Amazon Alexa und Google Assistant landen in immer mehr Wohnzimmern, was auch neue Türen für böswillige Leute öffnet. Phishing über Sprachassistenten könnte sich verbreiten, das wollen Forscher bereits demonstrieren können. Im Grunde genommen funktioniert der klassische Weg, der von PC und Smartphone bekannt ist, denn auch die Sprachassistenten können mit Apps erweitert werden. Unseriöse Apps […]

Amazon Alexa und Google Assistant landen in immer mehr Wohnzimmern, was auch neue Türen für böswillige Leute öffnet. Phishing über Sprachassistenten könnte sich verbreiten, das wollen Forscher bereits demonstrieren können. Im Grunde genommen funktioniert der klassische Weg, der von PC und Smartphone bekannt ist, denn auch die Sprachassistenten können mit Apps erweitert werden. Unseriöse Apps werden diesen Weg ausnutzen wollen, um ahnungslose Nutzer zu ködern.

Unseriöse Apps machen auch Nutzern von Sprachassistenten das Leben schwer

In einem Beispiel will der Nutzer einen Skill ausprobieren, der direkt mit einem Fehler quittiert wird. Tatsächlich bleibt dieser Skill aber still im Hintergrund aktiv, nur um dann später dem Nutzer vorzugaukeln, dass zur Installation eines Systemupdates das Passwort nötig wäre. Nie würden Google, Amazon und Co. über einen solchen Weg die Passwörter ihrer Kunden abfragen, doch das weiß nun mal nicht jeder. Unseriöse Apps kommen bei den Nutzern an, wenn beispielsweise reichlich gefälschte Bewertungen für einen guten Eindruck sorgen.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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