Schon vor einem Jahr hatte Google eine kreative Tradition einfach eingestampft. Ein Jahr später wird uns bewusst, was der Android-Welt damit fehlt.

Früher war alles besser, oder? Zumindest trifft das auf die Gestaltung der Namen von Android-Versionen zu. Außerdem hatte Google früher die Tradition, für jede neue Android-Version eine eigene Statue entwerfen und auf dem eigenen Campus aufstellen zu lassen. Doch nun gibt es seit Android 10 keine Dessertnamen mehr, somit entfallen auch die kreativen Statuen beim Release neuer Android-Versionen. Dass diese Tradition fehlt, zeigt die nun enthüllte Statue für Android 11.

Der Google-Campus vor acht Jahren mit Statuen für Jelly Bean, Ice Cream Sandwich, Eclair, Cupcake, Gingerbread, Froyo.

Android 11: Statue in 3D und AR

Denn wie könnte es anders sein, diese Statue ist schlicht eine 11. Sie ist und wirkt nicht gerade kreativ und hat absolut gar nichts mehr mit seinen Vorgängern zu tun. Auf mich wirkt die neue Statue eher wie in Grabstein, ganz anders als die bunten Figuren früherer Tage. Neu ist dafür, dass sich Nutzer die neue Statue in 3D bzw. Augmented Reality auf ihrem Smartphone anschauen können – ARCore-Unterstützung vorausgesetzt.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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1 Kommentar

  1. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass dies so bewusst gewählt wurde. Das Easter Egg sieht ja auch wie eine Uhr aus, die (in drei Anläufen) auf 11 gebracht werden muss. Auf die 11 folgt die 12 oder eben ein neuer Tag. Ich könnte mir vorstellen, dass Google nächstes Jahr Fuchsia auf den Markt bringt und es nur noch zwei oder drei Android-Versionen geben wird, um Altgeräte noch eine Weile zu versorgen

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