Google führt Neuerungen für Android N ein, damit Sicherheitslücken wie bei Stagefright in Zukunft nicht mehr so enorm wie früher ausgenutzt werden können. War man über den Medienserver von Android einmal drin, konnte ein Angreifer gleich mehrere Module eines Android-Gerätes kompromittieren, was in Zukunft ab Android N anders laufen wird. Der frühere MediaServer wird nun in […]

Google führt Neuerungen für Android N ein, damit Sicherheitslücken wie bei Stagefright in Zukunft nicht mehr so enorm wie früher ausgenutzt werden können. War man über den Medienserver von Android einmal drin, konnte ein Angreifer gleich mehrere Module eines Android-Gerätes kompromittieren, was in Zukunft ab Android N anders laufen wird. Der frühere MediaServer wird nun in seine einzelnen Bestandteile unterteilt, was für mehr Sicherheit sorgen soll.

Wer den CameraServer angreift und knackt, der wird Zukunft nicht mehr automatisch auch Zugriff auf Bluetooth und das Mikrofon haben, denn dieser Server werden eigene Sandboxen haben und sind vom Rest getrennt. Ein Angreifer hat unterm Strich nicht mehr sofort Zugriff auf alles, so wie das unter anderem bei der Stagefright-Affäre der Fall war.

Weitere Veränderungen werden Angreifern das Leben erschweren, teilte Google vor wenigen Tagen mit. Bis aber ein großer Teil der Android-Nutzer tatsächlich mindestens Android N haben wird, muss einige Zeit ins Land gehen. Das ist der einzige Haken an der sonst eigentlich guten Sache.

(via 9to5Google)

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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