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Galaxy-Smartphones: Gegenwind für eigene Samsung-Chips

Denny Fischer

Veröffentlicht

in Smartphone

am

Samsung Galaxy S20 Display Header

Samsung verbaut unter anderem in Europa eigene Kamerasensoren und Prozessoren in Highend-Smartphones, dafür gibt es starke Kritik seitens der Community.

Samsung setzt seit vielen Jahren auf eine unterschiedliche Hardware im Inneren der eigenen Android-Smartphones. Besonders in den Topmodellen der Galaxy S und Note-Serien gibt zum Teil gravierende Differenzen. In einigen Regionen, dazu zählt auch Europa, setzt Samsung auf die eigenen Eynos-Chips. In den USA hingegen auf die aktuellste Highend-Hardware von Qualcomm, wie auch (fast) alle anderen Hersteller. Ähnlich ist es bei den Kamerasensoren, in einigen Märkten kommen „Nachbauten“ der sonst verwendeten Sony-Sensoren zum Einsatz.

Weiterhin wenig Gegenliebe für Samsungs eigene Chips

Kritik gibt es dafür schon seit Jahren, weil die Samsung-Chips nicht immer mit der eigentlich „originalen“ Hardware mithalten können. Deshalb starteten Kritiker nun eine Petition mit internationaler Beachtung. Aber es ist auch schon jetzt klar, dass ein paar virtuelle Unterschriften bei Samsung sicherlich kein Umdenken anstoßen.

„Außerhalb der USA verkauft Samsung Telefone, die Exynos SoC-Chips ihrer eigenen Marke verwenden, anstatt Qualcomms Snapdragon zu verwenden. Samsung verwendet auch eigene Kamerasensoren, während in den USA Teile von Spezialisten von Sony verwendet werden. Basierend auf Erfahrungen und Studien aus zahlreichen Online-Quellen glauben wir, dass die Teile von Samsung den US-amerikanischen unterlegen sind.

Wir haben dieses Problem jahrelang in Kauf genommen, und wir haben jedes Jahr gehofft, dass Samsung uns entweder das gleiche Gerät zur Verfügung stellt oder dass seine eigenen Teile mit der Konkurrenz mithalten können. Sie haben es nicht geschafft, diese Anforderungen zu erfüllen, und die Leistungslücke scheint sich nur zu vergrößern. Es ist Zeit für eine Veränderung und wir Verbraucher haben das Recht zu wählen, wofür wir unser hart verdientes Geld ausgeben!“

9to5Google

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