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Objekte der Begierde – Chromebook oder Honeycomb-Tablet?

[aartikel]B004Q7E8FQ:right[/aartikel]Wie die meisten wissen welche mich privat kennen, ich bin nahezu voll in der Hand von Google. Egal ob eMail, Dokumente, Aufgaben, Kalender, Kontakte und in naher Zukunft auch Musik und andere Dinge. Der eingesetzte Browser ist natürlich seit Ewigkeiten Chrome und inzwischen benötige ich für die tägliche Arbeit auch nichts anderes mehr. Klar, Videoschnitt, Steuererklärung etc. verlangen nach wie vor Windows, doch dafür bleibt auch in Zukunft mein jetziges Notebook zuständig.

Die Zeit schreit nach einem großen Gerät (10-12 Zoll) durch welches ich wesentlich mehr Mobilität erlangen und vor allem auch das Arbeiten bequemer gestalten kann. In meinen Augen gibt es für mich zwei maßgeschneiderte Möglichkeiten in Forme eines der neuen Chromebooks oder eben ein Honeycomb-Tablet.

Zwei Dinge sind für mich bei einem Kauf sehr entscheidend, zum einen die Akkulaufzeit und zum anderen auch ein UMTS-Modul. Die Systemgeschwindigkeit für vernünftiges bloggen ist selbstverständlich. Je nach Gerät komme ich wohl auf 6 – 10 Stunden Laufzeit, also dahingehend für mich im Normalfall ausreichend. Sehr entscheidend ist noch die Kompatibilität im Browser, mit Chrome ist klar, kann ich alles perfekt nutzen und komplett ohne Einschränkungen. Mit dem Honeycomb-Browser gibt es diverse „Probleme“ in der Bedienung beispielsweise im WordPress-Backend. Da ich wohl 99 Prozent des Arbeitstages in mehreren Backends verbringe, ist dies schon mal ein enormer Nachteil für das Tablet.

Übrigens ist das komfortable Schreiben auf den Geräten für mich eher nebensächlich, bedeutet dass ich eine gute Tastatur bei den Chromebooks erwarte und beim Gerät von Acer aus Erfahrung weiß, dass dort auch ein gutes Keyboard zu erwarten ist. Auch auf Honeycomb-Tablets kann ich bisher enorm schnell schreiben und zur Not gibt es eben externe Tastaturen, die beste Lösung wäre hier das Eee Pad Transformer mit Tastatur-Dock.

[aartikel]B0054Q9QT6:right[/aartikel]Gerade in den wärmeren Monaten würde ich mich natürlich dann mehr im freien aufhalten, hier gibt es wieder ein Nachteil für Tablets welche derzeit nur mit Glossy-Displays ausgeliefert werden, das Samsung Chromebook hat beispielsweise ein mattes Display.

Derzeit habe ich übrigens zwei Honeycomb-Tablets im Test und hatte bis dato kein Chromebook in der Hand. Ich habe mich dennoch aufgrund der oben genannten Punkte letztendlich für ein Chromebook entschieden und kann es kaum erwarten, es im Idealfall bereits nächste Woche in der Hand zu halten.

Was mich letztendlich ebenfalls zu dieser Entscheidung gebracht hat? Wenn wir Geräte mit UMTS vergleichen, bin ich mit einem Chromebook um über 200 Euro günstiger. Abgesehen davon dass die Chromebooks auch in meinen Augen um mindestens 100 Euro zu teuer sind, sind Tablets noch wesentlich stärker überteuert. Klar bin ich einer der sich umschaut und sicherlich das Motorola Xoom sich kaum für 660 Euro bei Amazon kaufen wird und lieber zu einem gebrauchten Gerät greift, welches mich vielleicht noch um die 520 Euro kosten wird, dennoch bin ich damit um mindestens 100 Euro teurer als mit einem neuen Chromebook.

Im Idealfall hat dieser Artikel ja vielleicht dem einen oder anderen sogar noch etwas weitergeholfen, der vielleicht vor einer ähnlichen Entscheidung steht. In diesem Sinne, einen hübschen Vize-Freitag.