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Auch das Galaxy S4 bekommt ein Kunststoffgehäuse, ein Samsung-Präsident erläutert die Gründe

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Auch beim neuen Samsung Galaxy S4 werden wir wohl nicht um ein Gehäuse aus Kunststoff herumkommen. Meist als billige Plastik verschrien, setzt aber auch Samsung schon länger auf das wesentlich hochwertigere Polycarbonat. Doch Samsung macht meines Erachtens den Fehler und bringt glänzenden Lack auf, wodurch sich dann das Gehäuse nicht nur billig anfühlt, sondern eben auch nicht gerade hochwertig ausschaut. Nokia und HTC haben gezeigt, dass auch Kunststoff sexy sein kann, wenn man es richtig einsetzt. Wie dem auch sei, jetzt hat der VP der Mobile Business-Abteilung von Samsung in einem Interview mit Cnet versucht zu erklären, warum man bei nahezu allen Mobile-Devices auf Kunststoff und nicht Glas oder gar Metall setzt.

Samsung-Logo

Bei der Auswahl des Materials muss man laut Y. H. Lee nicht nur auf die Optik und Haptik achten, sondern auch an die Produktion denken. Samsung verkauft seine Geräte in sehr hohen Auflagen, weshalb man Materialien einsetzen muss, welche sich möglichst schnell und mit verhältnismäßig wenig Aufwand in großen Mengen produzieren lassen. Eine Ausrede, wie wir finden, Apple verkauft seine Geräte in noch höheren Auflagen und kann auch auf Glas sowie Metall setzen. Aufgrund der heutigen Fertigungstechnologien müsste man unserer Meinung nach nicht zwingend wegen der benötigten Menge auf Kunststoff setzen, andererseits spart man sich so sicherlich viel Geld.

Allerdings meint Lee auch, dass gerade Polycarbonat sehr widerstandsfähig und nahezu unkaputtbar ist, wo wir ihm auch zustimmen müssen. Zudem kann Samsung durch ein vermeintlich einfaches Kunststoffgehäuse einen wechselbaren Akkudeckel realisieren, wodurch der Akku immer erreichbar ist und im Gegensatz zur Konkurrenz bei Geräten von Samsung in der Regel ausgetauscht werden kann. Andererseits hat Samsung beim Windows Phone ATIV S den Mix aus Metall und Kunststoff auch hinbekommen, was für das Gehäuse des Galaxy S4 hoffen lässt.

Ich bin tatsächlich der Hoffnung, dass Samsung nach den unglaublich vielen Geräten mit lackiertem Kunststoffgehäuse die Community erhört hat und es beim Galaxy S4 besser machen wird. Spätestens in der Nacht vom 14. auf den 15. März werden wir mehr erfahren.

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(via AllAboutSamsung)

13 Kommentare
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13 Comments

  1. Martin

    6. März 2013 at 13:15

    Aha Apple verkauft noch mehr? Wo hast du diese Weisheit her und kannst du das belegen? Ich denke nicht denn jeder weiß das Apple nur noch Platz 3 ist bei denn verkauften Smartphone und Samsung schon lange die Nr 1 ist was man auch belegen kann. Also bitte immer schön bei der Wahrheit bleiben oder solche Beiträge lassen.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      6. März 2013 at 13:31

      Hatte ich im Beitrag vergessen zu verlinken…

      https://www.smartdroid.de/apple-iphone-5-und-4s-kicken-samsung-galaxy-s3-vom-smartphone-thron/

      Mir ging es natürlich ausschließlich um das Flaggschiff-Modell, welches auch bei Samsung definitiv vorrang hat. Die Ausrede auf Kunststoff wegen der Menge zu setzen, ist halt eine Ausrede.

    • Leo

      6. März 2013 at 15:12

      Der Vergleich iPhone 5 gegen SGIII hinkt noch wegen dem doch etwas höheren Verkaufspreis von iPhone. Bei dem Preis (welcher noch, im Vergleich zu Samsungs’s Smartphones, mit der Zeit kaum reduziert wird) kann man natürlich auch teuerere Materialien verwenden.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      6. März 2013 at 15:58

      Apple hat eine fast konkurrenzlose Preisstabilät hinbekommen, das ist schon nicht schlecht.

    • tobbis

      6. März 2013 at 13:36

      Martin. Im Vergleich eines einzelnen Models à la iPhone 5, verkauft Apple mehr Geräte, wie Samsung mit seinem SGS III. Das soll die Aussage bedeuten. Das Samsung von der gesamten Produktpalette gesehen, mehr Geräte verkauft, streitet auch keiner ab.

  2. Michel

    6. März 2013 at 13:51

    Nun ja, auf jeden Fall ist der Verzicht auf Glas und Metall um einiges ressourcenschonender, wenn man dann noch den Produktionsprozess hinzurechnet, könnte man auf die Idee kommen, diesen Nachteil in einen Vorteil umzudrehen. Denn Plastik lässt sich ebenso wie Glas und Metall recyceln, nur eben mit weniger Aufwand und energieeffizienter.

    Cool wäre eine Kampagne, in der man Samsung-Altgeräte über ein Bonusprogramm einsammelt und dann das Logo vom alten Gerät in das Gehäse des neuen S4 einbaut. Somit hat der Kunde ein grünes Gewissen und durch die unterschiedlichen Logos ein individuelleres Gerät…

    • dennyfischer

      dennyfischer

      6. März 2013 at 14:08

      Du solltest du dich dort mal im Marketing bewerben, die Idee klingt mal mächtig ausgefallen aber sehr cool.

    • tobbis

      6. März 2013 at 15:05

      An und für sich eine nette Idee, aber generell ist Recyclen immer noch teurer als neu zu produzieren,

  3. Paul

    6. März 2013 at 14:11

    Wir sind schon gebeutelte Endverbraucher! Immer wieder neue Modelle, besser, schöner, schneller …

    Unglaublich – und wir bezahlen (meistens gut) auch noch dafür.

  4. Gianni77

    6. März 2013 at 17:48

    Ich muss dich als Autor loben. Ich lese deine Beiträge meistens gerne (außer wenn du zu oft nörgelst und es sich anhört als würdest du jedem Moment zu Apple wechseln :-P )

    Alleine das fast jeder Blog plastik in der Überschrift stehen hat, bringt mich dazu ihre Beiträge nicht zu lesen. Kunststoff hat auch seine Vorteile!

    Weiter so :-)

    • dennyfischer

      dennyfischer

      6. März 2013 at 19:23

      Danke ;)

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