US-Behörden lassen Daten von Megaupload löschen, alle!

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Die US-Behörden spielen derzeit etwas Gott und haben nicht nur im Ausland die Köpfe rundum Megaupload festnehmen lassen, sondern wollen nun direkt auch alle Musik- und Filmdaten von den Servern des Hosters bzw. dessen Dienstleistern entfernen lassen. Laut Staatsanwaltschaft könnte mit der Löschung bereits morgen begonnen werden, hier müssen die beiden Partner-Unternehmen Carpathia Hosting und Cogent Communications Group mitspielen.

Mehrere Petabyte an Daten werden hier entfernt und es stellt sich zumindest für mich die Frage, ob man denn zwischen privaten Daten einiger Nutzer und “illegalen” Daten unterscheiden kann?! Ich glaube nicht, was einen äußerst faden Beigeschmack hinterlässt, da hier sicherlich auch extrem viele legale private Daten über den digitalen Jordan geschickt werden. Denn im Gegensatz zu anderen Diensten kann man bei Megaupload nicht mehr seine Dateien zur Sicherung herunterladen, da die Seite komplett gesperrt wurde und daher nicht mehr erreichbar ist. [via]


Geschrieben von Denny Fischer

Denny ist Gründer von SmartDroid.de, bloggt seit mehreren Jahren über die aktuellsten Technik-Trends und ist auch bei Facebook, Twitter und Google Plus zu finden.

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7 Kommentare zu US-Behörden lassen Daten von Megaupload löschen, alle!

  1. Christian 30/01/2012 at 10:56 #

    Eine Dreistigkeit ist das, ich könnte kotzen. Hatte da auch einiges gespeichert, alles weg.

  2. Kwabena Alex Junior Bondzie 30/01/2012 at 11:12 #

    Zum glück bin ich seit monaten von den Filehostern fern und nutze Dropbox oder Box.

  3. Apes 30/01/2012 at 12:09 #

    Der USB-Stick am Schlüsselbund ist doch noch immer mit das beste Backup ;-)
    Trotzdem ist das eine Sauerei!

  4. Elv 30/01/2012 at 13:29 #

    Mal wieder klar, dass der redliche Kunde quasi unter Generalverdacht steht. Sauerei.

  5. anonymous 30/01/2012 at 22:34 #

    Oje…oje…oje! Und ich dachte nur die Cloud wäre ein sicher Datenhafen. Da werden sich die Big3 M$, Google und Apple was einfallen lassen müssen.
    Klingt nach einem Präzedenzfall für die Herren Juristen.

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