Samsung und Apple führen in den USA sicherlich gerade ihren größten Rechtsstreit, nicht zuletzt aufgrund der Größe und Wichtigkeit des Marktes, doch auch in Korea stand man sich vor Gericht gegenüber. Beide Unternehmen mussten hier mehr oder weniger eine kleine Niederlage einstecken, wobei Samsung nicht vorgeworfen werden konnte, dass man das Design der Apple-Geräte nachahmt. […]

Samsung und Apple führen in den USA sicherlich gerade ihren größten Rechtsstreit, nicht zuletzt aufgrund der Größe und Wichtigkeit des Marktes, doch auch in Korea stand man sich vor Gericht gegenüber. Beide Unternehmen mussten hier mehr oder weniger eine kleine Niederlage einstecken, wobei Samsung nicht vorgeworfen werden konnte, dass man das Design der Apple-Geräte nachahmt. Doch beide Konzerne wurden zu Schadenersatzzahlungen verurteilt, da sie jeweils verschiedene Patente des „Gegners“ verletzen. Damit ist aber nicht Schluss, denn auch Verkaufsverbote drohen für verschiedene Produkte in Südkorea, sicherlich besonders bitter für Samsung, wenn man Produkte im Heimatland nicht vertreiben darf. Die aktuellsten Smartphones beider Hersteller sind allerdings nicht vom Verkaufsverbot betroffen, der Schadenersatz beträgt zudem jeweils nur 28.000 Euro (Apple) bzw. 17.600 Euro (Samsung).

Wie in Korea entschieden wurde, sollte überall entschieden werden, denn dort sah das Gericht nur wenige Möglichkeiten derartige Touchscreen-Smartphones groß unterschiedlich gestalten zu können. Ich denke zudem auch, wenn man auf das Kopieren einiger Details verzichtet hätte, würde Samsung nicht überall vor Gericht stehen müssen. (via, danke Julian!)

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Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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