Kein Auspuff, kein echter Klang, keine echten Gänge – dafür elektrische Power ohne Ende und der Startschuss für eine komplett neue Ära. Luce, so heißt der erste vollelektrische Ferrari.
In diesem Jahr lässt man die Katze aus dem Sack und es geht los mit einer ersten Enthüllung des neuen Modells. Ferrari verrät einerseits den Namen und andererseits zeigt man uns einen Blick in das Cockpit des ersten elektrischen Ferrari. Der wird nicht nur anders klingen, sondern innen auch anders gestaltet sein.
Ferrari setzt auf einen recht modernen Touch, zugleich will man irgendwie technisch und klassisch aussehen. Das ist jedenfalls ein besonderer Look, denn er vereint auf seltsame Art und Weise die Zukunft mit der Vergangenheit. Mit dafür verantwortlich war unter anderem Jony Ive, ein langjähriger Appe-Designer. Wenn man will, erkennt man seine Handschrift.

Ferrari verwendet zu 100 Prozent recyceltes Aluminium, das mittels CNC-Technik aus massiven Blöcken gefräst und anschließend eloxiert wird. Für Displays und Oberflächen kommt Corning Gorilla Glass zum Einsatz, das kratzfeste Glas kennen wir von Smartphones. Das Lenkrad ist eine moderne Interpretation des klassischen dreispeichigen Nardi-Holzlenkrads aus den 1950er Jahren, besteht jedoch aus Aluminium.

Das Bedienkonzept kombiniert präzise mechanische Schalter, Knöpfe und Regler mit multifunktionalen digitalen Anzeigen. Die Instrumentenanzeige (Binnacle) ist direkt an der Lenksäule montiert und bewegt sich mit der Einstellung des Lenkrads mit – ein Novum für Ferrari-Serienmodelle. Das zentrale Display ist über ein Kugelgelenk beweglich und lässt sich für den Fahrer anpassen.

Auch bei den Grafiken setzt Ferrari auf einen traditionellen Stil, der aus den 50er und 60er Jahren kommt. Für die Beschriftungen kommt eine eigene Typografie zum Einsatz, die ebenfalls an historische Ferrari-Schriftzüge erinnert und italienische Ingenieurskunst widerspiegeln soll. Man sieht in jedem Detail, dass es ein neues Auto ist und dabei keine schnellen Entscheidungen getroffen worden sind.
Ferrari wird mehr von seinem Stromer im Laufe des Jahres zeigen und verraten.
