BlackBerry Neon: Bilder zeigen den Idol 4-Bruder

BlackBerry wird demnächst die Präsenz am Android-Markt weiter ausbauen, jetzt zeigt sich das Smartphone namens Neon auf zahlreichen Bildern und verrät sein durchaus attraktives Design. Aber wer sich ein wenig auskennt, wird sofort eine starke Ähnlichkeit zu einem anderen Smartphone* entdecken, das grundlegende Gehäuse kennen wir so nämlich schon vom Idol 4 von Alcatel, das ebenfalls von TCL in China gefertigt wird.

Klar, der gleiche Rohbau für mehrere Smartphones bedeutet Kosteneinsparung, sodass auch BlackBerry günstige Android-Smartphones anbieten können wird, nachdem das teure PRIV die Android-Premiere von BlackBerry ein wenig vergeigte. Anders als beim Brüderchen von Alcatel kommt hier eine strukturierte – vermutlich aus Kunststoff gefertigte – Rückseite zum Einsatz. Der Rest bleibt ziemlich ähnlich, Unterschiede gibt es nur in wenigen Details.

UPDATE: BlackBerry hat das Gerät nun vorgestellt, final hört es auf den Namen DTEK50.

BlackBerry Neon Leak (3)

Ich finde das Design durchaus attraktiv, die Hardware laut Datenblatt aber auch: 13 MP Kamera hinten, 8 MP Kamera vorn, Snapdragon 617 + 3 GB RAM Arbeitsspeicher, Full HD-Display mit 5,2″ Diagonale, 2610 mAh Akku mit Quick Charge und ein 16 GB großer Datenspeicher (+ microSD-Slot). Was ein Zufall, das ist exakt die Hardware aus dem Idol 4 von Alcatel.

Warum sollte man dennoch zum BlackBerry greifen? Sollte es teurer sein, bezahlt man definitiv die Sicherheit mit, denn BlackBerry ist der einzige Hersteller, der die Sicherheitspatches für Android nur wenige Tage nach der Veröffentlichung an die Nutzer verteilt, nicht wie die Konkurrenz erst Monate später.

 (via CrackBerry, mobiFlip)

  • Esteban Rolltgern

    Naja, Sicherheit und Blackberry ist ja nun definitiv auch nicht mehr wirklich aktuell. Das Alcatel ist bereits für 249 zu haben und ein BB ohne Hardwaretastatur ist für 99% der Kunden nicht interessant genug. Die Konkurrenz ist günstiger, besonders beim Blick auf das Nexus 5x und das was das Gerät hätte besonders machen können ist nicht dabei, nämlich die Tastatur

    • Eisberg

      Ist nach wie vor aktuell, die Presse ist nur endlich nach mind. 10 Jahren darauf gekommen, mal die Datenschutzrichtlinien von Blackberry durchzulesen. Durch Verschlüsselungen mit geräteeigenem Schlüssel bzw. abgeschlossenen Infrastrukturen bleiben Blackberrys trotzdem deutlich sicherer als der Durchschnitt.