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Android

Google verbannt Linux und Türkei

Google hat Probleme in der Türkei und legt Android-Lizenzen auf Eis. Zugleich werden Linux-Nutzer frustriert, die sich bei Google nicht mehr anmelden können.

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Google möchte vorerst keine Android-Lizenzen mehr an Hersteller für den türkischen Markt verteilen. Ebenso schlechte Nachrichten gibt es für einige Linux-Anwender, die sich plötzlich nicht mehr bei Google-Diensten anmelden können. Obwohl einige Betriebssysteme von Google auf Linux basieren, ist das längst kein allgemein gültiger Freifahrschein. Einige bekannte Linux-Browser werden blockiert, der Login in Google-Dienste ist den Nutzern nicht mehr möglich. Google stempelt die Browser als unsicher ab. Ob Fehler oder nicht, scheint noch ungeklärt.

Google geht empfindlichen Strafen aus dem Weg

Google muss nach einer Kartellklage eine Lösung suchen. Verklagt wurde man auch in der Türkei für die Vorinstallation der Google-Suche auf Android-Smartphones. Bis man eine Lösung gefunden hat, um alle Seiten zufriedenstellen zu können und neuen Strafzahlungen aus dem Weg zu gehen, erteilt Google für den türkischen Markt vorerst keine neuen Android-Lizenzen an Hersteller. In der EU oder Deutschland würde das wohl anders aussehen, hier hat Google schon diverse Strafen geschluckt. In der Türkei müsste Google derzeit aber ein tägliches Bußgeld bezahlen.

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