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App-Umfrage von Motorola ein Schuss in den Ofen – „Unlock the Bootloader“ und „No More Blur“

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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[aartikel]B004704O2O:right[/aartikel]Tja, das war wohl eine weitere Luftnummer von Motorola und diesmal direkt bei der Community. Denn auf Facebook veranstaltete man eine Umfrage, hier wollte man einfach wissen, welche Apps die Nutzer gern von Entwicklern als nächstes sich wünschen. Eine einfache Frage auf die man theoretisch nicht großartig „falsch“ antworten kann.

Doch das Ding ging voll in die Hose, die Community wünschte sich keine bestimmten Apps sondern will verständlicherweise einfach nur einen offenen Bootloader bei den Smartphones und Tablets. Aber wenn wir da schon mal sind, bitte auch MotoBlur entfernen. Für uns ganz lustig, für Motorola weniger, vielleicht merkt man ja endlich mal, das man sich mit späten Updates, geschlossenen Bootloadern und weniger beliebten grafischen Oberflächen absolut keine Freunde mehr macht.

8 Kommentare

8 Comments

  1. sottil

    20. April 2011 at 09:44

    Wieso diese Hersteller krampfhaft an ihren Android-Verschlimmbesserungen festhalten ist mir ein Rätsel. Um sich von den anderen abzusetzen, würde es reichen, Apps, Widgets, Themes, Hintergründe… mitzuliefern, die man jederzeit entfernen oder deaktivieren kann. Das LG Optimus 2x wird in Amerika auch als T-Mobile G2x mit Stock Froyo verkauft und läuft dadurch butterweich, im Gegensatz zum normalen 2x, welches immer wieder nervig ruckelt. Google sollte endlich Druck ausüben und Eingriffe ins System komplett verbieten; die Marktmacht haben sie mittlerweile.

    • Denny Fischer

      20. April 2011 at 09:56

      Das siehst du aber ein wenig falsch, Android ist zum Großteil auch dadurch so groß geworden, weil es ungeahnte Freiheiten für Nutzer und Hersteller bietet, es ist Open Source, solche Dinge zu verbieten sollte man tunlichst unterlassen. Wir wollen ja kein zweites iOS.

      • sottil

        20. April 2011 at 10:57

        Android ist kein Selbstbedienungsladen, auch die Hersteller haben Richtlinien zu beachten.
        Und wenn Google diese nicht weiter verschärft, wird der Wildwuchs immer grösser werden, zu Lasten der Anwender.
        Was passiert denn, wenn Schadsoftware um sich greift, vor der nur das aktuelle Android schützt, es aber nur auf weniger als 1-2 % aller Geräte installiert ist, da die Hersteller mit den Updates nicht nachkommen? Auf Dauer muss Google reagieren, sonst ist der Siegeszug von Android bald zu Ende.

      • Denny Fischer

        20. April 2011 at 11:01

        Die Richtlinien werden doch beachtet, nur gibt es scheinbar keinen guten Mittelweg, entweder du bist zu verschlossen wie iOS oder WP7 oder eventuell ein wenig zu offen wie Android.

      • Harry Amend

        22. April 2011 at 12:15

        Naja wenn sich aber alle an die Richtlinien halten würde, würde es weit weniger Müll im Market geben. Wie du richtig bemerkst gibt es den Mittelweg nicht, jedenfalls jetzt noch nicht und solange bleibt eigentlich nichts anderes übrig als wie es iOS Hand habt um den den schwarzen Schafen den garaus zu machen.
        Im übrigen bin ich auch der Meinung das den Herstellern verboten gehört Eingriffe ins System zu nehmen. Was daraus wird lesen und spüren es am eigen Leibe. Erst nachdem viele ihre Smartphones gerootet und den ganzen Müll deinstalliert haben laufen viele Geräte plötzlich rund.

  2. Bronski

    20. April 2011 at 10:24

    Das macht das Samsung Galaxy Tab 10.1v so interessant – es wird, anders als das erst später ausgeleiferte Samsung Galaxy Tab 10.1 (ohne "v"), mit stock Froyo ausgeliefert werden.

    • Coca

      20. April 2011 at 13:19

      Das 10.1v wird mit Stock Honeycomb ausgeliefert, nicht mit FroYo.

      • Bronski

        21. April 2011 at 12:15

        Richtig, mein Fehler, gewohnte Formulierung…

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