Eine einfache Softwarelösung soll zukünftig mehr Unfälle mit Passanten im Straßenverkehr verhindern. Ob Google und Co. daran Interesse haben könnten?

Ein Unternehmen mit einer guten Idee nutzt die smarten Fahrzeuge und Smartphones von heute. Man hängt sich mit einem App-Angebot an die großen Unternehmen. Jedenfalls ist das der Plan für die Zukunft des Produkts. Viziblezone kann Autofahrer davor warnen, wenn Fußgänger plötzlich verdeckt auf die Straße laufen. Gleiches gilt natürlich für Radfahrer. Hierfür wurde ein System entwickelt, welches einfach nur auf Smartphones installiert sein muss. Untereinander kommunizieren die Smartphones von Passanten und Autofahrern bei Bedarf miteinander.

Viziblezone: Lösung für Passantenschutz basiert auf Software

Visible Zone öffnet sich mit seiner Idee mit Entwicklerschnittstellen für die Großkonzerne, wozu natürlich Google gehört. Ein derartiges System fest in Google Maps zu integrieren, könnte langfristig vielleicht den ein oder anderen Unfall verhindern. Eine ähnliche Strategie setzen bereits Autohersteller um, damit Fahrzeuge zukünftig miteinander kommunizieren. Sie können Daten in Echtzeit über lauernde Gefahren austauschen. Zum Beispiel Glatteis. Hinter Viziblezone steckt eine ähnliche Idee, nur etwas simpler umgesetzt – weil mit handelsüblichen Smartphones nutzbar.

Wie erwähnt, eine in meinen Augen sehr gute Idee. Vielleicht gibt es ja dafür mehr Unterstützung von Investoren oder großen Unternehmen der Branche. Dann hätte Viziblezone vielleicht eine Chance.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.