Früh im Jahr startet eine neue Android-Version in der Entwicklervorschau. Aber erst zur Google I/O ist Android 13 auch für den Rest der Öffentlichkeit offiziell geworden. Man kann sagen, dass der Einstieg im Winter für Endkunden noch nicht weiter interessant ist. Anders sieht das im Sommer aus, wenn Google das neue Android 13 (wie die Vorgänger) erstmals auf großer Bühne zeigt und ein paar weitere Details verkündet. Dazu gibt es außerdem eine neue Betaversion.

Schon in den letzten Wochen war klar, dass Android 13 nach dem großen Android 12-Update eher ein marginales Update darstellt. Android 13 wird einige Dinge verbessern und erweitern, die Google mit Android 12 eingeführt hat. Dazu gehören deutlich mehr Farbpaletten für die dynamischen Farben. Oder nach Verbesserungen im Bereich der Sicherheit, zum Beispiel die schnell sichtbare Info beim Zugriff auf euren Standort. Wir hatten bereits über sehr viele Neuerungen berichtet.

Gehört auch zu Android 13, ein neuer Medienplayer in den Schnelleinstellungen:

Android 13: Viele Neuerungen in den Details

Google betont für Android 13 auch den Ausbau von RCS, was der offizielle und moderne Nachfolger der SMS ist. Dabei durfte der Wink nicht fehlen, dass sich Apple weiterhin gegen RCS stellt, um das eigene iMessage stark zu halten. Neu ist die volle Verschlüsselung auch für Gruppenchats.

Abseits davon hat Google noch die folgenden Informationen über Android 13 geteilt:

  • Anstatt pauschal den Zugriff auf „Dateien und Medien“ zu erlauben, ist der Zugriff in zwei neue Kategorien aufgeteilt: „Fotos & Videos“ und „Musik & Audio“. Ihr könnt mit der neuen Bildauswahl ganz genau die Fotos oder Videos auswählen, auf die ihr den Zugriff erlauben wollt, ohne gleich eure ganze Mediathek für die App freizugeben.
  • Unter Android 13 brauchen Apps eure Erlaubnis, bevor sie euch Benachrichtigungen senden. Und wir reduzieren die Anzahl der Apps, die Zugriff auf euren Standort erfordern. Beispielsweise braucht ihr nicht mehr euren Standort freizugeben, um nach WLAN-Netzwerken zu suchen.
  • Ihr werdet bereits benachrichtigt, sobald eine App auf eure Zwischenablage zugreift. Mit der neuen Version wird der Verlauf eurer Zwischenablage nach kurzer Zeit automatisch gelöscht, sodass Apps gar nicht erst auf alte kopierte Inhalte zugreifen können.
  • Im Verlauf dieses Jahres werden wir eine einheitliche Seite für Sicherheit und Datenschutz in Android 13 bereitstellen, auf der ihr all eure Einstellungen auf einen Blick sehen und verwalten könnt. Klare farbliche Kennzeichnungen zeigen den Sicherheitsstatus an und helfen euch mit euren Einstellungen für noch mehr Sicherheit zu sorgen.

  • Mit Android 13 könnt ihr euer Smartphone jetzt mit einer Auswahl an Farbvarianten noch persönlicher gestalten. Wenn ihr ein Farbschema auswählt, spiegelt es sich im gesamten Betriebssystem wider und unterstreicht euren Hintergrund und Stil.
  • Mit Android 13 könnt ihr jetzt das Farbschema auf alle eure App-Symbole anwenden, nicht nur auf Google Apps. Wenn ihr die Funktion „Symboldesigns“ in euren Einstellungen aktiviert, könnt ihr die Farben eures Smartphones auf alle unterstützten Apps anwenden und euch über ein minimalistisches, modernes und einheitliches Design freuen.
  • Mehrsprachige Nutzer verwenden je nach Situation möglicherweise unterschiedliche Sprachen. Auch die Art der Kommunikation kann sich je nach Kontext oder App ändern: Beispielsweise nutzt ihr soziale Medien in der einen Sprache und bevorzugt für Onlinebanking eine andere. Mit Android 13 kann Sprache genauso fließend wie im richtigen Leben eingesetzt werden. Deshalb könnt ihr für jede eurer Apps in den Einstellungen eine andere Sprache festlegen.
  • Android 13 baut auf Android 12L auf und bietet bessere Multitasking-Funktionen für Tablets. Von der aktualisierten Taskleiste aus könnt ihr die Tablet-Einzelansicht ganz einfach in einen geteilten Bildschirm verwandeln. Dazu müsst ihr nur eine zweite App aus eurer App-Bibliothek ziehen und auf dem Bildschirm ablegen. Und schon könnt ihr problemlos mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen.

Android 13: Beta wird ausgebaut

Google hat neben den Neuerungen die zweite Betaversion angekündigt. Sie rollt sofort auf Pixel-Smartphones aus, die am Android-Betaprogramm angemeldet sind. Andere Hersteller werden mit dieser Beta jetzt auch mit einigen ihrer Android-Geräte einsteigen. Dazu gehören realme, Oppo, Sharp, Nokia, OnePlus, Lenovo, ASUS, Vivo, Xiaomi und ZTE.

Pixel Feature Drop, Android 13: Mit diesen Updates plant Google für 2022

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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1 Kommentar

  1. Ich würde gerne. Aber bis jetzt hat mich jeder Ausflug in die Welt der Betas zu einmal komplett neu aufsetzen gebracht. Ich hoffe, ich habe gelernt und kann dieses Mal widerstehen.

    … *grillenzirpen*

    … so, wo finde ich jetzt die Anmeldung zum Beta?

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