Google hat rund um den Jahreswechsel für Gemini auf Android ein paar weitere Neuerungen eingeführt und davon kommen immer mehr bei den Nutzern an. Mich erreichte jüngst, direkt im neuen Jahr, der neue Vollbildschirm-Glow auf einem Gerät, das nicht zur Pixel-Serie von Google gehört.
Die meisten Neuerungen für die Gemini-App auf Android werden nicht exklusiv auf Google-Telefone ausgeliefert, erreichen also auch die Geräte anderer Hersteller und das meist zeitnah nach Start der Verteilung. Kann ich jedenfalls auch berichten. Was auf meinem Pixel 10 Pro ankam, war nicht sehr viel später auch auf dem Vivo X300 Pro verfügbar.
Kreissuche und Glow im Vollbild starten
Zum Jahreswechsel erreichte mit der Vollbildschirm-Glow, wenn ich Gemini im Overlay starte, indem ich etwa die Einschalttaste meines Smartphones gedrückt halte. Nun gibt es die farbigen Animationen nicht mehr nur rund um das Eingabefeld von Gemini, sondern am gesamten Bildschirmrand entlang. Optisch ist das direkt auf dem Smartphone-Bildschirm stimmiger als auf dem Screenshot, weil der vier spitze Ecken zeigt.

Ebenfalls neu und erst seit ein paar Tagen verfügbar, ist die Kreissuche in Gemini auf Android. Dabei könnt ihr jederzeit auf dem Bildschirm etwas mit dem Finger einkreisen bzw. markieren. Es wird ein Screenshot nur von diesem Bildschirmausschnitt an Gemini geteilt und ihr könnt dazu eure Fragen stellen.
Das ist unweigerlich sehr redundant, denn das Einkreisen zum Suchen kennen wir bereits von Circle to Search seit 2024. In diesem Fall ist es jedoch wichtig zu verstehen, dass der Nutzer bei der herkömmlichen Kreissuche eben eine Google-Suche zu einem Bildschirmimhalt anstößt, die Befragung einer KI ist dann doch ein etwas anderer Vorgang.
Gemini: Fragen zum Bildschirm werden jetzt automatisch erkannt
Eine letzte Neuerung, die den Alltag mit der Gemini-App wohl etwas nützlicher macht, ist die automatische Erkennung der Bildschirminhalte. Muss man bis dato noch „Frage zu diesem Bildschirm stellen“ auswählen, erkennt Gemini das nun automatisch. Gemini erkennt daher, wenn es zum Bildschirminhalt befragt wird, automatisch.
Wir sehen, dass Gemini auf Android einen weiterhin wachsenden Stellenwert hat und deshalb durch die angesprochenen Neuerungen komfortabler und etwas auffälliger wird. 2026 wird die Basisfunktion, nämlich ein Sprachassistent zu sein, das Ende von Google Assistant bedeuten. Aber schon heute ist Gemini sehr viel mehr als das.
Ich selbst bin mit Gemini 3 komplett umgestiegen und nutze ChatGPT nicht mehr. Die Google-Lösung hat mich im privaten Alltag und für die Arbeit überzeugt – die Ergebnisse sind gut und sehr zufriedenstellend.
