Bei Xiaomi sieht es schlecht aus

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Bild: N.Tho.Duc/Unsplash

Xiaomi verdient viel weniger Geld. Nun müssen viele Mitarbeiter gehen. Die Zukunft ist ungewiss.

  • Xiaomi verdient viel weniger Geld.
  • Nun müssen viele Mitarbeiter gehen.
  • Die Smartphone-Zukunft ist ungewiss.

Man hat bei Xiaomi über die letzten Jahre immer große Töne gespuckt, denn eine Zeit lang schien der chinesische Tech-Gigant unaufhaltsam zu sein. Doch schon seit über einem Jahr sieht es düster aus, insbesondere der Verkauf von Smartphones geht international zurück.

Wir haben in unseren Beobachtungen natürlich stets den europäischen Raum und die hiesigen Verkäufe betrachtet. Hier ist der Abstieg von Xiaomi schon seit einiger Zeit zu beobachten. Samsung und Apple müssen längst keine Angst mehr um ihre Marktmacht haben. Das merkt Xiaomi finanziell.

Xiaomi wankt gerade gewaltig, das Unternehmen entlässt deshalb zunächst rund 3 % der eigenen Angestellten. 900 Mitarbeiter sind das insgesamt, berichtet SCMP. Dafür sind die stark gesunkenen Gewinne verantwortlich, im Jahresvergleich gab es im zweiten Quartal ein Minus von 83,5 %.

Krieg, Covid-19, falsche Strategie: Xiaomi setzt viel weniger Smartphones ab

Xiaomi verkauft deutlich weniger Smartphones als in den Jahren zuvor und dürfte obendrein mit gestiegenen Kosten kämpfen. Ins eigene Image passen aber teurere Geräte nicht wirklich, obwohl man Preise vermutlich stark erhöhen müsste.

Für Xiaomi haben insbesondere die sehr billigen Smartphones eine Zeit lang extrem gut funktioniert. Da stellt sich natürlich die Frage, inwiefern die bis dato erfolgreiche Strategie jetzt nach und nach bröckelt, auch abseits der weltwirtschaftlichen Schieflage.

Für die eigene Schieflage ist Xiaomi nicht allein verantwortlich, das muss man natürlich festhalten. Dennoch sehe ich keine Zukunft darin, den Markt mit billigen Smartphones zu fluten. Das hatte auch damals bei Samsung und Huawei irgendwann ein Ende.

Geht es nur mir so oder spielt Xiaomi auch in eurer Wahrnehmung längst eine viel kleinere Rolle als in den vergangenen Jahren?

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