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Android

Analysten: Amazon Kindle Fire wird sich gut verkaufen, nur nicht so erfolgreich wie das Apple iPad

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Einige Insider sind sich ziemlich sicher, dass das Apple iPad 3 bereits in der Produktion sich befindet und im März in den Verkauf geht. Bis dato war das Apple-Tablet noch ziemlich konkurrenzlos, zumindest wenn man den Verkauf der Geräte anschaut, konnte die Konkurrenz mit den Vorgängern iPad und iPad 2 noch nicht annähernd mithalten. Lediglich das Kindle Fire von Amazon konnte im letzten Quartal 2011 eindeutig zeigen, dass man zumindest annähernd in die Richtung des Erfolgs vom Apple-Tablet gelangen kann.

[aartikel]B00603IBMU:right[/aartikel]Auch Analysten sehen den Erfolg des Kindle Fire weiterhin anhaltend, nur nicht annähernd so stark wie der des iPads. Aus den Daten von Analysten ist die obige Grafik entstanden und die zeigt eindeutig, dass sich das iPad auch in Zukunft wesentlich stärker verkaufen wird. Denn während man hier einen Absatz von 27 Millionen Einheiten von 2013 bis 2014 voraussagt, wird sich das Kindle Fire im gleichen Zeitraum nur vier Millionen Mal verkaufen. Natürlich sind das nur vage Prognosen und nicht allzu ernst zu nehmen, da es bereits 2013 ein iPad der vierten Generation geben kann und dann auch schon ein neueres Kindle Fire am Markt sein wird.

Mal schauen ob Android wirklich so wenig Chancen gegen das iOS-Tablet haben wird, oder diese Prognosen völlig daneben liegen werden. Aufgrund der starken Bewegungen des Marktes, lassen sich vor allem Verkaufszahlen nur sehr schwer vorhersagen. Seht ihr auch die Verkaufszahlen von Android-Tablets so schwarz im Vergleich oder eher mit stärkerer Steigerung? [via/Grafik: Statista]

3 Kommentare

3 Comments

  1. Gast

    15. Januar 2012 at 17:22

    Auf den Tablets (mehr noch als bei den Smartphones) fehlt Android zumindest außerhalb USA nach wie vor ein umfassendes "Ökosystem". So gibt es nach wie vor keinen Market für Musik und Videos (Filme, TV-Serien), wie man es bei Apple mit iTunes vorfindet. Klar kann man auch auf Android Tablets Musik, Filme und Serien anschauen (mach ich selbst über DLNA und NAS), aber die Mehrheit möchte sich keine Gedanken machen müssen über passende Player oder ggf. Umkonvertieren der bestehenden Filmdateien, nur damit es das Tablet wiedergeben kann.
    Ebenfalls ein großes Manko ist die restliche Software. So ist es Google bisher noch nicht gelungen, große Spielefirmen für Tablet-Spiele zu gewinnen. Sehr viele Gameloft-Spiele laufen bis dato nicht auf den Tablets und wenn dann nur auf wenigen (z.B. Xoom, aber nicht auf dem an sich technisch gleichen Eee Pad Transformer. Warum?), die Spiele von TellTale Games oder die neuen Monkey Island Remakes von LucasArts gibt es ebenfalls im Tablet-Sektor nur für iOS. Weitere Beispiele: viele Musikproduktions-Apps gibt es ausschließlich für iOS, nicht für Android (auch wenn sich mir der Sinn nicht erschließt, Synthesizer auf dem Pad zu benutzen). Letztes Beispiel: viele Zeitschriften gibt es online für iOS aber nicht für Android (der Spiegel steht hier nach wie vor fast alleine auf weiter Flur).

    Solange es hier derart eklatante Mängel an einem über ALLE Android Tablets übergreifenden funktionierenden Ökosystem gibt, werden die Verkäufe der Android-Pads auch gering bleiben im Vergleich zu den iPads. So simpel eigentlich. Aber Google scheint hier nicht recht aus den Puschen zu kommen (Ausnahme USA wie es scheint).

    • Denny Fischer

      15. Januar 2012 at 17:42

      Hätte man nicht treffender sagen können, genau das ist es.

  2. Bjoern

    15. Januar 2012 at 20:18

    Letztlich ist das Kindle Fire erst der Anfang einer Serie von "hochwertigen Billig-Tablets", in den Startloechern steht u.a. das ASUS MeMo fuer $249 mit Quadcore-Prozessor und 7" Screen sowie ein aehnlich ausgestattetes eines anderen Herstellers, wozu mir gerade keine Daten einfallen. $199 soll es jedenfalls kosten. Mit solchen Konkurrenten kann die obige Prognose durchaus hinkommen, es ist aber ohnehin fraglich, ob es 2013/2014 ueberhaupt noch ein Fire gibt. Ansonsten stimme ich "Gasts" Kommentar voll und ganz zu.

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