Streamingdienst Stadia startet verhalten. Es gibt zu wenige Spiele, das System ist noch zu verschlossen und die Preise zu hoch. Das sollte sich ändern.

Google führte seinen Streamingdienst für Spiele mit nur sehr wenigen Spielen ein, die auch noch zu nicht sonderlich attraktiven Preise verkauft werden. Stadia startet daher sehr kritisch beäugt. Da Google mit einem Streamingdienst für Spiele ohnehin nicht gerade die Profis anspricht, sondern die Gelegenheitsspieler, könnte das bisherige Preismodell fehl am Platz sein. Deshalb hoffen wir auf eine Veränderung der bislang an den Tag gelegten Strategie, während Experten der Szene sogar ziemlich stark damit rechnen.

Stadia: Flatrate mit Inklusivspielen könnte attraktiver sein

In den Vorhersagen für das neue Jahr steht bei Kotaku ganz oben auf der Liste, dass Google sein Geschäftsmodell für Stadia stark überarbeiten wird. Vermutlich wäre es wirklich besser, tatsächlich ein Netflix für Spiele sein zu wollen. Daher müsse Stadia eine Flatrate anbieten. Könnte Google nach verschiedenen Preisen sortieren. Zum Beispiel für 9,99€ mit drei Inklusivspielen, die sich nur monatlich wechseln lassen. Für höhere Preise gibt es mehr Spiele und andere Zusätze, wie zum Beispiel Ultra HD.

Ich persönlich bin aktuell auch nicht begeistert. Stadia könnte für mich die Konsole ersetzen, wenn ich freien Zugriff auf Spiele hätte. Ich zocke kein Spiel lange, probiere eher aus. Eine Flatrate wäre aus meiner Sicht die bessere Wahl. Mal sehen, was in den kommenden Wochen und Monaten rund um Stadia passiert. Google hatte den Streamingdienst derart groß angekündigt, da können wir noch mit einigem rechnen.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.