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„25“ von Adele kommt nicht zu Spotify und Co

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spotify logo 2015

Am kommenden Freitag wird eines der erfolgreichsten Musikalben aller Zeiten veröffentlicht, so weit würde ich mich tatsächlich aus dem Fenster lehnen. Adele bringt mit „25“ ihr drittes Album in den Handel, bleibt aber den Streaming-Plattformen zunächst fern. Wie Insider wissen, wird man bei Spotify, Apple Music und Co das neue Album der britischen Künstlerin nicht finden können. Kann das Album dennoch so erfolgreich werden, auch wenn man auf zig Millionen Klicks/Wiedergaben verzichtet?

Tja, das ist die Frage. Diverse Künstler bleiben Spotify und Co fern, weil sie trotz vieler Wiedergaben nur „nen Appel und’n Ei“ erhalten haben. Andere Künstler waren mit ihren Einnahmen zufrieden, haben aber einfach auf neue Verträge verzichtet.

Besonders international erfolgreiche Künstler werden sicher zunächst noch auf Spotify und Co verzichten, meines Erachtens sich aber nicht dauerhaft dagegen verwehren können. Die Entwicklung wird aber noch interessant werden, Streaming wie bei Spotify kann auf aktuelle Art und Weise nie finanziell gesund werden.

(via NYT, Androidcentral)

13 Kommentare
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13 Comments

  1. ted

    20. November 2015 at 07:48

    „Besonders international erfolgreiche Künstler werden sicher zunächst noch auf Spotify und Co verzichten“
    die international erfolgreichen Künstler sind genau die die mehr als „nen Appel und’n Ei“ bekommen… aber halt trotzdem nicht zufrieden sind. Mich nähme wunder wie die „illegalen“ Downloads bei einem Album wie 25 aussehen wenn es auf Spotify erscheint oder eben nicht.

    • Denny Fischer

      20. November 2015 at 08:20

      naja, „nicht zufrieden“ ist halt schwierig zu beurteilen, wenn man die Verträge nicht kennt. Wenn die Einnahmen in keinem Verhältnis stehen, ist das schon mies. Selbst wenn es eben trotzdem Millionen sind. Hier gehts dann halt auch ums Prinzip.

    • ted

      20. November 2015 at 08:44

      will jetzt ja keine Debatte eröffnen über die Einkommensgerechtigkeit… und die Millionen kann man bei einem schlechten Drogen/Medikamenten Cocktail auch nicht mit ins Grab nehmen. Vielleicht würden etwas weniger Einnahmen sogar helfen auf dem Boden zu bleiben und man hätte gratis noch eine bessere Lebenserwartung ;).

      Zum Thema:

      Die Welt verändert sich und da kann man halt nicht ewig auf Methoden vergangener Zeiten setzten und muss sich anpassen und das Beste daraus machen. Live Konzerte sollen da ja noch eine sehr sehr gute Einnahmequelle sein.

    • Denny Fischer

      20. November 2015 at 09:00

      Ja, das ist schon klar. Nur rechnet sich Streaming für Künstler und Anbieter in der Regel nicht. Vielleicht nicht unbedingt die richtige Entwicklung.

    • ted

      20. November 2015 at 09:13

      Dann macht die Musikindustrie was falsch bei der Verteilung der Abo Einnahmen. Jemand verdient gewaltig am Streaming, aber offenbar weder die Musiker noch die Streaming Anbieter, also müssen vielleicht einfach die Plattenlabel über die Bücher.
      Ich denke es gibt viele die früher 0€ für Musik bezahlt haben und jetzt dank Streaming über 100€ im Jahr bezahlen. Vielleicht war früher auch einfach die Musik zu teuer und die Musiker überbezahlt.

    • ted

      20. November 2015 at 10:05

      die Frage ist vielleicht auch sind die Abo Gebühren zu tief? Würde es mehr Geld geben wenn die Kosten höher sind, dafür weniger Streaming nutzen? Oder vielleicht auch umgekehrt ist Streaming zu teuer? Würde es mehr Geld geben wenn die Kosten tiefer sind, dafür mehr Abonnenten bezahlen?
      Unlimited Streaming grundsätzlich zu hinterfragen finde ich jedenfalls falsch und wäre eine Missachtung des technischen Fortschritts, das mussten schon viele Firmen auf die harte Tour erfahren.

      Für mich ist 10€ definitiv die Grenze nach oben, wird es teurer würde ich das Abo definitiv überdenken. Glaube nicht dass ich mehr als 120€ im Jahr für Musik ausgeben möchte.

    • Denny Fischer

      20. November 2015 at 10:21

      Natürlich sind die Gebühren zu tief. 9 Euro im Monat und dafür höre ich unglaublich viele Alben zahlreiche Künstler. Davon muss aber auch noch Spotify samt Infrastruktur, Mitarbeitern usw. bezahlt werden. Sicher ne Milchmädchenrechnung aber das kann nie aufgehen.

      Sehen das Problem wie bei den Fernbussen. Gute Alternative aber von Beginn an zu billig gewesen, da hilft dir auch keine hohe Auslastung mehr.

    • ted

      20. November 2015 at 10:38

      einfach generell zu sagen die Gebühren sind zu tief finde ich eben zu einfach und zu wenig weit gedacht. Nicht immer verdient man mehr wenn man die Gebühren erhöht. Es ist halt so eine „Glocken“-Kurve, bei der es ein maximum des Gewinnes gibt, erhöht man dann die Gebühren weiter, sinken der Gewinn, weil halt Leute sage, dafür ist es mir nicht mehr wert.

    • Denny Fischer

      20. November 2015 at 10:56

      ist ein grundlegendes Problem der Gesellschaft, die alles nur noch billig haben will aber sich dann über Gifte im Fleisch usw. aufregt.

      Da kommen wir so oder so vorerst nicht mehr raus.

    • ted

      20. November 2015 at 11:07

      stimmt, aber Musiker, zumindest die internationalen Stars verdienen immer noch Millionen und klagen trotzdem am lautesten. Hingegen der Metzger wird nicht Millionär.

    • Karlo Luna

      20. November 2015 at 11:51

      Naja, die ganz große Masse der Musiker verdient keine Millionen, sehr viele nichts besonderes und ebenfalls sehr viele können nur als Musiker nicht davon leben.

    • Karlo Luna

      20. November 2015 at 11:47

      Wenn du nicht mehr als 120€ im Jahr für Musik ausgeben möchtest, bist du wahrscheinlich völlig egal.
      Da schert es die Industrie nicht ob du Spotify nutzt oder nicht.
      Interessant sind die Musikfans.
      Wenn von denen zu viele zu Streaming Diensten abwandern, dann gibt es finanzielle Einbrüche.
      Ich gebe ca 100€ im Monat für CDs und Platten aus plus Spotify um neue Musik kennen zu lernen.

    • ted

      20. November 2015 at 12:36

      ich als Einzelperson klar, da bin ich denen völlig egal, aber die Masse machts. Und die Mehrheit der Spotify Zahler wird kaum wie du noch viel Geld für CDs ausgeben.

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