Folge uns

Chrome OS

Acer C720 im Test: Chromebooks sind jetzt massentauglich

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Bisher war ich immer sehr skeptisch gegenüber wirklich günstigen Mobilgeräten, doch neben dem sehr starken Moto G als Smartphone für wenig Geld gibt es mit dem Acer C720 Chromebook auch ein kleines Notebook, das für richtig wenig Geld sehr viel bietet. Lest in diesem Test, warum das C720 Chromebook wohl zu den besten Low-Price-Notebooks am Markt gehört.

Vorweg muss man sich immer die Frage stellen, welche Aufgaben mit einem Chromebook bewältigt werden sollen. Die Einfachheit von Chromebooks kann aber muss kein Hindernis in der alltäglichen Arbeit sein. Ich persönlich kann mit einem Chromebook meine PCs nicht ersetzen, nutzte die Geräte mit Chrome OS aber sehr gern mobil. Hauptsächlich arbeite ich im Browser, ein Chromebook kann mir also fast alles bieten, erst bei Anwendungen für die Steuererklärung und ähnlichen Dingen stoße ich leider an teils unüberwindbare Grenzen.

Ohne Internet nicht nutzbar?

Nein, Chromebooks können sehr wohl ohne Internet genutzt werden. Ziemlich lustig finde ich nach wie vor das Argument, dass Chromebooks ohne Internet völlig zwecklos wären. Aber ganz ehrlich, was macht der Nutzer heutzutage, der ein Notebook auf der Couch nutzt? Richtig, er surft im Web, spielt Spiele im Web, hört Musik im Web oder schaut Filme im Web. Keine Internetverbindung? Die meisten Notebooks bleiben dann wohl geschlossen, nicht nur die Chromebooks. Mal unabhängig davon sind Chromebooks Web-Devices und werden entsprechend beworben, sind also sowieso vor allem für das Internet ausgelegt, weshalb das Offline-Argument schon immer totaler Käse war.

Zudem gibt es inzwischen zahlreiche Apps, die auch offline genutzt werden können und dann bei erneuter Verbindung mit dem Internet die Daten mit der Cloud synchronisieren. Ich kann euch nicht für jeden Anwendungszweck eine Offline-App nennen, doch grundlegende Dinge wie das Verfassen von Texten geht auch ganz ohne Netz.

Acer C720 Test-1

Leistung satt dank Haswell-Chipsatz

Wer sich in den letzten Jahren mit Chromebooks auseinandersetze, ist immer wieder spätestens beim Thema Leistungsfähigkeit ins Zweifeln gekommen, ob sich ein Chromebook wirklich lohnt. Meist reichte die Hardware nicht mal für die eigenen Google-Webseiten aus. Gmail, Google+, YouTube und Co. waren nicht wirklich flüssig nutzbar und liefen erst durch diverse Tricks halbwegs passabel. Mit der neuen Haswell-Generation der Celeron-Prozessoren von Intel ist das endlich anders, die können auch aufwendige Webseiten wunderbar fluffig darstellen.

Wenn also Webseiten und Web-Apps flüssig genutzt werden können, macht die Arbeit einfach viel mehr Spaß. Das ist beim C720 Chromebook definitiv der Fall, selbst Webseiten wie von den Kollegen von The Verge laufen sehr gut. Der Prozessor scheint viele Aufgaben besser abhandeln zu können, ohne dass beispielsweise gleich das System komplett zusammenstürzt, nur weil man mal mehrere Webseiten gleichzeitig lädt.

Dual Core ist nicht gleich Dual Core, das sollte klar sein. Deutlich merkt man einen Unterschied zum Serie 3 Chromebook von Samsung, das mit einem ARM-Prozessor ausgestattet ist, welcher üblicherweise in Smartphones und Tablets verbaut wird. Folgende Benchmarks zeigen deutlich, wie groß die Unterschiede dank der neuen Haswell-Prozessoren sein können.

Sunspider (weniger ist besser)
C720: 372 ms
Serie 3: 658 ms

Browsermark (mehr ist besser)
C720: 4463 Punkte
Serie 3: 3004 Punkte

Peacekeeper (mehr ist besser)
C720: 2966 Punkte
Serie 3: 1106 Punkte

Der verbaute Arbeitsspeicher ist mit 2 GB RAM nicht übermäßig groß, macht sich allerdings auch nur selten negativ bemerkbar. Ich hatte mir mehr gewünscht, doch die 2 GB sind eigentlich dann doch ausreichend.

Richtig viel Akku und gutes Display

Neben der Leistung sind natürlich auch Akku und Display ziemlich wichtig. Auch beim C720 ist das verbaute 11,6 Zoll Display matt, eignet sich daher auch ganz gut für den Einsatz unter der Sonne. Die Auflösung von 1366 x  768 Pixel sorgt für ein insgesamt sehr scharfes Bild, ich kann mich definitiv nicht beschweren. Richtig toll schneidet das C720 aber ab, wenn es um die Helligkeit geht, denn davon bietet es richtig viel und das auch noch sehr gleichmäßig über das komplette Display. Bei verschiedenen Blickwinkeln verändert sich das Bild mal mehr und mal weniger stark, hier merkt man dann doch, dass es sich um günstigeres Gerät handelt.

Folgend sehen wir das Display vom Serie 3 (links) und vom C720 (rechts). Bei beiden verändert sich das Bild sehr stark bei einem sehr hohen Blickwinkel, beim Gerät von Acer allerdings etwas weniger.

Neben dem überraschend guten Display weiß auch die Akkulaufzeit zu überzeugen. Mindestens 6 – 8 Stunden sind drin, meist je nach Auslastung sogar noch mehr. Nach ein paar Ladezyklen legt der Akku noch weiter zu, sodass eine Laufzeit von ca. 8 Stunden bei den meisten Nutzern die Regel sein sollte. Der Verbrauch im Standby ist ebenfalls sehr gut bzw. niedrig. Während das Serie 3 von Samsung sich ordentlich Saft gezogen hat, obwohl es quasi aus war, braucht das C720 kaum Strom.

Verarbeitung, Tastatur, Touchpad, Lautsprecher

Meines Erachtens ist die Paradedisziplin des C720 Chromebooks definitiv das Gehäuse. Anders als bei vielen anderen günstigen Geräten wissen Tastatur, Touchpad, Verarbeitung und Haptik insgesamt zu überzeugen. Natürlich ist das Teil komplett aus Kunststoff, doch das stört nicht. Die Scharniere des Displays sind solide, wie auch der komplette Rest des Gehäuses, welches sehr steif ist und sich nicht verbiegen lässt. Nichts klappert und knarzt, alles sitzt fest an seinem Platz.

Vergleich mit dem Serie 3, das ja besonders flach ist:

Acer C720 Test-7

Die Tastatur weiß durch kurze und knackige Anschläge zu überzeugen, wie gewohnt bei Acer-Notebooks. Es klappert auch hier nichts, die Tasten sind ausreichend groß und haben dank Chiclet-Design einen guten Abstand zueinander. Anders als bei vielen anderen Geräten sind die Tasten eher angeraut und matt, nicht glänzend lackiert. Auch das Touchpad lässt keine Wünsche offen, es reagiert sehr gut und erkennt die Finger wie ein gutes Touchdisplay eines aktuellen Smartphones.

Acer C720 Test-2

Zu den verbauten Lautsprechern gibt es kaum was zu sagen. Es kommen Töne raus und bei voller Lautstärke nicht scheppernd oder kratzend. Insgesamt doch sehr okay, für Musik und Filmfans aber natürlich nicht genug. Ähnlich ist es bei der verbauten Webcam.

Übrigens macht der Lüfter des Prozessors kaum Krach, hörbar wird er überhaupt nur, wenn es mal anstrengender für den Prozessor wird. Das Geräusch dabei ist allerdings angenehm, hat irgendwie eine Ähnlichkeit mit einem Windzug am Meer, was eigentlich untypisch für so kleine Lüfter ist.

Anschlüsse gibt es die üblichen, also einen HDMI-Ausgang, zweimal USB (einer davon USB 3.0), einen SD-Kartenslot, einen Kensington-Lock und natürlich auch eine 3,5 mm Klinke.

Fazit

Eigentlich fehlt dem C720 Chromebook von Acer nur noch eine beleuchtete Tastatur zum vollendeten Glück, doch man kann für 249 Euro eben nicht alles haben. Denkt man aber länger über den Preis nach, dann ist das C720 wirklich ein sehr, sehr gutes Paket für diesen Preis. Es ist meines Erachtens das erste Chromebook, welches man wirklich auf die Massen loslassen kann. Endlich sind die Geräte das, wofür sie Google ins Leben gerufen hat, nämlich sehr günstige Notebooks für das gesamte Web. Und zum gesamten Web gehören eben auch Flash-Videos und andere etwas leistungshungrigere Aufgaben, die mit den Chromebooks der letzten Jahre meist nicht wirklich genutzt werden konnten.

[asa]B00FYKM2RK[/asa]

33 Kommentare

33 Comments

  1. Guest

    8. Dezember 2013 at 19:07

    Watchever und Lovefilm funktionieren nicht, oder ?

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      8. Dezember 2013 at 19:27

      Jop, alles was mit Microsoft Silverlight läuft, geht nicht auf Chromebooks. Sky Go geht beispielsweise auch nicht :(

      • Guest

        8. Dezember 2013 at 19:45

        Danke. Schade. Hoffentlich lassen sich irgendwann mal Android Apps darüber laufen lassen, dann wär das kein Problem mehr

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        8. Dezember 2013 at 21:36

        Joa, das wäre ziemlich cool, bestenfalls einfach in der Tablet UI emulieren, dann dürfte das auch nicht zu hässlich aussehen :D

      • Alexander Giller

        8. Dezember 2013 at 23:24

        Da MS mit Sicherheit niemals Silverlight für ChromeOS bringen wird, geht es nur über einen Umweg. Ich habe dazu eine kleine Anleitung geschrieben, es funktionieren sowohl Lovefilm, Watchever als auch SkyGo: http://alex-giller.de/2013/11/watchever-lovefilm-auf-dem-chromebook/

        Denny, ich hoffe es ist ok wenn ich den Link poste. Wenn nicht, bitte einfach editieren. Danke :-)

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        8. Dezember 2013 at 23:27

        Uh, wie cool, probiere ich morgen mal aus.

      • Alexander Giller

        12. Februar 2014 at 23:28

        Hast du es eigentlich bereits testen können?

  2. Flory

    8. Dezember 2013 at 20:22

    Und ich habe letzte Woche HP Chromebook 14 angeschafft. Ich bin auch mit Haswell-Prozessor restlos begeistert. Und den Verarbeitung bzw. Qualität ist bei meinem Chromebook einfach super!

    Gut, dass ich schon mal hier vorab informiert habe, dass der Haswell richtige Leistungsschub bringt…

    Fein :-)

  3. Maximilian O.

    8. Dezember 2013 at 22:36

    Spitzengerät, leider ist meines gerade aus dem selben Grund in der Reparatur, aus dem auch deins ein paar Wochen außer Gefecht war. Wurde der Fehler denn nun behoben?

    Bei mir meinte der Acer Support paradoxerweise immer noch, dass der Fehler ihnen unbekannt sei, obwohl er unter anderem in den Amazon Rezensionen und auch diversen Blogs (unter anderem diesem hier) erwähnt wurde. Hoffentlich muss ich nicht allzu lange auf das Ding warten, die drei Wochen Nutzung haben gereicht, damit das C720 schon fast unersetzbar geworden ist :D

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      8. Dezember 2013 at 23:26

      Also es pfeift noch, glaube aber wesentlich leiser, also nicht mehr in einer störenden Lautstärke.

      • Maximilian O.

        8. Dezember 2013 at 23:36

        hmm ok, mal sehen, wie das bei mir läuft. Besonders jüngere Leute hören diese Töne sehr deutlich (auch diverse Netzteile geben solche Geräusche von sich), und da ich das C720 überwiegend in der Uni verwende ist das für manche schon ziemlich nervig.

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        9. Dezember 2013 at 08:57

        Ich bin ja mit 24 noch relativ jung :P

  4. Peter

    8. Dezember 2013 at 23:18

    Was nutzt du denn für ein Toll für die Darstellung zum Schluss für die Ergebnisse der einzelnen Punkte und die Wertung?

  5. Stefan Richert

    9. Dezember 2013 at 06:31

    Ich sehe das größte Problem der Chromebooks darin, dass Sie mir nicht mehr als ein günstiges Tablet bieten können. Ein Transformer T100 oder Geräte wie ein Dell Venue Pro 8 kosten nahezu das selbe, bieten mir aber ein vollwertiges Win 8 und selbst mit IE 11 (Chrome kann ich ja jederzeit dazu installieren) habe ich eine bessere „Online-Experience“ als mit diesem Gerät. Chrome OS wäre eine tolle Dual-Boot Option für Windows/Android Geräte. Aber als eigenständiges System ist es einfach zu limitiert. Und das nächste Problem ist der Hersteller. Acers Hardware ist eine Katastrophe, ich war nie unzufriedener als mit Acer Geräten, aber das ist meine persönliche Meinung

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      9. Dezember 2013 at 08:57

      Nun gut, das Transformer T100 kostet deutlich mehr, das Venue Pro 8 spielt schon allein aufgrund des Displays in einer ganz anderen Liga. Mit nem 8 Zoll Tablet könnte ich nie im Leben komfortabel arbeiten. Mit dem T100 schon, ist allerdings wie erwähnt nochmals über 100 Euro teurer.

      Mobil reicht mir Chrome OS, da kann ich mir die angesprochenen 100 Euro sparen. Zudem bietet das Chromebook mit mattem Display einen deutlich Vorteil gegenüber den Glossy-Dingern der angesprochenen Geräte.

      Ansonsten bin ich sowieso kein Fan von Windows 8, ich will das nie wieder nutzen müssen :D – aber da geht es mir, so wie dir bei Acer.

      • Stefan Richert

        9. Dezember 2013 at 20:33

        Klar, aber dafür bekomme ich beim Transformer ein „richtiges“ Notebook + Tablet. Ich meinerseits brauche mein Notebook in der Uni, ich bin wie sehr viele Menschen auf Office angewiesen und im professionellen Bereich gibt es keine Alternative zu Office und die Google Lösungen sind nett, aber leider nutzlos. Besonders Googles Excel Derivat. Wer darauf nicht angewiesen ist, fährt mMn mit Android wesentlich besser als mit Chrome OS. Und da gibt es genug Transformer-ähnliche Geräte in einer ähnlichen Preisklasse. Ich habe mir das Venue 8 bestellt, da ich das Gerät als Notizblock nutzen möchte und zu Hause ihn mittels Miracast Dongle und Docking Station verwende. Leistung ist durch den QC Bay Trail ebenfalls da und wer massive Leistung sucht greift eh zum DTR oder klassischen PC. Zum Display: Matte Folie kostet 5 Euro und die Acer Displays sind unterirdisch was Blickwinkelstabilität angeht. Das du kein Fan von W8 bist kann ich persönlich nicht verstehen, aber als Argument defintiv akzeptieren, doch ist Win immer noch unvermeidlich in 95% aller Berufe und Anwendungen. Und 8.1 macht sowohl am Tablet als auch bei der klassischen Maus Tastatur Kombi eine extrem gute Figur, wenn man es ein bisschen konfiguriert.

    • Maximilian O.

      9. Dezember 2013 at 11:34

      Denny hat ja schon gesagt, dass 8 Zoll tablets & teurere Geräte in einer ganz anderen Liga Spielen. Zumal wäre es mir neu, dass das T100 innerhalb von 7 Sekunden hochfährt und wirklich voll einsatzbereit ist. Weiterhin scheint man mit dem Gerät nicht die beste Performance zu bekommen. Apps brauchen lange, bis sie geöffnet werden. Und wie flüssig Windows noch läuft, wenn man wirklich viel Im Browser macht (und dieser alleine schon anderthalb GB RAM frisst) kenne ich bereits von meinem alten Windows Notebook.

      Klar, Chromebooks sind limitiert. Aber sie machen in ihren Kerndisziplinen einfach alles besser als andere Geräte dieser Preisklasse. Und nicht jeder braucht Windows und MS Office (letzteres brauchen die meisten eh nicht), auch wenn Microsoft dass nicht einsehen will.

      Reduktion war einst nur Apples größtes Talent. Google zeigt, dass sie das ebenfalls gut können.

      Chrome OS ist limitiert, aber dafür super Performant. Und die Laufzeit des C720 liegt auch gerne mal bei 10 Stunden. Nenne mir mal ein ähnlich performantes Windows Gerät, welches da auch nur annähernd mithalten kann. winzige 8 zoll tablets zählen nicht, damit kann man kaum arbeiten. Zudem sind tablets eben keine Notebooks.

      Seine Abneigung gegenüber Acer ist ein anderes Thema. Ich habe schon von vielen gehört, die mit diesem Hersteller nicht zufrieden waren. Ich Persönlich habe mit dem C720 nun mein zweites Acer Gerät erworben, und ich kann nicht klagen. Abgesehen von dem pfeifenden Mainboard, der Fehler ist wirklich ärgerlich & wird hoffentlich schnell behoben, gerät ist schon eingeschickt.

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        9. Dezember 2013 at 12:56

        Ich muss aber mal das T100 von ASUS in Schutz nehmen, das Gerät ist echt super gut, Akku hält da auch 11 Stunden und dank SSD ist es auch flott. Selbst die ebenfalls mickrigen 2 GB RAM scheinen da kein großes Problem zu sein, wenn ich Charles aus unserem Podcast glauben darf :P

      • Maximilian O.

        9. Dezember 2013 at 21:34

        Ich habe das Gerät bisher auch nur in Videos gesehen, und da hat mir das starten der Anwendungen für einen „schnellen Arbeitsablauf“ zu lange gedauert. Sonst wäre es für mich vermutlich das Gerät geworden, hätte ich nicht gemerkt, dass ich für die Uni gar kein Windows brauche.

      • Stefan Richert

        9. Dezember 2013 at 20:42

        Wann hast du denn das letzte mal dein Tablet oder Notebook runter gefahren? Instant-On und Energiesparmodus. Nutzen die meisten Leute doch so oder so nur noch. Android und iOS werden auch nur bei Updates, oder wenn sie mal hängen neu gestartet. MS Office ist immer noch die mit großem Abstand beste und umfangreichste Office Suite. Und jeder der mehr als ein kleines Essay schreiben möchte, weiß Word und Excel zu schätzen. Chrome OS ist bis auf die Unterstützung von Flash Android mMn in allen Belangen unterlegen und das kann per Sideload bis Android 4.4 immer noch nachgerüstet werden. Das das Venue in einer anderen Liga spielt ist legitim. Haste Recht, der Vergleich passt nicht. Also ich habe sehr geringe Ladezeiten der Metro-Apps. Und mein Rechner läuft auf einer klassischen HDD. Mein N4 öffnet den Browser nicht schneller. Also die RAM Auslastung ist unter Win 8.1 sehr viel besser geworden und auch 5-6 Anwendungen laufen problemlos parallel, bei 2 GB Ram.

      • Maximilian O.

        9. Dezember 2013 at 21:33

        besonders unter Windows kann es durchaus öfter mal gut sein, dass gerät einfach komplett neu zu starten. Einerseits aufgrund der Updates, Andererseits deswegen, weil sich gerne mal irgendwelche Anwendungen im Arbeitsspeicher festsetzen, was der normale Nutzer in der Regel nicht merkt.

        Super, und was bringt mir dieser Umfang? Wo brauche ich die Zig Milliarden Funktionen, die MS Word mir bietet? Überhaupt garnicht, und ich habe auch noch nie jemanden getroffen, der sie alle braucht – geschweige denn, sie auch nur ansatzweise alle kennt.
        Ich nutze für Präsentationen auch nach wie vor Power Point, aber eigentlich auch nur aus Gewohnheit & weil ich gerne mit grafischen Effekten spiele.

        MS Office mag viel bieten, aber das braucht eben nicht jeder. Im Gegenteil, das brauchen eigentlich nur die wenigsten. Die meisten wissen es nur nicht und glauben, es müsste zwanghaft MS Office sein.

        Die Ram auslastung mag besser sein, aber sie ist bestimmt nicht besser als bei Chrome OS. Und wenn man überwiegend Browser und office Anwendungen nutzt, dann geht das auf einem Chromebook einfach mal besser.

        Ein Chromebook kann ein windows gerät nicht ersetzen, nein. Aber warum sollte man etwas ersetzen, dessen vollen Funktionsumfang sowieso nur etwa 1% der Nutzer benötigen?

      • Stefan Richert

        9. Dezember 2013 at 21:38

        Gut, weitere Punkte. Latex, Texteditoren, Photobearbeitung, Verwaltung von Offline-Medien, fehlendes Silverlight, schwierige Integration in MS Server Umgebungen, auch bei Linux Servern nicht ganz unkompliziert. Wer ein Chromebook braucht, dem sollte prinzipiell auch jedes Tablet OS reichen und diese bieten defintiv in jedem Bereich mehr

      • Maximilian O.

        9. Dezember 2013 at 22:40

        allein die Betrachtung von Webseiten (welche nunmal allesamt für Maus und Tastatursteuerung entworfen sind) finde ich auf Tablets absolut furchtbar, für mich sind diese Dinger keine Alternative. Tastatur fehlt ebenfalls. Und ich möchte dass 250€ Tablet mit knapp 12 Zoll sehen, welches auch bei 20 Tabs und Youtube Videos in HD noch genau so flüssig läuft wie vorher. Soetwas gibt es schlicht und einfach nicht.

        Dieses „bieten mehr“ Argument ist das gleiche, dass wir Android und Windows Nutzer ständig gegen die Apple Nutzer auffahren. Es ist aber schlicht sinnlos wenn man bedenkt, dass die andere Person dieses „mehr“ nicht braucht.

        Tablets, Windows Notebooks und sonstiges kommen gegen ein chromebook in seinen Kerndisziplinen nicht an. Und das reicht mir vollkommen, um ein solches Gerät als das bessere zu sehen.

        Fotobearbeitung: Web Apps wie etwa Pixlr
        Textbearbeitung: Geht mit Google Docs hervorragend, MS Word braucht man in den seltensten Fällen wirklich.
        Verwaltung von Offline-Medien: Das geht jetzt mit einem Tablet inwiefern besser? Und von was für Medien ist hier dir Rede?
        Server Integration: Kann ich nicht bewerten, da ich es nicht brauche. So wie ie meisten anderen menschen auch.

        Nochmal zur Wiederholung: Ein Chromebook ist kein ersatz für ein Windows Notebook oder Macbook. Aber warum zur Hölle soll es das sein? Wer Chrome OS will, der kriegt Chrome OS. Ein besseres Gerät zum surfen & zur schnellen Erledigung von einfachen Office Aufgaben gibt es auf dem gesamten markt in dieser Preisklasse schlicht und einfach nicht.

        Die Möglichkeiten von Windows braucht nicht jeder. Und wer seine schlechten Smartphone Fotos unbedingt mit einer gecrackten Photoshop-Lizenz bearbeiten will, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

      • Martin Jastram

        10. Dezember 2013 at 01:36

        guter punkt

      • Martin Jastram

        10. Dezember 2013 at 01:35

        wer braucht denn word und excel, wenn es open/libre office gibt?
        selbst von deren funktionsumfang braucht doch kaum einer mehr als 30% – wenn üüberhaupt.
        google kennt seine nutzer gut genug, um zu wissen, daß eine textverarbeitung ein paar sachen können muß – aber längst nicht alles.

  6. Maxi Neugebauer

    13. März 2014 at 21:35

    Würdet ihr mir als Schüler eher zu einem
    Chromebook oder zu einem Netbook mit Windows
    und MS Office raten? Grade wenn man mal schnell
    was im Urlaub bearbeiten will. Heißt natürlich dass ne
    Internetverbindung nicht unbedingt gegeben ist und man
    vielleicht von Blättern arbeiten muss.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      14. März 2014 at 09:26

      Also es gibt Apps, die inzwischen auch offline arbeiten können. Ist natürlich immer die Frage, obs was passendes für den jeweiligen Nutzer gibt.

      • Maxi Neugebauer

        15. März 2014 at 14:44

        Kann man Google Docs
        auch offline nutzen?

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        15. März 2014 at 15:01

        Jop. Kannst du hier aktivieren – https://drive.google.com/#offline

        Jetzt ist auch ohne Internet möglich die Adresse aufzurufen, neue Dokumente anzulegen usw.

      • Maxi Neugebauer

        15. März 2014 at 15:06

        Und dann kann man MS Office Dokumente
        in Google Docs umwandeln und wieder zurück?

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Beliebt