Angry Birds Go: Hier kann Freemium richtig teuer werden

Das sogenannte Freemium-Modell ist bei Entwicklern beliebt aber sehr umstritten, denn es gibt Spiele wie Angry Birds Go, in welchen man relativ schnell sehr viel Geld loswerden kann.

Angry Birds Go

Spielt man sich bei einem Freemium-Spiel in einen Rausch oder gar in eine Sucht, dann kanns sehr teuer werden, denn es gibt meist nach oben keine Grenzen. Hier ein paar Coins, da ein kleines Upgrade, so geht das die ganze Woche und macht das Konto leer. Mit Angry Birds Go auch kein Problem, hier kann man für einzelne Elemente locker 100 Dollar und mehr ausgeben, wie die Kollegen in einem frühen Hands-on herausfinden konnten.

Das Freemium-Modell ermöglicht zwar den kostenlosen Download, auch kostenlos spielen kann man, doch für mehr muss man zur digitalen Kasse. Ein Highlight ist sicher das Auto „Big Bang Special Edition“, welches mit über 100 Dollar zu Buche schlägt. Ansonsten gibt man eben für Coins, weitere Spielmodi und kleine Upgrades kleinere Summen aus, die sich aber in der Masse bemerkbar machen dürften.

Ein Tipp von uns: Gar nicht erst die Kreditkarte hinterlegen oder per Mobilfunk via Google Play bezahlen, sondern händisch mit Gutscheinkarten aufladen. Das dürfte sicher etwas hemmen, wenn man ständig ein sinkendes Guthaben zu Gesicht bekommt, anstatt „endlos“ zahlen zu können.

Angry Birds Go erscheint am 11. Dezember, es ist aber auch nicht das einzige Freemium-Spiel, welches auf Dauer richtig teuer werden kann, wenn man sich nicht selbst ein wenig im Zaum hält.

[asa_collection items=1, type=random]Gadgets[/asa_collection]

(via Pocketgamer)

  • ted

    eigentlich selber Schuld wer für so ein virtuelles Auto 100$ ausgibt. Klar wenn man es sich leisten kann, warum auch nicht :). Aber es wird viele geben welchen sich dies eigentlich nicht leisten können es aber trotzdem kaufen.

  • DroidTaur

    Hier sollten, wie im Finanzmarkt, auch entsprechende Regelungen geben. Wenn hier z.B. Zinsen verlangt werden, die erheblich über dem Durchschnitt liegen, gilt das als sittenwirdig und man kann dagegen vorgehen. Firmen die solche Preise für einen virtuellen Gegenstand verlangen sollte man komplett boykottieren denn hier hat man einfach nur das Ziel deine Kunden abzuzocken und diese auch die Hoffnung darauf setzen, dass unbedarfte Eltern ihr Gerät ihrem Kind überlassen und dies dann damit kräftig einkauft…

  • john EvE

    Ich gebe eigentlich nie für Coins und sowas in Freemium spielen etwas aus, die einzige ausnahme war da Plaque Inc. – aber auch dort nur den Speed-Modus.

  • Maximilian O.

    Dazu kommt noch, dass das Gameplay des Spiels echt verdammt langweilig aussieht. Da ist keine Spur von Mario Kart Flair. Man fährt offenbar meist sogar alleine umher, nur um ein paar Münzen zu sammeln.

    Wird wohl das erste Spiel der Angry Birds Reihe, welches keinen durchgehenden Erfolg verbuchen kann. Aber zurecht, da steckt offensichtlich nicht wirklich viel Mühe drin.

  • krisz

    @Danny:
    Irgendwas stimmt mit den Artikeln zum Instagram-Truthan und dem Nexus-SMS-Bug. Sie werden nicht mehr angezeigt und stattdessen ein Screenshot zu irgendwelchen Kommentaren, die mit den Artikeln nichts zu tun haben.

    • Puh, danke. Da hing was im Cache, was auch immer das war.