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Android

Android wird zur Milliarden-Werbeplattform

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Mit Android Geld verdienen war bisher nicht ganz so leicht, zumindest ist der App-Verkauf im Vergleich zu iOS wenig rentabel für Entwickler und Google. Doch Google wäre nicht so erfolgreich, wenn sie nicht immer wieder ausgeklügelte Werbekonzepte hätten. Durch dezente Werbung hat es die Suchmaschine auf Platz 1 im Netz geschafft und so Milliardengewinne eingefahren, jetzt legt Google mit dem nächsten Knaller nach. Soeben wurde bekannt gegeben, dass die nächste Android-Version 4.4 nicht nur irgendeinen Namen tragen wird, sondern KitKat heißt.

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Bisher hatte Android immer nur den Beinamen eines einfachen Desserts, keine direkte Marke als Namen. Doch bei Google war man klug in den vergangenen Tagen, der Konzern verkauft jetzt den Beinamen des erfolgreichsten mobilen Betriebssystems, das jetzt bereits auf über einer Milliarde aktivierten Geräten weltweit vertreten ist. Davon profitieren beide Seiten enorm.

Google kann richtig dicke Werbedeals abschließen, so wie man es offenbar mit KitKat gemacht hat. Der Werbepartner ist so sprichwörtlich in aller Munde, selbst im Smartphone-Shop um die Ecke, in welchem man vielleicht zunächst nicht direkt an den Kauf von KitKat gedacht hätte. Klar, KitKat gibts nicht zum Smartphone dazu, doch die Wirksamkeit dieser indirekten Werbung wird unglaublich stark sein. Umgedreht genauso. Ein Android-Logo und der Name des aktuellen Nexus-Smartphones auf die KitKat-Riegel, schon denkt der Kunde an den nächsten Smartphone-Kauf.

So lächerlich Android KitKat zunächst klingen mag, die Idee dahinter ist genial und wird viel Geld über die nächsten Jahre einspielen.

UPDATE: Interessant ist auch die Idee von Kollege Lars, welcher meint, dass Google vielleicht sogar Nestlé bezahlt, um deren Namen von KitKat verwenden zu dürfen. Wiederum behauptet Google bei diesem Deal sei kein Geld geflossen.

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