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Android: Wie die besten Neuerungen von KitKat nichts mehr mit Open Source zu tun haben

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Google wird seit einiger Zeit dafür kritisiert, dass das eigentliche Open Source-Betriebssystem Android ohne die Google Mobile Services nicht mehr wirklich viel wert ist. Was theoretisch zum Vorteil für Nutzer wird, ist ein wohl eher wenig bequemer Zwang für die Hersteller. Ron Amadeo hat sich jetzt mal genauer die Webseite zu den Neuerungen von Android 4.4 KitKat angeschaut und ihm ist da schnell etwas aufgefallen.

Android KitKat

Wer nicht die Google Mobile Services einsetzt, will seine Geräte entweder in China verkaufen oder hat kein Interesse daran überhaupt Geräte zu verkaufen. Denn längst ist von dieser Lizenzierung weit mehr als nur der Play Store abhängig, denn ohne diesen, gibt es fast gar nichts mehr. YouTube, die Tastatur, der Kalender, die Musik-App, der Launcher und mehr lagert Google schon jetzt aus, sodass man ohne die GMS keine Chance mehr hat ein wirklich attraktives Android-Gerät anzubieten, oder man hat die Ressourcen von Riesen wie Amazon. Essentielle Bestandteile wie die Tastatur bleiben zwar auch im AOSP, werden dort aber nicht mehr aktualisiert.

Die Webseite von Android 4.4 KitKat zeigt das ganz deutlich, denn fast alle dort angekündigten Funktionen und Neuerungen betreffen die Apps und Angebote der GMS. Egal ob es nun die smarte Caller ID, Hangouts oder die Musiksteuerung über den Lockscreen mit Coverart ist, ohne Google-Zertifizierung gibt es diese Möglichkeiten in Android gar nicht. Genau da ist aber auch das „Problem“. Wer tatsächlich alle Möglichkeiten neuer Android-Versionen will, muss trotz Open Source nach der Pfeife von Google tanzen. Die schön aufgemachte Webseite für Android 4.4 zeigt ganz gut, wie wenig eigentlich wirklich noch zu Android gehört. Wir haben die entsprechenden Punkte auf folgendem Screenshot rot markiert.

Android - 4.4 KitKat

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