Vor wenigen Tagen kündigte Amazon ein großes Update für Prime Music an, doch die Neuerungen entpuppten sich schnell als Nachteil für sehr viele aktive Nutzer. Seither überschwemmt das Internet mit negativen Kommentaren zu dem Musikdienst, den Amazon ganz offensichtlich verschlimmbessert hat.

Dabei nähert sich Amazon wohl dem Spotify-Prinzip an. Der Musikdienst ist in der kostenlosen Variante nur sehr stark einschränkt verfügbar. Man kann zum Beispiel Inhalte nicht mehr gezielt wiedergeben. Richtig ärgerlich ist das vor allem auf smarten Lautsprechern wie Amazon Echo mit Alexa-Spracheingabe.

„Ich war glücklich mit dem Basisdienst, aber nun nutze ich ihn überhaupt nicht mehr“

Amazon sagt zwar, es gäbe jetzt ohne Werbung mehr Inhalte, aber dafür ist die Bedienung verschlechtert. Eine Methode, um die Nutzer in die kostenpflichtige Variante zu treiben – oder zu einem anderen Dienst. Eigene Playlisten oder generell gezielt Musik abspielen, das ist gestrichen.

Eine selbsterstellte Playlist und daraus gezielt einen Song wiedergeben, ist nach dem Update ohne zusätzlich kostenpflichtiges Unlimited-Abo nicht mehr möglich. Amazon hat wichtige Basisfunktionen selbst für Nutzer gestrichen, die zum Beispiel viel Geld in mehrere Alexa-Lautsprecher investiert haben.

„Am heutigen Morgen ist meine Tochter ungelogen in Tränen ausgebrochen, weil es nicht möglich war, ihre liebevoll angelegte Playlist auf ihrem Echo abzuspielen.“

Künstliche Intelligenz versaut den Hörfluss komplett

Ein weiteres Problem: Amazon setzt auf künstliche Intelligenz. Man sagt nämlich nicht, dass Nutzer jede Musik werbefrei haben, sondern auf „Vorlieben basierende“ Musik und Podcasts entdecken können. Das soll so weit gehen, dass Amazon automatisch „ähnliche Songs“ und nicht den gewünschten Song abspielt.

Mich persönlich trifft das auch, obwohl wir vorrangig Spotify nutzen. Aber auf den Alexa-Lautsprechern kam bei uns auch öfter direkt Prime Music für einzelne Lieder zum Einsatz. Wie bei vielen anderen Nutzern, vorrangig zur Freude des Kindes. Nun wohl nicht mehr.

Amazon verärgert Kunden, die längst schon Geld dagelassen haben

Dass Amazon den kostenlosen Dienst verändert oder gezielt einschränkt, das ist verständlich. Aber es trifft halt auch Kunden, die Prime Music vorrangig über Alexa-Lautsprecher verwenden und daher bereits Geld ins Alexa-Ökosystem gesteckt haben. Außerdem sind Kunden benachteiligt, die zwar ein Prime-Abonnement haben, aber nicht zusätzlich für Amazon Prime Music Unlimited bezahlen.

Amazon hätte meines Erachtens einen Unterschied machen müssen, für welche Kunden die technischen Einschränkungen gelten sollen. Von diesen negativen Veränderungen müsste man die aktiven Nutzer von Prime Music ausnehmen, die durch Echo-Lautsprecher oder Prime-Abonnement bereits zahlende Bestandskunden sind.

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43 Kommentare

  1. Musik kostet eben Geld, man kann nicht alles gratis haben. Ich verstehe Amazon und bin sowieso dafür, dass es keine durch Werbung finanzierte Musikangebote geben sollte. Wer gute Musik mag, muss eben dafür zahlen, zumal man sich das locker leisten kann. Hauptsache meckern.

    1. Keiner hat danach geschrien, dass Amazon die Dienst auf 100 Mio Songs aufbläst. Die alte Variante funktionierte super. Und nur für dich: Die 2 Mio Songs Variante war Bestandteil von Prime. Und Prime kostet Kohle.😉

      1. Geht mir und meiner Familie auch so. War zufrieden wie es war (sind Prime und Alexa Geräte Nutzer. Absoluter Mist, was Amazon hier gemacht hat. Werde das mal beobachten. Wenn sich nichts ändert, werfe ich meine Alexa Geräte (4 davon sind „Show“) auf den Markt.

    2. Es gibt aber nicht mehr Ärger mit gratis Musik auf Musik, die Mama Amazon gekauft hat, ist nicht mehr vernünftig abspielbar seit dem Update und das ist eine Sauerei. Wenn man sich die Sachen neu kauft, geht es plötzlich wieder, aber ich kann doch nicht alle Nase lang, die Musik, die ich hören will neu kaufen, wenn ich sie schon einmal gekauft habe das ist einfach eine Schweinerei, was Amazon da macht.

  2. als ich nach dem Update meine runtergeladen Musik(aber nicht gekaufte) nicht mehr offline anhören konnte war Schluss…bin ultra genervt als Prime Kunde

    hab direkt Prime gekündigt und hab mir halt Musik vom PC auf Handy. seitdem wird die Amazon Musik App nicht mehr genutzt

  3. Also nur weil man einen Echo gekauft hat (die stark subventioniert sind) sollte Amazon Music gratis sein? Super Logik, sind die Games bei Konsolen auch gratis? Nein ich zahle fuer die Spiele oder habe ein Games Abo. Zudem möchten Künstler auch leben. Aber Amazon bashing zieht ja immer.
    Mal über Music Unlimeted nachgedacht? Das ganze gibt es auch vergünstigt wenn man es nur für einen Echo anmeldet, ansonsten sind 14.95 im Monat fuer 5 Nutzer wohl nicht zu viel verlangt.

      1. Wie mans nimmt. Wenn man bedenkt was man für das Prime Abo alles geboten kriegt. Keine extra Versandkosten und schneller Versand. Filme und exklusive Serien. Spiele und goodies für spiele. Unendlich cloudspeicher für Fotos… da ist es jetzt zwar schade aber auch nicht verwerflich wenn’s bei Musik jetzt halt bissle weniger gibt. Vergleich mal mit anderen Anbietern was man bezahlt und was man bekommt. Da ist Amazon Prime immer noch Top!

        1. Nunja. Mal jenseits der Werbung für Amazon ist ja jede Kaufentscheidung anders. Wenn ich etwas wegen einer leistung kaufe, die sich ändert und man mir dann sagt, da ist aber eine andere tolle Leistung, die ich wder will noch nutze, dann ist das kein Argument.

    1. seid wann ist prime gratis und wieso brach ich als eine Person bitte 5 nutzer? und 14.95 findest du günstig? ah ja..

    2. wie wäre das, wenn man ein Games Abo hat und ein bestimmtes Spiel zocken möchte, die KI dann aber einfach ein ähnliches Spiel startet…..

      1. Ich bin von der Änderung auch überrascht und finde es absolut inakzeptabel, daß man nun noch die heruntergeladenen Musikstücke per Zufallswiedergabe und damit nicht mehr wie bisher einzeln abhören kann. Habe auch mehrere amazon Echos angeschafft um Musik zu hören. Wahrscheinlich werde ich prime auch kündigen. Bin richtig sauer!

  4. Tja, erst durch die Änderung habe ich mir Amazon Music angeguckt und mir gefällt’s direkt besser als Youtube Music, welches erstens voller Werbung ist und zweitens alle paar Minuten nachfragt ob man noch da ist um sich artig die Werbung reinzuziehen.

    Bei der Musik die ich höre ist mir der genaue Track völlig egal und auch die Reihenfolge interessiert mich nicht.

    1. Man kann jetzt innerhalb 60 Minuten nur noch 6 mal weiterspringen. Man muss sich also den Mist auch noch anhören den man gar nicht hören will.
      Größte Verschlimmbesserung ever!

  5. schlimmer ist das man gekaufte mp3 nicht mehr abspielen kann. sondern nur noch Prime music. das heißt in Zukunft wieder Klauen und nicht kaufen. da kaufen sinnfrei wird

  6. Für Android Auto haben die amazon music nach dem Update auch unbrauchbar gemacht. Ich zahle ja schon extra für Musik und kann über Android Auto weder auf meine Musikbibliothek noch auf meine Playlists oder sonst was zugreifen. Nur noch für mich empfohlene Musik oder ähnliche Musik die ich gehört habe!!! Das heißt ich höre Musik wieder über Bluetooth und dann muss ich am Handy die Musik ändern.

  7. Ich hab das Geld für mein letzt gekauftes Album wieder zurückbuchen lassen, so dass das Geld wieder auf meinem Konto ist

  8. Also ich fass das mal kurz zusammen um die Heulsusen richtig zu verstehen. Es gibt eine Möglichkeit umsonst Musik zuhören und jetzt wo man mehr Titel zur Verfügung hat aber nicht gezielt auf eigene Playlisten zugreifen kann was ich schon bei einem kostenlosen Dienst merkwürdig finde beschwert man sich auch noch.

    Und was bitte haben denn jetzt die Echo Lautpsrecher mit dem Musikdienst zu tun. Ich kaufe mir Lautsprecher um den Sprachassistenten zu nutzen um alles mögliche damit zu machen aber nicht um umsonst Musik zu hören.

    Wenn ich dann höre das sich die Musikschmarotzer einen anderen Dienst suchen wollen dann viel Spaß. Bei Spotify is auch kein gezieltes hören möglich, nur rondam abspielen.

    Ich habe Apple Musik und bezahl auch für die Leistung top ist. Omg mir fällt echt der Kit aus der Brille.

    1. Der Trick ist doch, dass Prime Music eben nicht kostenlos ist und wir (ehemalige) Nutzer eben keine Schmarotzer sind.

      Rein historisch:
      Prime Bestand vor diversen Jahren nur aus dem Versandvorteil (kostenlos + schneller Versand, idR Zustellung am nächsten Tag) für 19€, später 29€
      Dann ist Prime sukzessive um Prime Video und Prime Music in der alten Form erweitert worden und der jährlich. Paketpreis wurden eben mit Verweis auf den Mehrwert auf 49€, dann auf 69€ erhöht.
      Nun wurde der Paketpreis erneut auf 89€ angepasst und im Anschluss der “Mehrwert optimiert”.
      Für mich persönlich stellt das eine erhebliche Verschlechterung dar: wir haben bisher Kinderlieder gehört (Rituale zum Schlafengehen usw). Nun sind die Playlisten unbrauchbar und der Algorithmus glaubt zu wissen welche Lieder wir stattdessen hören möchten 🙄

      Da der ursprüngliche Grund (schnelle Lieferung am nächsten Tag) durch diverse Anpassungen und den bei uns grottenschlechten Amazon Logistik Lieferdienst quasi nicht mehr nutzbar ist, haben wir uns nach der erneuten Verschlechterung auch dazu entschlossen Prime nicht weiter zu verlängern…

    2. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal…
      Amazon Prime war und ist nicht kostenlos.
      Werde noch die aktuelle Laufzeit des Abos abwarten. ob sich etwas tut und dann kündigen.

    3. amazon prime ist NICHT umsonst, es kostet Mittlerweile 99€ im Jahr. Also bitte erst richtig lesen bevor man altkluge Kommentare da lässt.

    4. Ich fasse mal zusammen, was Dennis sagt: Ich verstehe nicht, wovon Ihr redet, habe aber trotzdem eine Meinung. ;-)
      Dennis: Nein, es ist nicht kostenlos. Ich bezahle dafür. Und es funktioniert nicht mehr so wie vorher.
      Beruhigend aber, dass die Amazon-Propaganda so weit reingesickert ist, dass viele an eine kostenlose Leistung glauben.

    5. Gratis???
      Ich habe ein Prime Abo welches jedes Jahr mittlerweile 89 € kostet und darin enthalten war bisher ein Musikdienst, der diesen Namen auch verdient hatte … SO kostet es nur noch und ich habe nichts mehr davon.
      Und … definitiv ist das nicht UMSONST!!!

  9. Ich bin von Apple zu Amazon Music mit Prime gewechselt, weil ich genervt war in Abo Modelle gepusht zu werden. Ich kaufe Musik, aber keine Allround Abos. Davon haben Künstler fast nix. Amazon prîme Music wurde nun immer schlechter in den letzten Jahren, mit dem letzten Abo unnutzbar. Jetzt werde ich Amazon Prime gar nicht mehr nutzen. SoundCloud ist eh besser.

  10. Pssst, ladet euch eine alte Version, z.B. Juli 2022 und ihr habt eure Playlisten wieder, Lieder habe ich vorher gesichert, aber nicht zurückgespielt, sondern neu heruntergeladen, geht alles wie früher.

  11. Prime ist gekündigt. Es reicht jetzt wirklich. Selbst meine Frau ist genervt, obwohl sie das nie wollte.

  12. Die größte Frechheit ist auch, dass man auf seine gekauften Alben keinen Zugriff mehr hat. Ich hatte vor Jahren 5 Alben digital gekauft und diese seit je her immer gehört. Nun geht das nicht mehr bzw. nur noch wenn ich den Abo Service nutze. Mit anderen Worten, man wird um die Kohle die man schon gezahlt hat beschissen. Mal sehen was der Support dazu schreibt. Man sollte Amazon Music EU dann eine Rechnung stellen für die bereits bezahlte Musik auf die man nun keinen Zugriff mehr hat. Bestimmt auch ein Fall für den Verbraucherschutz.

  13. Sollte das nicht rückgängig gemacht werden so kündige ich Prime. Für mich war Wunschmusik wichtig. Schade!

  14. Selbst als zahlender unlimited Kunde ist man von Nachteilen betroffen. Gestern Werbung um die Ohren bekommen. Die armen Seelen, die das Gebaren von Amazon weiterhin verteidigen sind zu bemittleiden. Die Kritik ist mehr als berechtigt. Sodann kann von bashing nicht die Rede sein. Wenn man das Ökosystem mit Alexa geräten nutzt ist man abhängig und hat in die Geräte investiert. Das ist nicht unerheblich, wie einige hier behaupten. Einfach umsteigen ist mit massiven Einschränkungen verbunden. Es wird immer teurer für immer weniger Leistung. Priority Versandt am Arsch. Der eigene Lieferdienst ist unzuverlässig, langsamer und unseriös. Prime Video Angebot schlechter als die Konkurrenz. Und jetzt auch noch das. Mir reicht es. Ich zahle 89€ für Versandt, der permanent nicht mehr hält, was er verspricht, für Schrott im Demant Video Bereich mit kaum neuen Filmen ohne bezahlen zu müssen und gestrichenen Filmen die ich mal erworben habe und 150€ zusätzlich für unlimited im Jahr für Werbung und eine KI die mein Hörerlebniversaut. Darüber hinaus sind tausende in Amazon Geräte geflossen. Wer das verteidigt unterstützt oben drauf miese Arbeitsbedingungen, zerstörte Infrastruktur und Steuersäumnis.

  15. Dass Musik etwas kosten darf, ist verständlich. Leider war ich so naiv zu glauben, dass diese Kosten mit der Preisanpassung von +29% bei der Prime-Mitgliedschaft abgegolten waren. Ich kann es auch nur noch als Abkassieren bezeichnen…

  16. Ich bin seit Jahren Amazon Mitglied, Aber das hat mich mehr als verärgert. Mein Sohn hat sich erst eine Echo gekauft.
    Ich überlege nun ernsthaft auch wegen der steigenden Kosten nächstes Jahr, das Abonnement komplett zu kündigen. Auch die Filmauswahl lässt mittlerweile zu wünschen übrig. Da wir auch Disney und Netflix haben, wird das für uns reichen.

  17. Ich finde es lustig, wie oft hier mittlerweile steht:

    PRIME IST NICHT KOSTENLOS!

    Das ist ja auch richtig, jedoch nur die halbe Wahrheit, denn Prime begrenzt sich ja nicht auf die Musik. Ich kann Filme gucken, zahle keine Versandkosten und bekomme vieles mehr an schönen Dingen.

    Heutzutage wollen die Leute so wenig wie möglich zahlen, erwarten aber vollen Komfort.

    Leute, kündigt! Tschüs!

    Amazon juckt das nicht. Erstens hättet Ihr eh nie MusicUnlimited gebucht und seid insofern als Verlust zu verschmerzen. Zweitens müsst Ihr durch die Prime-Kündigung zukünftig Versandkosten zahlen. Aber…stimmt! Ihr wollt ja sicher nichts mehr bei Amazon bestellen und stattdessen wieder in die frustrierenden Innenstadtgeschäfte rennen.

    Viel Spaß! :-)

    1. Total unsinnig was sie hier schreiben!
      Erstens gab es immer grosse Unterschiede zwischen A. Music und Amazon Music Unlimited. Ich nutzte das A. Music Angebot nur gelegentlich um mich in verschiedenes rein zu hören – es gab halt nicht viel, aber das was es in der Bibliothek gab konnte man gezielt hören. Unlimited kostet halt zusätzlich, dafür gibts ja auch mehr. Und man hat ja auch die Wahl als nicht Prime Nutzer die Unlimited Variante zu nutzen, halt ohne die Prime Kosten.
      Nun ist es so dass Prime mit der Zeit immer teurer wurde und auch werden wird, wäre ja nachvollziehbar/verständlich, aber nun ist eines der grössten Argumente das Prime Angebot zu nutzen dahin.
      Was würden Sie sagen würde die Bibliothek in Unlimited sich vergrössern nur man könne keine gezielten Titel mehr auswählen, und das kurz Nachdem der Dienst noch teurer geworden wäre? – dieses oder ähnliches Szenario wird auch ihnen mal blühen. Die Anbieter treiben die Preise nach oben und verschlechtern gleichzeitig das Angebot und Service – das kann man als Kunde doch nicht hinnehmen!!!
      Wie gesagt – Amazon Prime kostet bzw ist nicht umsonst – man bezahlt für einen bestimmten Service – und dieser wurde jetzt sehr eingeschränkt.

    2. Als Prime-Nutzer war ich bislang zufrieden mit dem Angebot. Ich finde aber besonders die Art der Umsetzung des „Update“`s mehr als unglücklich: Die Möglichkeit, 100 Mio Titel „random“ zu hören, ist keine Verbesserung. Der Versuch, dies als solche zu verkaufen, ist fast schon eine Beleidigung: Ich brauche etwa 570 Jahre, um im Zufallsmodus meinen Song zu hören, falls ich das Pech habe, dass er zuletzt gespielt wird ;-) Aber nur, wenn bei mir 24/7 nichts anderes läuft. Ich schätze, mit meinem normalsterblichen Leben war ich bislang recht gut mit 2 Mio Titeln zur Auswahl bedient.
      Es ist die Kombination aus Unwahrheit (wir ehrhalten angeblich „mehr“/ein „Update“), der anstehenden Preiserhöhung (von 69,- auf 89,90 Euro bei Jahresabo) und der komplette Verlust von Kontrolle über die Musikauswahl, welche nur mit weiteren 8,99 Euro im Monat wieder hergestellt werden kann, die mich persönlich sehr ärgert… und die Dreistigkeit, mit denen irgendwelche Marketing-„Genies“ uns das verkaufen.
      Die zukünftigen 89,- Euro waren für mich bislang o.k. aber wenn ich nun die gleiche Leistung wieder haben möchte, muss ich bei Unlimited als Prime Mitglied zahlen. Das sind zusammen mit dem Prime Abo 196,88 Euro im Jahr. Das habe ich bislang für 69,- Euro im Jahr bekommen. Das ist eine Preiserhöhung auf 285%. Fast das dreifache.
      So geht man nicht mit Kunden um. Mal schauen, wie viele Leute demnächst ihr Prime-Abo kündigen… und ob es Amazon dann wirklich nicht juckt. Kaufen kann ich bei Amazon auch ohne Prime und ehrlich kommunizierte Versandkosten sind für mich in Ordnung. Außerdem ist Amazon längst nicht die einzige Möglichkeit, Online einzukaufen… obwohl ich es bedauern würde. Aber auch ich überlege, ob ich kündige. Trotz ein paar Alexa-fähiger Geräte.

    3. Mal anders gesehen: Wenn ich einen all-inkl-Urlaub buche, find eich auch nicht lustig, wenn vor Ort die Leistung gekürzt oder verändert wird. Wenn es kein Frühstück mehr gibt mit dem Hinweis, es gäbe aber einen tollen Pool.
      Ich habe eine komplette Leistung gebucht, die nun zu meinem Nachteil verändert wird (trotz Preiserhöhung)
      Da darf man, so find eich, mal ungehalten sein. Und nur weil das Paket aus vielen Leistungen besteht, ist nicht eine davon kostenlos. Zumal ich einige der Leistungen (die ich ja mitbezahle) weder will noch nutze.

  18. Ich ärgere mich auch fürchterlich über dieses „Update“! Vor allem da Amazon im Sommer erst den Preis für Prime fett angehoben hat – und zwar von 69€ auf satte 89€!!! Und dann so was! Ich erwarte gar nicht, Musik kostenlos zu hören, aber verdammt ich bezahle bereits dafür! Das ist jetzt so, als ob Aldi dir direkt am Eingang Geld abknöpft und dann den Wagen mit Sachen füllt, die man nicht braucht! Denn diese künstliche Intelligenz, die „ähnliche“ Songs zu meinem gewünschten sucht, die ist schlechter als jeder Dorf-DJ 😡 kann man nur drauf warten bis andere Dienste auch vollends begraben werden…

  19. Die größte Unverschämtheit ist, dass auch gekaufte mp3 Downloads nicht mehr in der Originalreihenfolge angespielt werden. Im ungünstigsten Fall beginnt die Wiedergabe bereits mit einem nicht zum gekauften Album gehörenden Song. Ich habe meine mp3 Downloads alle bezahlt und erwarte diese Downloads jederzeit in der Originalreihenfolge zu hören oder auch nur auf einen bestimmten Titel zugreifen zu können.
    So wie Amazonmusic aktuell angedient wird ist Amazon nutzlos und ich rate jedem von Prime Abstand zu nehmen.

  20. Finde es auch furchtbar die eigenen Playlists nicht mehr abspielen zu können.Absolute Verschlechterung.Ähnliche Titel passen wirklich gar nicht

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