Gestern konnte ich mein Nexus 4 von LG auspacken, doch viel mehr wird dann auch nicht passieren, denn auseinandernehmen werde ich mein Gerät mit Sicherheit nicht. Doch das schaut bei den Kollegen von iFixit wie immer anders aus, die jetzt das Nexus 4 wiedermal komplett in seine Einzelteile zerlegt haben und das auch wieder mit Fotos dokumentierten. Wie so oft ganz interessant und nicht zur Nachahmung empfohlen, zumindest wenn ihr die Garantie behalten wollt.

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Aber auch hier ist wieder zu sehen, dass der Akku doch austauschbar ist, wenn auch wenn etwas komplizierter als bei einem ganz normalen Gerät mit austauschbaren Akku und normalen Akkudeckel. Die Kollegen verpassen dem Nexus 4 dicke 7 von 10 Punkten auf ihrer Skala, wie leicht ein Gerät zu reparieren ist. Das komplette „Teardown“ gibt es hier.

UPDATE: durch das Teardown von iFixit hat sich übrigens herausgestellt, dass das Nexus 4 einen LTE-Chip integriert hat. Das dürfte daran liegen, weil das Nexus 4 vom Optimus G abstammt und daher offenbar das gleiche Bord verbaut hat. Allerdings ist auch nur der Chip für LTE verbaut, welcher sich quasi tot im Gerät befindet und sich auch nicht aktivieren lassen wird, da unter anderem ein Leistungssverstärker dafür fehlt. Zudem dürfte die integrierte Antenne nicht LTE-fähig sein. Man hat also aus Kostengründen ein Board mit LTE-Chip verbaut, welches schon in entsprechenden Mengen produziert wurde, die restlichen Teile für eine LTE-Konnektivität aber aus denselben Gründen weggelassen. (via)

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  • jomein

    Schon mal versucht einen original Akku zu kaufen, fuer die Geraete die offiziell einen fest verbauten Akku haben? Das sollte scheitern.

    • dennyfischer

      Wo ist das Problem? Gibt selbst bei eBay originale Akkus.

    • Wie Denny schon sagte ist das kein Problem. Das eigentliche Problem ist es den fest verbauten Akku zu tauschen ohne das Gerät zu beschädigen. Soweit ich das sehe sollte der Akkutausch beim N4 mit etwas Feingefühl locker zu schaffen sein.

  • Hans

    Wenn das N4 eine abgespeckte Optimus G Platine hat dann könnten evtl. auch
    mindestens die Konnektoren für eine externe SD vorhanden sein. Als Bastler sollte man dann auch in der Lage sein eine SD einzulöten.
    Ich hätte übrigens kein Problem damit den Akku selbst zu wechseln da sich das Gehäuse ja anscheinend zerstörungsfrei öffnen lässt. Und wegen Garantie: Kostet doch nix das Ding! 😉 Bei einem 500 EUR und mehr teurem Gerät wäre jedenfalls meine Hemmschwelle deutlich höher.

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