Endlich konnte ich die ersten Minuten mit meiner Ar.Drone fliegen. Um die 350 Euro hatte ich vor vier Monaten ausgegeben, um mir ein supercooles Gadget zu kaufen, das dann erst mal ein komplettes Quartal in der Ecke rumstand. Denn ich wartete auf gutes Wetter, das sich ja recht wenig zeigte in den letzten Monaten. Gekauft hatte ich mir die Ar.Drone 2.0 in der Winter-Edition, also mit 16 Gigabyte USB-Stick und leitfähigen Winterhandschuhen, damit man auch an kälteren Tagen das zur Steuerung benötigte Smartphone benutzen kann. Online hatte ich mir dann noch zwei Zusatzakkus geholt.

Heute habe ich mich dann endlich mal kurz in den Garten gewagt und die Ar.Drone in die Luft gelassen. Und ich kann euch sagen, dass trotz der vier Rotoren und der automatischen Hilfe, damit der Quadrocopter von alleine in der Luft steht, die ersten Flugstunden alles andere als einfach sind. Zunächst muss man sich erst mal mit der Steuerung vertraut machen und herausfinden welche einem besser liegt. Möglich ist in der App zu konfigurieren, ob man mit einem digitalen Joystick oder via Bewegungssensoren fliegen möchte. Zu Beginn sollte man auch gleich die maximale Flughöhe in eine kurze Reichweite von 3 – 6 Metern einstellen, um das Teil nicht gleich in irgendeinem Baum oder an der Hauswand zu versenken.

Selbst bei vermeintlich leichtem Wind kann die Steuerung sehr schwierig sein, zumal der Wind meist in anderen Höhen etwas stärker ist. Daher ist schon fast der große Garten zu klein und eng, da Hindernisse in Form von Bäumen und Büschen im Weg stehen. So machen die ersten Minuten mit der Ar.Drone schon fast keinen Spaß, denn man muss lernen, wie man dieses Teil steuert. Höchste Konzentration ist angesagt. Ich werde die nächsten Tage auf jeden Fall noch ausgiebig für Flüge und nutzen, um euch dann noch ein paar coole Videos und Fotos liefern zu können.

Und genau das ist eigentlich das coolste Feature. Denn man kann Fotos und Videos mit der integrierten 720p Kamera aufzeichnen. Entweder man bringt die Aufzeichnungen über die WLAN-Verbindung auf das Smartphone oder man schließt einen USB-Stick direkt an der Drone an. Zudem muss man die Drone nicht sehen, um sie zu steuern, da man das Bild der Kamera auf das Smartphone geliefert bekommt.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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