Review: Nokia E72 – Der erste Kontakt

2010-03-17 10.16.35Heute kam das Nokia E72 bei mir an. Die Wahl der Farbe war schon vorher klar. Topaz Brown, die schaut wesentlich besser aus als das langweilige Schwarz oder Silber-Grau. Da das E72 wie sein Vorgänger an jeder Ecke glänzt ist das Gerät durch das Kupferfarbene Gehäuse ein absoluter Hingucker. Und genau da fällt direkt auf das der Vorgänger noch wesentlich mehr Aluminium am Gehäuse hatte. Das E72 hat lediglich einen Metalrahmen wie beim iPhone und eine Metalakkudeckel. Rahmen um Ohrmuschel und Kamera sind ebenfalls aus Metal. Ich denke Nokia ist auf der Suche nach einem guten Mittelmaß aus Plastik E63 und Alu E71, bei dem E72 wurde es gefunden.

2010-03-17 10.18.17Nokia liefert zum Smartphone selber noch eine Ledertasche mit extra Armgelenkschlaufe sowie ein Putztuch dazu. Das war das positive. Negativ ist nicht nur das Nokia weiterhin zwischen Datenkabel und Stromkabel unterscheidet und auch weiterhin man zum Laden ein übliches Netzteil benötigt und für die Datenübertragung per USB ein Micro-USB-Kabel braucht. Übrigens wird im Gegensatz zum Vorgänger das Gerät auch über das USB Kabel am Rechner geladen, nur dauert das wesentlich länger.

Das Ladekabel ist großzügig lang mit über 1,70m länge. Das USB-Kabel ist genau das Gegenteil. Und weißt inklusive USB-Stecker an beiden Enden nur 20cm länge auf! Das Gerät an einem Notebook oder gar PC anstecken und dabei arbeiten fällt flach, sollte jemand in diesem Zeitraum anrufen ist klar was das bedeutet.

Das Nokia E71 überzeugte mich nach dem ersten Auspacken mehr, trotz das die Hardware des E72 wie üblich mit WLAN, Bluetooth, HSPA, A-GPS und 5 Megapixel Kamera recht üppig ausfällt. Das Nokia E72 gibt für knapp über 300€ bei Amazon.

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Teil 2: Haptik – Akku – Display – Kamera
Teil 3: Bedienung – Fazit