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Android

Android ist kein Eldorado für Entwickler [STATISTIK]

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

flurry-entwickler-dez11

flurry-entwickler-dez11Auch wenn Android inzwischen so weit ist, dass selbst Umsteiger von iOS nicht mehr zwangsläufig all ihre Apps vermissen müssen, so steht das Google-Betriebssystem der Konkurrenz immer noch nach. Zwar gibt es auch Hunderttausende Apps zum Download, welche allerdings nicht gerade mit einem hohen Anteil an Qualität gesegnet sind. Dies könnte aber vor allem an der fehlenden Attraktivität für Entwickler liegen, welche nicht nur von Nutzerzahlen abhängig ist.

Neben den Entwicklungsumgebungen ist natürlich auch Geld ein wichtiger Faktor, da ein Entwickler nun mal auch seinen Lebensunterhalt verdienen will und muss. Hier scheiden sich die Geister, da unter Android weniger Apps zum einmaligen Preis angeboten werden, sondern meist kostenlos aber dafür mit Werbung innerhalb der App. Ob man darüber nun letztlich mehr finanzielle Einnahmen generieren kann, kann ich weder beurteilen noch darlegen, es scheint aber nicht der Fall zu sein.

Zumindest wenn man die oben abgebildete Statistik näher betrachtet, denn da ist eindeutig der enorme Unterschied zu sehen, auf welchem Betriebssystem neue Projekte von Entwicklern gestartet werden. Hier ist iOS nach wie vor beliebter als Android, wobei es offenbar zum Anfang des Jahres mal in die richtige Richtung für das OS von Google ging. Dies könnte an Android 2.3 und den neuen Geräten gelegen haben, sodass das Interesse kurzweilig am grünen Roboter stieg. Interessant ist diese Statistik also wieder nach dem ersten Quartal 2012, in welchem es drei große Messen geben wird und unzählige neue Geräte, diesmal dann mit der Markteinführung der ersten Quad-Core-Geräte. (via)

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2 Kommentare
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2 Comments

  1. Elv

    15. Dezember 2011 at 20:14

    Ich denke die größten Probleme in der Android Entwicklungsumgebung sind:
    – Fragmentierung der Systeme
    – Viele verschiedene APIs seit 1.0
    – Unterschiedlichste Auflösung
    – Keine Elemente (Buttons, Listen, …) um Oberflächen zu bauen

    Ich hätte auch keine Lust, wenn ich versuchen wollte den wilden Geräte- und Systempark unter einen App-Hut zu bekommen!

    • Denny Fischer

      16. Dezember 2011 at 00:44

      Sind passende Punkte, ist die Frage welche Nachteile bei der iOS-Entwicklung auftreten und was schwerer wiegt. Unterschiedliche Auflösung sind beispielsweise „nur“ mehr Arbeit, was bei einem höheren Verdienst ja keine Hürde wäre.

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