Alexa-Skills für DHL und DPD sind da – mit Luft nach oben

Amazon Echo Test Header (2)

Zwei populäre Spediteure haben in dieser Woche ihre Alexa-Skills veröffentlicht, doch DHL und DPD müssen hier ihre Entwickler nochmals an die Arbeit schicken. Es ist leider wie so oft bei den Skills für Amazon Alexa, denn die Skills werden in der Regel zu früh ins Rennen geschickt. Gilt auch für DPD und DHL, hier haben beide Teams nur mäßige Arbeit geleistet und werden dafür mit entsprechenden Bewertungen abgestraft.

DPD hat den Paketnavigator als App, den man für den Skill unbedingt aktivieren muss. In dieser App hinterlegt ihr eure Pakete, was schon mal relativ praktisch ist. Cool ist hingegen nicht, dass DPD derzeit für den Alexa-Skil ernsthaft einen Facebook-Account zur Voraussetzung macht. Überhaupt scheint die Herstellung einer Verknüpfung zum Skill derzeit kein leichtes Unterfangen zu sein.

Noch einen drauf setzt DHL, hier muss man zur Abfrage der Sendungsverfolgung über den Skill ernsthaft die komplette Paketnummer ansagen und das wohl bei jeder Abfrage erneut. Ein Speichern der Paketnummer ist derzeit nicht möglich, was den Skill meines Erachtens auch völlig überflüssig macht.

Beide Services haben hier also noch ordentlich Luft nach oben, das frühzeitige Veröffentlichen eines Skills bringt mal wieder keine Punkte ein.

[via mobiFlip /2]

  • Mark-Ingo Thielgen

    Deutschland, Servicewüste.

    DHL ist immer noch „die gute alte Bundespost“, im Denken, wie auch im Handeln.

    Kundenorientierung? Egal. Und wieso sollte es dann die Konkurrenz (DPD und Co.) besser machen? Der Kunde ist doch über Jahrzehnte hinweg zum Servicemasochisten erzogen worden.

    P.S.: Angebote jedweder Art, die Facebook voraussetzen, werden von mir (und sicherlich auch vielen Andern) nicht (mehr) in Anspruch genommen. Man sollte sich nur mal vor Augen führen, wem man im obigen DPD-Beispiel alles die Informationen über seine Paketsendungen „schenkt“…