Endlich, Google stellt die sogenannten Chromebooks vor. Die Vorteile liegen auf der Hand, es sind kleine, enorm mobile Notebooks. Mit Akkulaufzeiten welche einen durch den ganzen Arbeitstag bringen, dabei ist das Gerät beim aufklappen sofort verfügbar und es dauert keine Minuten bis das Gerät hochgefahren ist. Alles läuft im Web und das Gerät wird nicht wie ein typischer Windows PC nach längerer Zeit immer langsamer, weil immer wieder neue Applikationen installiert werden und diese das System zumüllen.

[aartikel]B0047BHMHM:right[/aartikel]Nachdem das Chromebook an sich präsentiert wurde, wurde Chrome OS wieder ein wenig uns vorgeführt, unter anderem Dinge wie der Media Player welcher Musik und Videos abspielt und kurz auch die Cloud-Dienste wie Google Music.

Wird beispielsweise eine SD-Karte in das Chromebook geschoben, öffnet sich sofort ein neuer Tab mit dem File-Manager und der SD-Karte als geöffneten Ordner. Auf der SD-Karte lagen im Beispiel ein paar Fotos welche markiert wurden und binnen Sekunden mit ein paar Klicks in ein neues Picasa Album hochgeladen. Ähnlich funktionierte das natürlich auch mit Dokumenten und dem Upload zu Google Docs.

Die ersten Chromebooks gibt es ab 15. Juni in den USA, UK, Frankreich, Spanien, Italien, Niederlande und natürlich Deutschland! Bei uns gibt es die Geräte dann bei Amazon zu kaufen und die ersten beiden Chromebooks werden jeweils von Acer und Samsung kommen!

Das Samsung Chromebook ist ein 12,1 Zoll Gerät und bietet eine Akkulaufzeit von ca. 8 Stunden, es wird in zwei Farben verfügbar sein. Dazu verfügt es über eine Front-Kamera, zwei USB-Anschlüssen und der Prozessor ist ein Dual-Core Chip von Intel. Das Teil gibt es dann ab 429 Dollar.

Das Gerät von Acer hat ein etwas kleineres Display mit einer Größe von 11,6 Zoll und der Akku soll „nur“ bis zu 6,5 Stunden Laufzeit bieten. Der Prozessor ist ebenfalls ein Dual-Core von Intel, auch dieses Gerät verfügt über eine Front-Kamera und ebenfalls zwei USB-Anschlüssen, im Gegensatz zum Samsung Chromebook hat das Acer einen HDMI-Ausgang und nicht VGA. Das Acer Chromebook gibt es dann ab 349 Dollar.

Noch coole sind die Programme von Google mit dem Namen Chomebooks for Business, hier gibt es für nur 28 Dollar pro Monat und Chromebooks for Education für gerademal 20 Dollar im Monat. Auch hier wird die Verfügbarkeit gleichzeitig mit den USA sein, was ich persönlich echt genial finde!

Mehr Informationen zu den Chromebooks findet ihr hier.

  • Dies wird eine Lebensaufgabe sein, aber es ist zumindest ein schritt in die Zukunft, in diese art und weise wird es in der Zukunft gehen, mal schauen wie es sich entwickelt und vorallem wie schnell :-)

    • Das Problem in Deutschland ist halt leider immer noch dieses "Offline" sein… kaum Wifi Hotspots und wenn sind sie kostenpflichtig.

      Und für ne läppische 5GB UMTS Flat zahlt man fette 20 Euro im Monat.

  • Harry Amend

    Das dürfte nicht einmal so schwer sein da Chrome OS viel leichter verdaulich ist als der Rest der ganzen Linux Distribution.
    Wenn sich offline damit arbeiten lässt ist es mehr als einen Versuch Wert.

  • slothrop677

    Das System/Konzept ist einfach klasse: sofort verfügbar nach dem Aufklappen und eine vollwertige Tastatur. Ein UMTS-Modul scheint ja drin zu sein. Vielleicht stelle ich meine Tabletpläne doch noch ein wenig zurück, denn die Chromebooks sind echt ein tolles Spielzeug. Mann, dieses Jahr entwickelt sich echt prächtig in Sachen mobile Life.

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