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Neuer Vorstoß der Regierung zur WhatsApp-Überwachung

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

WhatsApp App Screenshot Header

Moderne Technik hat viel möglich gemacht, dazu zählt natürlich die Kommunikation via Smartphone. Immer und überall kann man Freunde und andere Kontakte erreichen. Außerdem deutlich sicherer als früher, weil moderne Messenger-Apps über eine Verschlüsselung geschützt sind. Somit ist das „Abhören“ heute deutlich schwieriger. Weder gibt es etwas zu hören, noch überhaupt den Zugriff auf die Kommunikationskanäle. Deutsche Politiker fordern weiterhin einen Zugriff, dann eben vor der eintretenden Verschlüsselung. Das Innenministerium möchte entsprechende Möglichkeiten für den Verfassungsschutz auf den Weg bringen.

Überwachen noch vor der Verschlüsselung

Es soll das Smartphone abgehört werden, bevor eine Nachricht für den Versand verschlüsselt wird. Einerseits ist die private Kommunikation über verschlüsselte Messenger eine tolle Sache. Andererseits kann terroristische Gefahr erst deutlich später oder schlicht zu spät entdeckt werden. Gesetzesentwürfe lagen über ein Jahr auf Eis, doch die Anschläge im vergangenen Jahr brachten das Thema jetzt wieder auf den Tisch. Es ist meines Erachtens ohnehin nicht mit einer willkürlichen und massenhaften Überwachung zu rechnen.

„Laut dem Papier soll das Bundesamt für Verfassungsschutz bei „besonders schweren Bedrohungen“ die Möglichkeit der sogenannten „Quellen-TKÜ“ bekommen. Dadurch könnte der Inlandsnachrichtendienst heimlich einen Trojaner auf das Handy von Verdächtigen spielen, um so die Kommunikation über Messenger wie WhatsApp oder Telegram überwachen zu können – direkt an der Quelle, bevor die Nachrichten verschlüsselt werden.“ – Spiegel

Nicht nur WhatsApp steht im Fokus der Gesetzgeber. Allerdings ist der Messenger so weit verbreitet wie kaum ein anderer vergleichbarer Dienst. Telegram, Signal und vergleichbare Apps sind ebenfalls von Interesse. Von den Anbietern der Apps ist keine Mitarbeit zu erwarten.

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