Last-Minute-Angebote bei Amazon: Jeden Tag neu!

Amazon will Pakete noch vor der Bestellung versenden

Amazon will die Auslieferung von Bestellungen noch deutlich weiter optimieren, neben der eher abenteuerlichen Idee Pakete via Drohnen zu versenden, hat man ein neues Liefersystem patentieren lassen, in welchem die Pakete bereits vor der Bestellung der Kunden schon auf dem Weg sind.

amazon de logo

Wie will Amazon eigentlich wissen, welche Pakete eventuell durch Kunden bestellt werden? Ganz einfach, es gibt unzählige Faktoren, die Amazon über Jahre hinweg aufzeichnen bzw. auswerten kann, welche Produkte in welchen Regionen besonders gut verkauft werden. Diese Regionen können dann schon im Vorfeld entsprechend beliefert werden.

Auch der einzelne Kunde kann davon profitieren. Wenn Amazon feststellt, dass ich mir in regelmäßigen Abständen die gleichen Produkte kaufe, kann mir Amazon diese schon ohne Bestellung zusenden. Selbst die Bewegung der Computermaus kann genauer getrackt werden, um festzustellen, ob der Kunde möglicherweise schon mehrmals kurz davor war ein Produkt zu kaufen.

Dann kommt der menschliche Faktor hinzu. Ist ein Paket schon mal da, kann man das Produkt ja auch gleich behalten und es bezahlen.

UPDATE: Bevor es zu Missverständnissen kommt, wie in den Kommentaren schon vorgekommen, kläre ich noch etwas auf. Ich meine natürlich, dass die Lieferung ohne Bestellung direkt zum Kunden auch möglich wäre, hauptsächlich geht es aber eben darum, den Weg zum Kunden durch die Analyse seines Kaufverhaltens insgesamt zu verkürzen. Lieferung am gleichen Tag wäre so möglich.

Bildschirmfoto 2014-01-20 um 11.34.20

Im größeren Stile handelt es sich dann so ein wenig um rollende Lager. Amazon schafft quasi schon mal zum 15. Dezember ein paar größere Ladungen an Kerzen in Richtung Erzgebirge, weil die dort jedes Jahr besonders großzügig am 17. Dezember gekauft werden. Das Paket ist also schon unterwegs, bevor die Bestellung ausgelöst wurde.

Die detaillierte Umsetzung der Idee ist allerdings noch nicht ganz klar. Datenschützer dürften aber schon wieder hellhörig werden.

[asa_collection items=1, type=random]Gadgets[/asa_collection]

(via The Verge, WSJ, USPTO)