Android für Entwickler profitabler als iOS – Pocket Legends nur ein weiteres Beispiel

Pocket Legends

Vor einiger Zeit, als Android noch nicht das erfolgreichste Betriebssystem in den USA war und in Europa bald das altehrwürdige Symbian vom Thron stoß wird, schon da berichteten erste Entwickler das Android für sie profitabler sei als iOS mit dem App Store welches doch durch mehr Kontrolle angeblich mehr Qualität bietet. Nun sicherlich stimmt es insofern das im App Store weniger Schrott vorhanden ist, allerdings gibt es auch immer wieder Apps die von tausenden Nutzern sehnlichst erwartet werden, welchen dann aber der App Store doch verwehrt bleibt.

Aber das ist eine andere Geschichte, jetzt geht es um das Thema wie profitabel der Markt für Entwickler ist, denn immerhin müssen die ja auch von etwas leben. Im Android Market herrscht quasi seit Beginn an eine sehr starke „kostenlos“-Mentalität, es gibt kaum Nutzer die großartig Geld für Apps ausgeben geschweige denn ausgeben wollen, anders ist das im iOS App Store, dort wird man allerdings auch mehr dazu gezwungen für Inhalte zu bezahlen. Es gibt unzählige Apps die in der iOS Version Geld kosten und bei Android kostenfrei sind, das liegt allerdings an dem in meinen Augen praktischeren System für Entwickler um mit ihren Apps auch Geld zu verdienen. Schlicht und ergreifend ist es das was Google so ziemlich mit am besten kann, Werbung.

Ein gutes Beispiel wie es Andrzej in seinem Artikel schon nennt ist Angry Birds, die App hat auf Android im Spiel Werbung eingebaut, allerdings stört diese absolut keineswegs, bei iOS kostet die App Geld. Auch das betitelte Pocket Legends gibt es für beide Plattformen und ist hier sogar auch für iOS kostenlos und dennoch verdienen die Entwickler nach eigenen Angaben um die 30-50 Prozent mehr Geld mit der Android Version.

Durch die kommende Unterstützung von In-App-Käufen dürfte Android dann noch interessanter für Entwickler werden und wahrscheinlich sogar wesentlich lukrativer als iOS von Apple und das ohne hier den Endkunden in Mitleidenschaft zu ziehen, im Gegenteil.