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Samsung ist unter den Smartphone-Herstellern mit Android noch immer der Marktführer und muss sich aus diesem Grund nun auch in den Niederlanden vor Gericht verantworten. Dort klagen Verbraucherschützer, die sich zwar aufgrund der fragwürdigen Update-Politik des Herstellers mit Samsung schon vor einiger Zeit zusammensetzten, in diesen Gesprächen aber keine zufriedenstellenden Ergebnisse erlangten. Nun will man also klagen, teilte der „Consumentenbond“ in dieser Woche mit.

Der Fokus der Klage liegt natürlich nicht auf der Verteilung von Updates neuer Android-Versionen aufgrund neuer Funktionen, sondern bezieht sich hauptsächlich auf die Sicherheit. Dennoch musste man auch feststellen, dass über 82 % der in den Niederlanden verkauften Samsung-Smartphones innerhalb von 24 Monaten nie die aktuellste Android-Version als Update erhalten haben.

Das grundlegende Problem besteht in dem Punkt, dass die meisten Geräte teilweise gar keine Android-Updates erhalten und daher Sicherheitslücken nicht geschlossen werden, für die es aber bereits durch Google bereitgestellte Patches gibt. Bei eigentlich allen anderen Herstellern ist das nicht anders, wie wir ja auch selbst wissen. Klar ist zudem, teure Geräte werden bei Updates bevorzugt behandelt.

Schnellere und garantierte Updates

Gefordert werden schnelle Updates. Hersteller sollten Geräte binnen vier Wochen aktualisieren, nachdem Google den aktualisieren Quellcode für Android bereitgestellt hat. Davon träumen Nutzer seit zig Jahren. Immerhin bietet das die Nexus-Serie.

Google hat ab Android Lollipop alles schon etwas einfacher gemacht, Sicherheitsupdates können unabhängig der Android-Version eingespielt werden. Doch auch hier zeigen sich Verzögerungen, es gibt bereits den Patchlevel Januar 2016, mein Galaxy S6 edge+ läuft noch auf dem Level Nomber 2015.

UPDATE: Es hat sich wohl nichts getan. In einer News vom 08. März heißt es, dass die Klage abgewiesen wurde.

(via winFuture, Consumentenbond)