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Android: „Muster“-Lockscreen macht selbst dem FBI zu schaffen

Denny Fischer

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pattern lock

pattern lock

Das ist mal eine Geschichte zum Schmunzeln und aber auch gar nicht so unwichtig für kritische Nutzer, welche eventuell die gebotenen Entsperr-Methoden von Android bis dato als möglicherweise unsicher einstuften. So gibt es den auch von mir schon immer geliebten Pattern-Lockscreen bzw. Muster-Sperrbildschirm. Hier lässt sich ein für die Entsperrung des Telefons zu zeichnendes Muster festlegen, das geht in meinen Augen leichter von der Hand als ein Passwort und ist dennoch genauso schwer zu erraten.

[aartikel]B004JM6180:right[/aartikel]Diese Feststellung hat nun auch das FBI in den USA machen dürfen, wie ein brandneuer Fall in San Diego eindrucksvoll beweist. Dort musste in einem Kriminalfall ein Smartphone mit Android durchsucht werden, dieses war natürlich mit dem angesprochenen Pattern-Lock geschützt und daran konnte auch das FBI nichts ändern. Das Smartphone kann bzw. konnte nicht „geknackt“ werden, weshalb man jetzt sogar um Mithilfe direkt bei Google anfragte, der Konzern wird wohl nun entsprechende Gesetzmäßigkeiten prüfen müssen und ggf. nachhelfen.

Gut zu wissen ist es auf jeden Fall, dass so ein Muster nicht einfach zu knacken ist, nicht mal von behördlichen Einrichtungen und Computerforensikern. [via, viaQuelle]

11 Kommentare

11 Comments

  1. WT87

    15. März 2012 at 19:57

    Das ist ja totaler Schwachsinn, das Sperrmuster ist fast bei 75% der User einfach zu knacken. Jeder hat einen feuchten bzw. fettigen Finger. Wenn das Smartphone gesperrt ist und man das Smartphone entsperrt, bleibt auf dem Entsperrpfad ein Weg auf dem Display sodass man mit etwas hinschauen direkt weiß wie das Muster lautet. Ich kenne keinen der nach dem entsperren sein Display sauberpoliert ! Oder macht ihr es etwa ?

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      15. März 2012 at 20:00

      Oh man, es geht hier rein um die technische Seite -.- …im Prinzip kann ich auch sehen was der neben mir für ne PIN eingibt aber das ist ja gar nicht das Thema…

      • WT87

        15. März 2012 at 20:04

        Das erschreckende ist nur dass man keine technischen Hilfsmittel benötigt um diesen Code zu knacken. Bei der PIN sehe ich zwar Flecken aber weiß trotzdem nicht die Reihenfolge der Ziffern, bei dem Entsperrmuster wird mir die Reihenfolge mitgeliefert, entweder fängt es auf der einen oder anderen Seite an :-)

      • Dan1eL

        15. März 2012 at 20:21

        Ich entsperr mein Handy ja nicht um es dann direkt wieder zu sperren, sondern mache dann i-was damit. Und dadurch kann man den Fettfilm nicht mehr erkennen. Kannst gerne mal vorbei kommen und wir probieren das aus. ;)

    • Harry Amend

      16. März 2012 at 08:37

      Es geht aber noch leichter. Da die viele Ihre Daten auf der Sd Speichern, sofern vorhanden, legt man die einfach in ein neues Smartphone ein. Benutzername und Passwort muss ja eh heraus gegeben werden bei Verbrechens Delikten und schon hat man Zugriff auf die Daten, den Rest bekommt man vom Provider. Das sich die Amis aber immer so anstellen.

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        16. März 2012 at 08:47

        In den USA ist alles etwas anders, da scheint man nicht wirklich die Daten freigeben zu müssen, zumindest in dem Staat des angesprochenen Falles. Dort scheint es sich auch um ein Gerät mit fest integrierten Speicher, den man dann nicht mehr so einfach anzapfen kann.

  2. vitti

    15. März 2012 at 20:22

    hier sieht man mal, das das FBI doch nicht zu allem "Zutritt" hat. Und wer Daten wirklich verstecken will, weiss jetzt wie er sie ganz einfach schützen kann ;)

  3. Insider

    15. März 2012 at 20:46

    Man muss nur ins Dateisystem eingreifen mit dem ADB und schon kann man die Funktion deaktivieren!

    Es ist traurig, dass das FBI das nicht rausbekommt.

  4. adri9595

    15. März 2012 at 20:52

    Also bei meinem SGS mit darky rom kann ich auch eine pin eingeben als alterntive ist das bei manchen handys nicht so?

  5. dervomsee

    15. März 2012 at 21:29

    Wobei das ja nur funktioniert, wenn das Dateisystem nicht verschlüsselt ist, was ja seit ICS funktioniert.

  6. Vibez

    5. Mai 2012 at 17:59

    oder man geht in den download mode öffnet Odin am pc
    schliest es per USB an und lässt das Crunchy tool drüber laufen was es bei google zum download gibt

    FAILLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL FBI

    was eine sache von 5 minuten ist machen die so ne riesen sache draus weil se nicht mit der technik klar kommen xD

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