht viel anders.

          Keine Frage. Security und Bugfix-Updates sind wichtig. Aber das und Qualitätsprobleme werden nicht behoben in dem alle halbe Jahre nen fettes Major-Update kommt, was nur einen Bruchteil der besagten Dinge abgearbeitet hat. Das hat ja Google jetzt offenbar begriffen.

        • Julian Müller

          Ich hätte da ein schlechtes Beispiel.
          LG:
          Das Optimus Speed hat 1 Jahr und damit 6 Monate zu viel gebraucht für das ICS Update – und dann ein verbuggtes rausgehauen. Man muss da sagen das LG unter extremen Druck von der Community war!!!

          • Sorry Leute. Ich glaube das nciht. Multimilliarden dollar konzerne interessiert es einen feuchten kehricht, was die community denkt. Aber das is nur meine Meinung

          • Julian Müller

            Das wäre aber extrem dumm von LG ein Update rauszuhauen was verbuggt wie noch was ist. Wäre weder Marketingsache noch sonst was eher schnell ein Update raushauen das die Community die Klappe hält. Beim Milestone war es das selbe, das froyo update kam recht schnell hatte aber nicht mal JIT Compiler aktiv…. und lief nicht besser als eclaire

          • Julian Müller

            Und würden Multimilliarden Dollar schwere Konzerne die Community gar nicht interessieren gäbe es gar keine Updates.. nur ma am rande

          • dennyfischer

            Ist gut fürs Image, was nötig ist, um Geräte zu verkaufen. Indirekt also schon, anders ginge es gar nicht. Man kommt den Nutzern ja schon entgegen, in dem man neuere Android-Version auf ältere Geräte verteilt.

        • Guest

          test

      • Martin Jastram

        ja, weil die meisten nicht begriffen haben, daß das problem bei android und nicht den herstellern liegt.
        ein smartpohone mit android, das auch noch rundlaufen soll, MUSS vom hersteller getweakt werden – weil android noch immer so buggy ist.
        meine schlechteste android-entscheidung bisher war, ein nexus-gerät zu kaufen.
        da sind nämlich sämtliche bugs genauso nackt, wie android selbst.

    • Martin Jastram

      ja und ja und ja

  • zeebee

    Updates sind elementar wichtig, insbesondere die Bugfixes. Aber die gibt es nach aktuellem Stand nur mit den neuen Releases (mit oder ohne neue Features). Ich hätte einfach ein schlechtes Gefühl so viele private und wichtige Daten ungeschützt durch die Gegend zu tragen. Online-Bezahlung/Banking mal ganz außen vor gelassen.

    Daher habe ich ein Nexus-Gerät und schaue das ich immer Up-To-Date bin. Genau wie bei meinem Desktop-System.

    • dennyfischer

      Genau das ist ja der Punkt. Türlich bedarf es Updates aber eben nicht einfach nur neue Versionen, die fünf neue Funktionen mit an Bord haben, die auch noch kaum durchdacht sind, sondern eben Verbesserungen unter der Haube, wie Bug und Security-Fixes.

  • Dirk

    Hallo zusammen,
    Updates sind wichtig, wenn die Firmware Murx ist oder Sicherheitsaspekte es nôtig machen.
    Leider kann man von den großen Herstellern, die Android aufspielen, nicht besonders viel erwarten. Dies ist u.a. der Grund, warum ich aktuell auf Apple migriere. Andere Gründe liegen in der Qualität der angebotenen Apps, der Schnüffelei in meiner Privatsphäre durch Google und der gebotenen Geschwindigkit von Android…
    Ich habe hier zu Hause aktuell ein Prime und ein Padfone 1 von Asus – zu beiden Geräten habe ich eine absolute Hassliebe aufgebaut. Edel, schön und eigentlich leistungsstark aber mit bescheidenen Softwareversionen ausgestattet. Das Padfone wird schon nicht mehr unterstützt und für das Prime ist im Moment vôllig offen, ob noch etwas kommt. Beide Geräte bräuchten eigentlich ein Update, um vernünftig browsen zu kônnen – der Seitenaufbau, das Scrollen und Pitch to zoom sind auf beiden Geräten die Pest. Das Prime konnte ich jetzt zum Glück unter 4.1.1 rooten, um Zusatzsoftware zu installieren. Damit läuft es im Browser jetzt endlich flüssig – warum kann Asus das nicht?
    Das Padfone ist ohne unlock nicht zu rooten. Damit würde ich meine Garantie verlieren – beim Prime ging es zum Glück ohne…
    Festzuhalten bleibt, daß noch vieles im Argen liegt – warum läuft Android auf einem 4-Kerner mit 1,4 Ghz nicht flüssig, iOS auf einem 2-Kerner mit 800 Mhz aber schon?
    Ich habe keine Lust mehr auf Frickelei, auf basteln und Problemlösungen zu finden, damit die sauteuren Geräte einigermaßen laufen…bei Apple funktioniert es wenigstens weitestgehend und ich habe zumindest das Gefühl, daß man mich als Kunden ernst nimmt.

    • dennyfischer

      Oftmals liegt das Problem eben bei den Herstellern, wenn die Android nehmen und es an ihre Geräte/Hardware anpassen. Android kann wie Windows oder andere „frei“ verfügbare Systeme schlecht von Haus aus an jede erdenkliche Hardware-Kombination angepasst sein. Dass ein Nexus 4 nicht exakt so flüssig und fix wie ein iPhone 5 läuft, liegt wiederum am Framework von Android, woran ja gearbeitet wird. Aber wie geschrieben, ein gutes Grundgerüst ist vorhanden, um mit (fast) jedem Gerät der letzten zwei Jahre zufrieden sein können, davon bin ich fest überzeugt. Vorausgesetzt die Hersteller stecken mehr in die Entwicklung.

      • Dirk

        Genau das ist aber das Hauptproblem. Solange die Hersteller de Firmware schlecht anpassen und nach kürzester Zeit die Unterstützung für das Gerät aufgeben, ist Android für mich gestorben. Ich habe jetzt ca. 2,5 Jahre damit verbracht ein Gerät zu finden, das flüssig läuft und keine Probleme macht.
        Man möchte halt lieber neue Geräte verkaufen, statt sich kostenintensiv um Bestandskunden zu kümmern. Das Padfone 1 ist gerade einmal 10 Monate auf dem deutschen Markt und im Grunde schon tot.
        Das schlimme dabei ist, daß man die positive Entwicklung von Android in den einschlägigen Medin verfolgt und sich abgehängt fühlt, während jede neue Verion besser und flüssiger läuft – von der Hardware wären auch ältere Geräte 4.2.2 gewachsen – kostet aber Geld…
        Wenn ein Hersteller mir ein Gerät mit Softwareschwächen verkauft, erwarte ich Nachbesserung. Läßt er mich damit im Regen stehen, kaufe ich nicht mehr bei ihm, nie mehr.
        Läuft eine Firmware reibungslos, schnell und zuverlässig, brauche ich keine weiteren Updates mehr – es sei denn aus Sicherheitsgründen. Und dann, und auch nur dann hätte ich Verständnis, wenn der Hersteller den Support einstellt (Microsoft und Apple machen es so…irgendwann bekommt die aktuelle Software keine neuen Funktionsupdates mehr, dafür kommen aber noch regelmäßig Sicherheitsupdates, bis die offizielle Unterstützung endet – aber nicht schon nach 6-10 Monaten).

        • Klaus

          Das Galaxy S2, das schon vor dem Sprung auf 4.0 von vielen totgesagt wurde, bekommt laut Plan diesen Monat das 4.2-Update. Für mich ein klarer Grund, bei Samsung zu bleiben.
          Weniger toll ist, daß von den 4.1.2er Builds ausgerchnet der erste, inoffiziell geleakte problemlos läuft, während die offiziell verteilten allesamt Ärger machen… :/

        • ausweichschraube

          Mit dem Padfone haste dir aber auch ein selteneres Gerät ausgesucht. (Hier in D)
          Ich frag mich gerade, ob es dir mit nem Note1, Galaxy S3 oder Galaxy Tab Note 10.1 auch so ergangen wäre, oder ob du mit den Bugfixes jetzt nicht doch überzeugter von Androidgeräten wärst …

          • Dirk

            Fand und finde das Konzept des Padfones sehr ansprechend. Die Hardware ist gut, nur eben die Software…und es kommt nichts mehr…sehr ärgerlich.
            Galaxy Note 10.1 hatte ich auch ca. 6 Monate im Einsatz, das schnellste und flüssigste Gerät bisher…aber dieses Plastik…einfach unerträglich.
            Das Note1 habe ich als Firmentelefon – dank Vodafone noch auf 4.0.4, schnell zwar aber mit Softwarebug bei Exchange-Austauschdiensten, so daß der Akku in ca. 4-6 Std. leer ist. Eigentlich unbrauchbar, Update auf 4.1? Irgendwann…
            Und zu Deinem Kommentar zu meinem ersten Beitrag sei Dir gesagt, daß ich mich schon ganz gut auskenne – mein Prime ist ja auch gerootet…ich möchte nur meine Garantie nicht verlieren und verlange von den Herstellern verdammt noch mal ordentliche Arbeit, wenn ich 600 Euro und aufwärts für ein Gerät zahle. Es ist eigentlich nicht mein Job als Käufer und Kunde, selbst Hand anzulegen, damit ein Gerät. einigermaßen funktioniert, das hat gefälligst der Hersteller zu erledigen.
            Ich schreibe dies auch auf einer alternativen Tastatur, da die beiden von Asus vorinstallierten für schnelleres Schreiben gänzlich ungeeignet sind (Cursor springt umher und wechselt in eine andere Zeile, Space wird verschluckt, etc…)

          • Martin Jastram

            leider wahr.
            google betrachtet die user noch immer als betatester.
            hoffentlich halten sie sich an die ankündigung, 2013 hauptsächlich den baglog abzuarbeiten (sprich bugfixes)
            lange habe auch nicht begriffen, daß die angepaßte firmware der hersteller letztlich nihcts anderes als der versuch von bugfixes ihrerseits war und ist.

            warum die android developer sich nciht bei cm &co inspirieren lassen und ansonsten einfach versuchen ein sauber alfuendes system zu basteln, bleibt mir ein rätsel.
            aber wie gesagt, mal sehen, ob sie sich an ihre ankündigungen halten. dann kann man vielleicht 2014 von einem „erwachsenen“ android reden…

    • ausweichschraube

      Kann deinen Ärger verstehen! Nur musste ich schon sehr schmunzeln, als du die Schnüffelei von Google angesprochen hast, obwohl auch Apple schon in Negativschlagzeilen damit gemacht hat.

      Für mich zählt der Ansatz übrigens, dass man als Technikfreund, der mehrere Hundert Euro für Geräte ausgibt, auch mit der Materie beschäftigen sollte. Das heißt bei einem PC-ähnlichen Gerät eben auch ein wenig Tweaken und Programmieren.
      Das war der Grund für mich, mich mehr mit Linux und Android zu beschäftigen, auch weil es möglich ist! Apple bietet ja kaum Möglichkeiten dafür…
      Das ist übrigens kein Vorwurf, wenn du es nicht machst und einfach ein funktionierendes Gerät haben möchtest. Aber ich sag‘ mal, wer für ein halbes Vermögen beispielsweise einen Rennwagen von Ferrari kauft, macht im Gegenzug sicherlich auch mehrere Fahrtrainings und ne Rennfahrerlizenz. Wer das nicht möchte, fährt Golf oder Passat.

      Ich denke, dass der Autor sagen wollte, dass ein Mittelklassephone heutzutage (Beispiel Samsung G S3 Mini = „der Golf“) richtig gut und flüssig im Alltag läuft (auch mit nem „alten“ 4.1) und Android „angekommen“ ist. Das war zu 2.1 eben noch nicht so …

      • Martin Jastram

        grundsätzlich nicht falsch, was du sagst.
        nur reden alle davon, daß android „angekommen“ ist, während mein N4 mit neuestem 4.3 permanent das wlan verläßt.
        abgesehen von bugfixes sehe ich aber ebenfalls noch tonnenweise bedarf für nachbesserung bei ui und überwachungsfunktionen.
        updates sind darum leider eben doch noch sehr nötig – nur eben in sachen konsolidierung.
        das ist schon fällig seitdem vorne keine 2 mehr steht.
        ich begreife sowieso nicht, wie stock android so buggy sein kann, wenn cm und co doch vormacen wie es geht….

  • Pingback: Michaels Tagebuch (Android-Updates sind nicht mehr wichtig (Kommentar))()

  • danielXY

    Geb dir absolut recht! Man muss mal von den Gedanken an Androimd 2.3 wegkommen, das ging damals ja bis 2.3.7 weil immer wieder bugs behoben werden mussten. Aber Android 4.2 z.b. brachte für mich nicht einem wirklichen Vorteil! Ist mir aber auch erst bewusst geworden als ich als zweit Handy ein Alcatel one touch Idol mit Android 4.1.1 gekauft habe.

    Im Vergleich zu meinem nexus 4 hab ich auch absolut nichts vermisst! 0!
    Nicht eine Funktion hat mir gefehlt!

    Das geht jetzt sogar soweit das ich nach 18 Monaten zufriedenem Galaxy nexus und nexus 4 user, hinterfrage ob ich wirklich ein nexus brauch. OK, das nexus 4 bietet einfach eine unvergleichbare preis/Leistung!

    Bei den Tabletts sieht das noch anderst aus, da hat 4.2 ja die multi user Funktion gebracht, die wirklich einzigartig ist bislang…

  • Lassitter

    „Android Updates sind nicht mehr wichtig“ – das sehe ich nicht so…
    Das Update auf 4.2 war vielleicht nicht so wichtig, vielleicht hätte man sich diesen Zwischenschritt (zur Zeit) sparen können, aber nur weil 4.2 jetzt keine bahnbrechenden Neuerungen mitgebracht hat würde ich jetzt nicht sagen, dass von nun an Updates unwichtig sind.

    Der Sprung von 2.3 auf 4.0 war enorm. 4.1 brachte „Google Now“. Danach (4.2) kam Miracast (auch wenn das noch nicht wirklich verbreitet ist…) – ich schließe jede Wette ab, dass die Entwicklung dieser Geräte (Smartphones) noch lange (!) nicht zu ende ist – da steckt noch so viel Potential drin 🙂

    Und nur weil wir uns heute noch nicht vorstellen können, welche Möglichkeiten uns der Fortschritt (sei es Hardware oder Software) morgen eröffnen wird, heißt das nicht, dass z.B. 5.0 nicht das oder die bahnbrechenden Features mit sich bringt und wir dann nicht alle wieder gierig auf das Update warten.

    Bei meinem One finde ich z:b. den Infrarot-Sender – zumindest das was man damit machen k ö n n t e 🙂 echt stark. So etwas wird ja (noch) nicht durch Android nativ unterstützt sondern durch Sense, Touchwiz, etc…ich denke aber, dass IR bei den Smartphones auch irgendwann generell Standard wird und daher in einem der kommenden Updates von Android auch Einzug finden sollte.

    Natürlich – wir könnten auch grundsätzlich irgendwann mal sagen „so ist es jetzt gut – belassen wir es dabei“ – muss ja nicht immer „höher, schneller, weiter“ sein aber die Diskussion betrifft dann eher unsere Gesellschaft an sich bzw. wie sie organisiert ist (Wirtschaftsform, etc,etc…) und nicht nur unsere „Telefone“ 🙂

    • danielXY

      du hast nicht ganz verstanden um was es geht, keiner sagt das man die entwicklung einstellen soll! google now. z.b. könnte man genauso wie den google kalender und jetzt die tastatur als app veröffentlichen.

      gerade in dem beispiel das du nanntest, das mit dem IR port, zeigt ja, das die softwareentwicklung längst von den geräteherstellern übernommen wurde! samsung und htc stecken ihre geräte längst mit so vielen softwarefeatures voll, das man doch gar nicht merkt ob auf dem s4 jetzt 4.2.2 oder auf dem htc 4.1.2 installiert ist. genauso wie bei beim S3, da wartet man ja jetzt auf das update, dass viele funktionen des S4 bringen soll. ob man das aber doch jetzt auf 4.1.2 drauf gesetzt wird oder mit 4.2.2 geupdatet wird, spielt doch absolut keine rolle mehr.

      ich nenne mal noch ein beispiel, das S3 bekam ein update von 4.1.1 auf 4.1.2 und samsung hat so viele funktionen mit eingebaut mit 4.1.2 das es doch gar nicht mehr darum ging auf 4.1.2 zu updaten, sondern die ganzen funktionen zu bekommen, wie multi window usw!

      so habe ich den autor des artikells verstanden, es macht einfach keinen unterschied mehr ob du 4.1.1, 4.1.2 oder 4.2.2 auf dem handy hast, da du längst nicht mehr siehst welche funktionen wirklich von google kommen. samsung, HTC usw haben die software längst so weit entwickelt und aufgebohrt, das es viel mehr darum geht blink feed, multiwindow, smart stay und wie die funktionen alle heissen, auf andere geräte zu bringen.

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