Schon seit einiger Zeit wird gemunkelt, dass Mercedes die A-Klasse nicht fallen lässt und einen elektrischen Nachfolger bringt. Das ist jetzt offiziell.
Mercedes wollte die A-Klasse eigentlich komplett hinter sich lassen. Man hatte sich für eine luxuriöse Strategie mit Electric-First-Gedanken überlegt. Aber nach wenigen Jahren wurde schnell erkennt, dass nur Luxus sogar für Mercedes nicht funktioniert und bei Elektroautos ein Einstiegswagen ins Portfolio verfügbar sein sollte.
Nun wurde bei Mercedes nachgedacht und die Zukunft verändert. Elektroautos bleiben wichtig und die Zugpferde, aber Verbrenner sterben noch nicht ganz aus. Auch bei den Einstiegsmodellen wird es eine Neuausrichtung geben, sie sterben ebenfalls nicht aus. Die aktuelle A-Klasse wurde verlängert, um nun doch einen Nachfolger zu entwickeln.
A-Klasse wird gegen BMW i1 aufgestellt
In der aktuellen Automobilwoche redet man nun von Mercedes auch mal selbst über das neue Modell, das dann mit dem elektrischen i1 von BMW konkurrieren wird. Mercedes verspricht: „Es wird ein eigenständiges Modell auf der MMA-Plattform sein“. Ein solches Modell habe es laut Mercedes-Entwicklungschef bislang noch nicht gegeben, das wird ein neues Auto sein.
Und man will bei Mercedes nicht einfach irgendein Auto hinstellen, dass diese Fahrzaugklasse bedient, sondern „ein verdammt attraktives Auto“ realisieren. Attraktiv wird sein, dass der Stromer dann aufgrund der neuen Plattform, die wir aus dem CLA EQ und anderen Modellen kennen, eine 800-Volt-Architektur besitzt, mit starken Ladezeiten und Reichweiten.
Mercedes A-Klasse EQ bedient Volumenmarkt
Mit anderen Worten: Yes. Mercedes hat es begriffen und handelt dementsprechend. Die Einstiegsklasse braucht es elektrisch und sie muss attraktiv sein, darf nicht einfach ein altes Modell mit alter Technik sein. Zugleich wird man aufgrund von MMA auch einen Hybriden anbieten können und das sicherlich auch tun. Was blöd ist: Wir müssen warten, erst 2028 erscheint die neue A-Klasse.
Derzeit sieht es so aus, dass Mercedes eine A-Klasse auf 800 Volt bringt und BMW einen vergleichbaren elektrischen 1er. Nur bei Audi setzt man auf 400 Volt, denn A2 E-tron und Q4 E-tron stehen derzeit auf MEB von VW. Erst der neue A4 E-tron, jedoch deutlich größer, wird bei Audi auf 800-Volt-Architektur stehen.
