Google verpasst Android Nougat mehr Schutz, damit die Nutzer nicht mehr Opfer von sogenannter Ransomware werden, die man auch einfach als „Erpressungs-Trojaner“ bezeichnen könnte. Diese bösartige Software sorgt dafür, dass dem Nutzer der Zugriff auf das eigene Gerät verweigert wird, denn das ursprünglich gesetzte Passwort wird einfach neu vergeben. Ab diesem Punkt wird erpresst, meist soll der Nutzer über PayPal oder Kreditkarte dafür bezahlen, um sein Gerät wieder nutzen zu können.

Diese Ransomware wird es ab Android Nougat so nicht mehr geben, zumindest gibt es einen verbesserten Schutz dagegen, denn Google verhindert nun einfach die Nutzung der entsprechenden API zum Reset des Gerätepassworts. Gemeint ist damit natürlich das Passwort für den Sperrbildschirm, was bei vielen wohl eher ein PIN oder ein Muster sein dürfte.

Wer seinen Sperrbildschirm gar nicht geschützt hat, bleibt weiterhin stark gefährdet, denn das bloße Setzen eines Passworts bei ungeschützten Geräten bleibt weiterhin möglich. Wer aber nicht mal die einfachste Form verwendet, das eigene Smartphone wenigstens etwas abzusichern, ist am Ende auch irgendwie selbst schuld.

(via Symantec, Reddit)

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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