Junge Menschen schicken häufiger ihre Bestellungen zurück, wenn sie online etwas gekauft haben. Retouren sind schlecht für die Umwelt und kosten viel Geld.

Online kaufen ist komfortabel, oft durch guten Service eine tolle Sache und manchmal auch günstiger. Aber für die Ökobilanz nicht unbedingt optimal, auch weil das oftmals kostenlose Zurücksenden zu exzessiv genutzt wird. Eine Bitkom-Studie verrät, dass 11% aller Online-Käufe an den Verkäufer zurückgesendet werden. Zu viele Retouren müssen aus unterschiedlichsten Gründen zerstört werden und verursachen unfassbar unnötigen Müll.

Besonders junge Menschen nutzen Retouren häufiger

Elf Prozent aller Online-Käufe werden in Deutschland laut einer Bitkom-Studie zurückgeschickt. Frauen lassen Waren eher zum Händler zurückgehen als Männer, Jüngere häufiger als Ältere, wie die Statista-Grafik zeigt. „Im Online-Handel lassen sich Retouren nicht vermeiden. Es handelt sich um ein Verbraucherrecht, wonach Kunden innerhalb bestimmter Fristen vom Vertrag zurücktreten und die Ware zurückschicken können“, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Und weiter: „Für die Anbieter bedeuten Retouren einen entgangenen Umsatz und verursachen Personal- und Prozesskosten. Und für die Umwelt bedeuten sie eine zusätzliche Belastung. Alle können etwas dafür tun, Retouren zu vermeiden. Die Shop-Betreiber durch möglichst authentische und aussagekräftige Produktbeschreibungen und die Verbraucher durch ein bewusstes Einkaufsverhalten.“

Statista

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.