Andy Rubin: Android war eigentlich für smarte Kameras entwickelt und Rubin’s neue Projekte werden Verbraucher begeistern

Andy Rubin

Wenn wir glauben, wir wüssten alles, kommt wieder ein Andy Rubin daher und klärt uns auf. Bisher waren wir wohl alle der Meinung, dass Android eigentlich zu Beginn schon für Smartphones gedacht war, doch Android war eigentlich für smarte Digitalkameras entwickelt. Das Ziel war es Kameras leichter beispielsweise mit dem PC verbinden und synchronisieren zu können, doch der Markt war damals letzten Endes dann doch zu klein und nicht fortgeschritten genug. Zudem kam gerade ein Smartphone-Boom auf, weshalb das Team hinter Android umdachte. Nach mehreren Monaten dann viel die Entscheidung.

We decided digital cameras wasn’t actually a big enough market […]

Rubin meinte, dass er damals über die Zukunft von Symbian und Windows Mobile sehr besorgt war, beim iPhone von Apple sah er allerdings keine Probleme. Um dann aber mit Android auch direkt auf dem Smartphone-Markt konkurrenzfähig zu sein, entschied man Android kostenlos herauszugeben, um auf möglichst vielen Geräten in Zukunft vertreten zu sein. Zudem war der Markt damals sehr sensibilisiert bzgl. Preisen. Wie die Geschichte rundum Android dann ihren Lauf nahm, wissen wir ja bereits.

I was worried about Microsoft and I was worried about Symbian, I wasn’t worried about iPhone yet.

Übrigens äußerte sich Rubin auch zu seiner eigenen Zukunft und verspricht, dass seine nächsten Projekte definitiv uns Verbraucher begeistern werden. Der Erfinder von Android hatte vor wenigen Wochen bekannt gegeben, dass er die Abteilung verlässt und in die X Labs von Google wechselt.

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(Bild: Google, via PhoneArena Quelle PC World)