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Vodafone Red GigaDepot: Datenvolumen in den Folgemonat mitnehmen

Denny Fischer

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am

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GigaDepot nennt sich die neuste Funktion der Red-Tarife von Vodafone, dank welcher man nicht verbrauchtes Datenvolumen mit in den nächsten Monat nehmen kann. Wir hatten über diese Tarife bereits berichtet, heute sind sie dann auch offiziell gestartet. Es gibt damit dann bereits drei unterschiedliche Maßnahmen der Netzbetreiber, wie man dem Kunden das mobile Internet schmackhaft machen will, ohne wirklich mehr Datenvolumen bereitzustellen oder es gar abzuschaffen.

O2 Free* lockert die Schraube bei der Drosselung spürbar, die Telekom will zahlreiche Partner für „unbegrenztes“ Streaming gewinnen und Vodafone erlaubt nun den Übertrag des nicht benötigten Datenvolumens in den Folgemonat. Übertragen wird das „unverbrauchte“ Inklusivvolumen immer nur in den ersten Folgemonat. Bleiben aus Juni also 500 MB übrig, werden diese in den Juli übertragen und stehen auch nur in diesem Zeitraum als GigaDepot zur Verfügung.

Vodafone GigaDepot

Bei erneuter Nichtnutzung wird das aus Juni entstandene GigaDepot allerdings nicht weiter mit den August übertragen. Verfügbar ist das GigaDepot für Bestandskunden und Neukunden in den Red-Tarifen S (für 31,99 Euro), M (für 41,99 Euro), L (für 51,99 Euro), XL (für 71,99 Euro), XXL (für 101,99 Euro), Young und Red+ Familie. Übrigens auch im EU-Ausland.

Mehr Datenvolumen bieten die überarbeiteten Tarife auch, zudem ist das WiFi Calling ab sofort inkludiert.

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Thomas

    11. April 2017 at 11:58

    Würde man den Kunden ausreichend Datenvolumen zugestehen, brauchte man damit nicht jonglieren. In anderen EU Ländern gibt es für 20-30 Euro bereits echte Flatrates ohne Drossel.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      11. April 2017 at 15:21

      Andere EU-Länder haben allerdings nicht mal so viele Einwohner wie wir Mobilfunkkunden. Netzausbau usw. liegen da finanziell auf einem anderen Niveau. Der Vergleich ist da immer etwas unfair, auch wenn ich selbst gern mehr für mein Geld hätte.

      • Thomas

        12. April 2017 at 10:23

        In Deutschland gibt es aber auch viel mehr potentiell zahlende Kunden und im Vergleich zur Fläche weniger Berge (=weniger nötige Sendeanlagen). Auch können die Provider ihre Hardware pro Stück billiger einkaufen, da die Menge grösser ist. Daher müssten die Preise in Deutschland eigentlich günstiger und nicht teurer sein.

        Die Effizienz, mit der ein Provider sein Netz betreiben kann, ist in Deutschland grösser.

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