Dating-Apps sind eine tolle Sache, sie passen voll in die moderne Gesellschaft. Doch oftmals werden sehr persönliche Daten im Hintergrund weitergegeben.

Dating-Apps gehören heute auf das Smartphone eines jeden Singles. Zumindest gibt es seit Jahren einen Hype um derartige Internetdienste. Tinder gehört zu den weltweit bekanntesten und populärsten Namen, jetzt erheben Verbraucherschützer Vorwürfe zum Umgang mit Nutzerdaten. Man sollte bei der Verwendung von derartigen Apps nicht vergessen, dass sie nur mit sehr persönlichen Daten wirklich sinnvoll eingesetzt werden können. Nur ist nicht immer klar, was mit diesen Nutzerdaten im Hintergrund passiert. Ein Verbraucherrat warnt jetzt vor beliebten Dating und Gesundheits-Apps.

Persönliche Apps geben sehr persönliche Daten weiter

Grindr soll persönliche Informationen (sexuelle Orientierung) seiner Nutzer weitergegeben haben, das verstößt gegen europäisches Recht. Standortdaten, IP-Adressen und persönliche Informationen wie das Alter der Nutzer, haben die Betreiber der App wohl weitergegeben. Ebenso für die Weitergabe kritisiert werden die Apps Tinder, MyDays und My Talking Tom 2. In erster Linie geschieht die Weitergabe von Nutzerdaten zu Werbezwecken, diese Informationen lassen sich zu Geld machen.

Aber wie schon anfangs erwähnt, können derartige Apps über extrem persönliche Informationen verfügen. Kein Vergleich zu harmlosen Daten wie Standort und IP-Adresse. Darüber sollte man sich bei der Nutzung schon im Klaren sein. Viel Kritik gibt es auch dafür, dass die Weitergabe der Nutzerdaten meist schlecht dokumentiert ist. Selbst wenn sich Anwender informieren wollen, wäre das nur sehr schwer möglich.

Zeit

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.