Es gelten neue Bestimmungen für die sogenannte Rufnummernmitnahme, die ab sofort weniger als 7 Euro kosten muss. Das macht den Tarifwechsel attraktiver.

Die ersten Mobilfunkanbieter hatten bereits eher reagiert und die Preise für die Mitnahme der Rufnummer freiwillig abgesenkt. Jetzt gilt seitens Bundesnetzagentur eine allgemeine Verfügung für alle Mobilfunkanbieter. Von der Absenkung der entstehenden Kosten profitieren insbesondere die Verbraucher. Darauf ist man bei der Bundesnetzagentur sehr stolz. Nun sind ab sofort weitere Mobilfunkanbieter aufgefordert, ihre Forderungen in Form der Portierungsentgelte entsprechend auf maximal 6,82 Euro anzupassen.

Rufnummernmitnahme wird deutlich günstiger

Mit Wirkung ab heute hat die Bundesnetzagentur den Mobilfunkanbietern freenet, 1&1 Drillisch, 1&1 Telecom und Telefonica die Portierungsentgelte in von 6,82 Euro (brutto) angeordnet. Die bisher erhobenen Entgelte in Höhe von etwa 30 Euro wurden untersagt. Die überwiegende Anzahl der Marktteilnehmer hat eine freiwillige Absenkung der Endkundenportierungsentgelte auf die von der Bundesnetzagentur genannte Aufgriffsschwelle von 6,82 Euro (brutto) mit Wirkung ab dem 20. April 2020 zugesagt.

Wir haben die Hürden beim Wechsel des Mobilfunkanbieters deutlich abgesenkt. Das fördert den Wettbewerb und davon profitieren die Verbraucher. Ab heute dürfen für die Portierung höchstens 6,82 Euro erhoben werden, bisher waren es oft rund 30 Euro„, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.