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ASUS Padfone 2: ist das Hybrid-Konzept zu sehr im Vordergrund?

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ASUS Padfone 2 Produktbild

ASUS Padfone 2 ProduktbildASUS hat mit dem Padfone ein bis heute einmaliges Hybrid-Konzept am Markt, welches aus einem Smartphone ein Tablet und daraus ein Netbook macht, das sogar in nur wenigen Sekunden. Das erste Padfone ging leider unter, da die Verfügbarkeit nach der Präsentation sich einfach zu lang verzögerte und damit das Gerät nicht mehr ganz auf dem neusten Stand war, zudem die sowieso wohl nur wenigen potenziellen Kunden damit auch jegliches Interesse verloren. Beim Nachfolger macht man allerdings fast alles richtig, könnte man meinen, doch eigentlich macht man wieder entscheidende Dinge falsch. Das fängt schon mal damit an, dass das Gerät heute in Mailand präsentiert wurde, allerdings erst gegen Ende Dezember verfügbar ist und damit wieder eine Wartezeit von zweieinhalb Monaten geschaffen wurde. Da man mit diesem Gerät wahrscheinlich sowieso nur Geeks anspricht, könnten die bereits an neue Nexus-Geräten verloren gehen, die ähnlich oder wenn nicht sogar früher verfügbar sind.

Doch viel mehr macht man den Fehler damit, dass man eventuell das hybride Konzept viel zu sehr in den Vordergrund stellt. Man schränkt von vornherein die Zielgruppe extrem ein, denn nur wenige werden sich ein Padfone 2 für 799 Euro zulegen. So toll das Ganze auch funktionieren mag, man macht hier den entscheidenden Fehler. Ich denke doch, dass man die Masse eher ansprechen würde, wenn man das Padfone 2 von Haus aus eigenständig für 600 Euro oder weniger anbietet, die Padstation dann lediglich als optionales Zubehör vertreibt. Zumal der Markt für 10 Zoll Tablets mit Android, egal ob eigenständig oder nur als „Hülle“, sowieso recht klein ist.

So könnte man mit dem Smartphone allein direkt den Angriff auf die High-End-Geräte der Konkurrenz fahren. Man hat den wohl stärksten verfügbaren Prozessor im Gerät verbaut, das Design scheint generell gut anzukommen, man hat einen guten Ruf bzgl. der eigenen Update-Politik, liefert zudem die eigenen Geräte weitestgehend mit einem Vanilla-Android aus und bietet 32GB/64GB Datenspeicher sowie ein LTE-Modul an. Ein verdammt starkes Paket mit tollem Zubehör, was mich so mehr reizen würde. Stattdessen aber versucht man direkt das Bundle zu vertreiben, was wohl mehr oder weniger in die Hose gehen dürfte.

Nachtrag: in Italien wird das Padfone zu 599 Euro ohne Padstation in der Pressemitteilung beworben, so wie ich das mir das von Beginn gewünscht hätte, für Deutschland und andere Länder gibt es derzeit dazu noch keine genaueren Infos.

Vielleicht täusche ich mich auch, weshalb natürlich jetzt die Frage offenbleibt, ob ihr für dieses Bundle mindestens 799 Euro auf den Tisch legen würdet oder ob vielleicht wirklich das Smartphone allein wesentlich reizvoller wäre?

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3 Kommentare
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3 Comments

  1. Frank

    16. Oktober 2012 at 20:30

    Ich möchte das Padfone 2 sofort haben, sobald es irgendwo auf der Welt zu haben ist, werde ich es mir in weiß und 64 GB Version besorgen. Ich habe das Padfone 1 und bin super zufrieden, es gibt nichts besseres um was mit einem Telefon zu machen, wie Fotos, Pdfs oder ähnlich und anschließend es auf einem großen Tab anzuschauen!!!
    Einfach GENIAL, hoffentlich schnell verfügbar – BITTE BITTE

  2. sottil

    16. Oktober 2012 at 21:39

    Sehe ich ähnlich, das Smartphone ist Spitze, kommt aber zu spät auf den Markt. Bis Dezember haben viele schon längst kein Interesse mehr daran, erst Recht bei der Konkurrenz. Und das Konzept ist eh nur für eine winzige Minderheit interessant.

  3. mike

    17. Oktober 2012 at 07:27

    So was direkt von Google für 600€ im Bundle *sabber* Mich schreckt der Gedanke ab so viel Geld auszugeben und vllt 1 Update zu bekommen…

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