Für alle, die Apps lieben: Comdirect schickt neues Pure Depot ins Rennen

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@markusspiske, Unsplash

Besonders die „alten“ Banken haben es immer schwer sich bei der jüngeren Zielgruppe durchzusetzen, aber neue Produkte wie das kostenlose „Pure Depot“ von Comdirect sollen junge Kunden begeistern.

Was die meisten Neo-Banken und Broker anders als die klassischen Legacy-Banken und ihre Ableger in den letzen Jahren gemacht haben, war ein radikal auf Modernität getrimmtes Angebot zu realisieren. Niedrige Hürden für den Einstieg, niedrige oder keine Gebühren, richtig coole und gute Apps. Nun ziehen die großen Namen der Branche nach.

Neues Depot ist einfach gehalten und soll mit App-Strategie überzeugen

Comdirect schickt jetzt sein neues Produkt ins Rennen und will ganz gezielt eine “App-affine Zielgruppe” damit ansprechen. Kunden, die maximale Transparenz wichtig finden und dabei „radikal einfache Konditionen“ bevorzugen, sollen diese Lösung lieben. Hier geht man ganz eindeutig auf eine App-only-Strategie.

Die Depotführung ist dabei kostenlos und das dauerhaft. Außerdem werden Trades mit nur einem Euro abgerechnet. Man verspricht damit eine fixe Gebühr für Aktien, ETFs und Anleihen via gettex (zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen und ggf. zusätzlicher Entgelte).

Comdirect Pure Depo Banner
Bild: Banner auf comdirect-Webseite

Auch bei der Sparplanausführung werden keine Gebühren fällig. Hierfür stehen mehr als 2.000 ETFs und 1.700 Aktien zur Verfügung und das schon ab einem Euro. Insgesamt kann man in der App über 8.000 Aktien und 16.000 Anleihen handeln. Auch am Kundenservice soll es nicht mangeln, dieser sei 24/7 verfügbar.

Das Pure Depot kann von allen Depotneukunden ab 18 Jahren eröffnet werden (Personen, die in den letzten 6 Monaten kein Depot bei comdirect geführt haben). Gehandelt wird über den Handelsplatz gettex. Was es nicht gibt, sind Zweitdepots, Derivate, Profi-Tools, Preisaktionen, außerbörslicher Handel und solche Dinge.

An sich bestimmt ein nettes Angebot und vermutlich wird man vor allem Kunden ziehen, die mehr Vertrauen in die großen Namen der Branche haben und weniger in Start-Ups. Da bin ich ehrlicherweise ähnlich gestrickt.

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