Im internationalen und vor allen Dingen im englischsprachigen Ausland gibt es für die Sprachassistenten von Amazon und Google eine großzügigere Stimmenauswahl. Aber auch für unsere Sprache scheint da im Bereich von Alexa demnächst mehr möglich. Einigen Nutzern des Amazon-Sprachassistenten war schon aufgefallen, dass Alexa unter Umständen längst anders klingt.

Es gibt nämlich eine neue Stimme, die hin und wieder aufgetaucht ist. Sie soll wohl höher klingen und teilweise anderes betonen, berichten die Kollegen von Caschys Blog. Zunächst war diese neue Stimme aber nur bei Amazon Music zu hören. Jedoch nicht in Verbindung mit anderen Funktionen. Das scheint sich schon bald zu ändern, wie die ersten Nutzer informieren können.

Kritik für die neue Alexa-Stimme: „Zu piepsig und aufgeregt in der Betonung und Tonlage.“

Ein Leser der Kollegen hat bei der Einrichtung eines neuen Echo Studio nämlich wählen können, ob er lieber die neue oder die alte Stimme hören möchte. Amazon Alexa kommt da proaktiv mit einem Auswahlmenü auf die Nutzer zu. Aber es scheint sich noch um einen Testlauf zu handeln, der wohl eher zufällig bei ersten Echo-Nutzern auftaucht, aber eben noch nicht bei allen.

Weiterhin taucht die neue Stimme wohl nicht bei absolut allen Alexa-Anfragen auf, sondern bevorzugt bei Musikdiensten wie Spotify, TuneIn, etc.

Mir persönlich ist am wichtigsten, dass eine Stimme möglichst natürlich in ihrer Betonung und nicht mehr nach Roboter klingt. Dabei spielt für mich keine Rolle, ob die Stimme höher oder tiefer ist. Habt ihr da bestimmte Vorlieben?

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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5 Kommentare

  1. Im Grunde genommen sind die KI Funktionen der Alexa sehr eingeschränkt. Das was mir am übelsten aufstößt ist, das sie den einen Tag klaglos das gewünschte Programm öffnet und am Folgetag total hilflos irgendwelchen Mist an den Haaren herbeizieht. Es gibt also kein wirkliches Profilgedächtnis. Darüber hinaus nervt Alexa immer dann wenn man Musik über ein Echo-Gerät wiedergibt welches mit Bluetooth verbunden ist, immer mit der Vorankündigung das sie nun was vom Gerät soundso via Bluetooth wiedergibt.
    Jeder ist von diesem Mist genervt nur Amazon meint das wäre ein Feature.
    Lernfähig ist sie nicht die Alexa, sie ist einfach ein stumpfes Werkzeug ohne jede Intelligenz.
    Leider…

    1. In den meisten Sachen gebe ich Dir recht, hinzulernend ist Alexa wirklich nicht. Aber dass es nervt, wenn Alexa indirekt wiederholt was sie verstanden hat, indem sie sagt was sie jetzt macht, sehe ich nicht so, oder nur teils. Nur so kann man ja auch nachvollziehen was sie verstanden hat, wenn sie etwas falsch verstanden hat. Wenn man nicht weiß, was sie verstanden hat, weiß man auch nicht, was man anders „befehlen“ soll, damit sie es richtig versteht. Das hat wie ich finde seinen guten Grund und ist meist nötig. Manchmal vielleicht nervig, aber durchaus auch sinnvoll.

  2. Vieles kann ich so bestätigen. Manchmal wäre es schön, wenn Alexa so wie der Google assistant arbeiten würde. Sie weiß vieles nicht, bzw. kann zu bestimmten Themen gar keine Antwort geben. Und mich stört sehr, dass auf Lautstärke 2, die Stimme dumpf und undeutlich klingt. Benutze den Echo 4. Generation.

  3. Der Echo 5 ist so basslastig, dass wenn er im Eck steht, die normale Alexa Stimme nur schwer verständlich ist… Übrigens der Equalizer hat keine Auswirkungen auf die Alexa Stimme. Ich freue mich über das Auswahlmenü.

  4. Die neue Stimme lässt sich bei mir schon lange triggern wenn ich sage “ Alexa, Licht gute Nacht“. Fragt mich nicht, wieso. 😂 Dabei leuchtet der Echo auch nicht, wie er es sonst bei Sprachausgabe tut. Klingt sehr angenehm und klar und viel weniger robohaft, sondern sehr echt.

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