Akku-Wunder ist vollbracht: Erster serienreifer E-Auto-Feststoffakku macht Verbrenner „irrelevant“

Donut Solide State Battery

Damit wirklich jeder Autofahrer vom Elektroauto überzeugt werden kann, muss es auch beim Akku noch einige Fortschritte geben. Eine längere Haltbarkeit, schnellere Ladezeiten, noch mehr Sicherheit, weniger Einfluss durch äußere Temperaturen, höhere Energiedichte und niedrigeres Gewicht – viele dieser Punkte soll der Feststoffakku endlich lösen können.

Darüber wird schon lange geredet und viele der großen Autohersteller sind an diesem Thema dran. Auch einige Start-Ups, darunter Donut Lab. Die „Donut Battery“ sei die weltweit erste Batterie aus Feststoffen, die bereit für die Serienproduktion ist. Donut Labs will dabei verschiedenste Kunden bedienen können, vom Hersteller von Elektroautos bis zum Drohnen-Anbieter.

Donut Labs verspricht Batterie auf dem nächsten Level

100.000 Ladevorgänge, Schnellladen auf 80 Prozent in unter fünf Minuten, 99 Prozent Kapazitätserhalt bei bis zu Minus 30 Grad, eine Energiedichte von über 400 Wh/kg – das alles verspricht die Donut Battery. Noch im ersten Quartal des Jahres ist das erste elektrische Motorrad mit dieser Batterie ausgestattet und wird ausgeliefert.

Beispiel: Dank der höheren Energiedichte lässt sich bei gleichem Bauraum die Reichweite optional von ca. 350 km (217 Meilen) auf ca. 595 km (370 Meilen) steigern. Die Ladezeit durch die neue Batterie konnte beim ersten Modell auf unter zehn Minuten verkürzt werden. Ich sehe gerade bei kleineren Fahrzeugen den größten Vorteil in der neuen Batterietechnik.

Fertig, aber dennoch warten auf den Serieneinsatz auf vier Rädern

Natürlich gibt es einen Haken, denn bislang ist kein Autohersteller bekannt, der diese Batterie verbaut oder das in absehbarer Zeit plant. Daher ist es schwierig zu verifizieren, inwiefern diese Batterie wirklich in Serie für ein Elektroauto gebaut werden kann und in welchen Stückzahlen das überhaupt möglich wäre. Angeblich ist die Produktion bereits im Gigawattstunden-Bereich möglich.

Man ist sich bei Donut Labs sicher, dass der Wechsel auf den Feststoffakku den Verbrenner irrelevant machen kann. Denn es werden viele „Probleme“ auf einen Schlag gelöst. Langfristig sind Kleinwagen denkbar, die dank der neuen Batterie-Technologie sicherlich über 600 Kilometer weit fahren und nicht „nur“ 450. Wir sind gespannt, in den nächsten Jahren kommt sehr viel neuer Schwung in den Markt.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

25 Gedanken zu „Akku-Wunder ist vollbracht: Erster serienreifer E-Auto-Feststoffakku macht Verbrenner „irrelevant““

    1. Von Tag 1 an, als ich das erste Mal elektrisch gefahren bin, war der Verbrenner für mich bereits direkt irrelevant … und zwar auf EWIG!!!

      1. Same. Nie wieder Verbrennen. Wer heute noch glaubt, die alte Technik sei der neuen überlegen oder gar klimaschonender, hat den Schuss nicht gehört.

      2. Avatar-Foto
        Thomas Höllriegl

        Geht mir auch so. Ich habe mir im Juli 2024 mein E-Auto geholt. Seitdem weiß ich, Verbrenner können aussterben. Hoffentlich schnell.

    1. Wir spielen auch immer wieder mit dem Gedanken künftig elektrisch zu fahren. Da wir aber 2-3mal im Jahr mit Wohnwagen (2000kg) verreisen, ist der Diesel noch nicht wegzudenken.

      1. Avatar-Foto
        Jochen Menschwitzer

        mein Nachbar fährt mit seinen Q8 Etron jedes Jahr mit dem Anhänger in Urlaub. berichtet auch davon, dass er nicht mehr wechseln mag und wenn er Zuhause ist tankt er Sonne von seinem dach

      2. Hallo!
        Seit 4 Jahren fahre ich einen Tesla Y AWD und mit dem Wohnwagen nach Njivice (Krk). 1 Kaffee- und Pipipause und nach 20 Minuten geht’s weiter.
        Wenn du einen LKW überholst, merkst du nicht, dass du „etwas angehängt“ hast. Mach mal eine Probefahrt und du wirst nie mehr tauschen wollen!!!

    1. Avatar-Foto
      Thomas Höllriegl

      Was für eine selten du… unüberlegte Antwort. Ein typischer Diesel-Dieter mit Scheuklappen. Da kann man nur hoffen, dass es ein Troll-Kommentar ist.

        1. Avatar-Foto
          Thomas Höllriegl

          Wir können sehr gerne einen Fakten-Check über Vor- und Nachteile machen. Wobei, den gibt es in dutzenden Studien bereits für jeden einsehbar. Spoiler: Die Kevins liegen weit vorne. ;-)

  1. @jochen, ein Golf kostet mittlerweile auch 50k. Dafür bekommt man auch ein sehr gutes e Auto. Und der Gebrauchtwagenmarkt entwickelt sich auch rasant.
    @peter, also wir fahren jetzt 3 Jahre elektrisch. 35k km auf der Uhr. Wir können uns nicht erinnern das das Auto uns im Stich gelassen hat.
    Wir wollen nicht mehr zurück zum Verbrenner.

  2. was immer vergessen wird: es ist nicht die Religionsfrage „elektrisch“ oder „Diesel/Benziner“ – es ist für 95% aller Autofahrer die Frage ob man es sich leisten kann!!! die wenigsten können sich ein 100.000 Euro kaufen,die meisten wollen nicht mehr als 50.000 ausgeben und alle fürchten den unglaublichen Wertverlust der eAutos
    derzeit EINZIGE echte Alternative ist BYD – Reichweite, Haltbarkeit, Bedienung, Oberklasse Ausführung für 48.000 Euro mit allem was das Herz begehrt. da kommt kein europäischer Hersteller mit.

  3. Der Artikel dreht sich um eine brandneue Batterietechnik, und hier werden nur die üblichen Phrasen („ich will nie wieder einen Verbrenner“ „E-Auto geht für mich gar nicht, weil..“ ausgetauscht.
    Die essentielle Frage ist doch: Kommt diese Feststoffbatterie (zu mittelfristig auch vernünftigen Preisen), dann ist der gesamte Ist-Bestand an E-Autos auf einen Schlag mehr oder weniger wertlos. Versucht mal per Kleinanzeigen, einen Schwung „Energiesparlampen“ (die mit dem Quecksilber) loszuwerden, da wird man sich totlachen. Und auch die wurden mal als das Gelbe vom Ei der Energiewende angepriesen…

  4. Da isser wieder. Der nächste „Wunderakku“, der aus…… Gründen niemals in der Praxis auftauchen wird, aber die Fabel von der erfolgreichen E-Mobilität erst mal weiter am Laufen hält.

    Ganz ehrlich, ich verachte „rechts“, bin „mittig mit leicht grünem Einschlag“, aber selbst ich kauf Euch diesen Käse nicht mehr ab.

Kommentar verfassen

Bleibt bitte nett zueinander!