Jedes Jahr knackt Amazon mit dem Prime Day nach eigener Aussage bisherige Rekorde – absolute Zahlen waren aber ein Tabu. Woran das liegen könnte.

Das Shopping-Event des Jahres ist für Amazon der sogenannte Prime Day, der in diesem Jahr am 13. und 14. Oktober nach ein paar Verschiebungen durch die Corona-Krise stattfand. Im Nachgang hat Amazon verraten, wie viel tatsächlich umgesetzt wurde und was die beliebtesten Produkte waren.

Amazon verkündet späteren Prime Day jetzt offiziell

Amazon macht den meisten Umsatz selbst

Amazon verzeichnete nach eigenen Angaben einen Gesamtumsatz der Marketplace-Händler von 3,5 Milliarden US-Dollar, was fast 60 Prozent mehr als 2019 gewesen sein sollen. Im letzten Jahr hatte Amazon wie sonst auch keine absoluten Zahlen verraten, nach der Rechnung müsste der Umsatz damals also bei etwa 2,2 Milliarden US-Dollar gelegen haben.

Bild: Statista

Update: Uns ist ein Fehler unterlaufen. Amazon hat auch dieses Jahr keine absoluten Zahlen genannt, sondern nur die Umsätze der Marketplace-Händler. Der Gesamtumsatz soll dieses Jahr bei geschätzten 10,4 Milliarden Dollar liegen, davon gehen ca. 35 Prozent auf die der Marketplace-Händler. Stimmen die Schätzungen von Digital Commerce 360, ist der Anteil der Marketplace-Händler wieder etwas gestiegen, kommt aber nicht auf frühes Niveau.

Amazon spricht nun außerdem von 1,4 Milliarden US-Dollar, die Kunden insgesamt gespart hätten.

Die Top-Seller am Prime Day

Wie Amazon verrät, waren unter den erfolgreichsten Produkten am Prime Day die Bose QC 35 II, die Fitbit Versa 2 und der Echo Dot. In Deutschland besonders abgeräumt hätten abgesehen von den Amazon-Geräten eine SanDisk microSD mit 128 GB, Lavazza Kaffeebohnen und die Jamie Oliver Pfanne von Tefal. Letztere gehörte übrigens auch schon 2019 zu den Bestsellern.

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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8 Kommentare

  1. Du scheinst die Quelle nicht gelesen bzw nicht gut verstanden zu haben.
    In der Pressemitteilung refenziert Amazon ganz klar nur auf Umsätze von KMUs. Du vergleichst aber mit Schätzungen die sich auf Amazon als Ganzes beziehen und vergleichst somit Äpfel mit Birnen.
    Sinn machen daher die meisten deiner Aussagen hier nicht, auch wenn es korrekt ist, dass Amazon erstmals Umsatzzahlen nennt. Aber eben nur die einer bestimmten Gruppe und ohne Definition dieser Gruppe seitens Amazon sind diese Werte eigentlich völlig ohne Relevanz da jeglicher Index zum Vergleich fehlt.

  2. Wie Simon es schon treffend angemerkt hat, wäre ich über so einen mageren Umsatz, seitens Amazon, am PD entsetzt. Der Börsenwert würde um mindestens 15% fallen.
    Die kleinen und mittleren Unternehmen haben diesen Umsatz generiert, nicht Amazon selbst.
    Der Artikel ist wertlos.

  3. Tut mir leid, aber das ist für mich reiner Clickbite, ich kann meinen Vorrednern auch nur Zustimmen das hier Informationen falsch aufgegriffen wurden.

    Schade…

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