Oftmals stellt sich bei kostenlosen Angeboten die Frage der Finanzierung, bei der Android-App Brightest Flashlight allerdings jetzt nicht mehr, denn die sammelte und verkaufte dafür Nutzerdaten im großen Stil. Wow, mit mindestens 50 Millionen Downloads ist Brightest Flashlight eine sehr beliebte Android-App, doch dafür mussten Nutzer „teuer bezahlen“. Denn jetzt stellte sich heraus, dass die […]

Oftmals stellt sich bei kostenlosen Angeboten die Frage der Finanzierung, bei der Android-App Brightest Flashlight allerdings jetzt nicht mehr, denn die sammelte und verkaufte dafür Nutzerdaten im großen Stil.

Wow, mit mindestens 50 Millionen Downloads ist Brightest Flashlight eine sehr beliebte Android-App, doch dafür mussten Nutzer „teuer bezahlen“. Denn jetzt stellte sich heraus, dass die Entwickler der App diese nicht aus Gutmütigkeit kostenlos bereitgestellt haben, sondern Nutzerdaten sammelten. Gut, welcher Online-Dienst sammelt heute keine Nutzerdaten? Allerdings haben die Jungs diese dann nicht für sich selbst gebraucht, sondern Location und Device ID brav an die Höchstbietenden weiterverkauft.

Problem bei dieser App ist, dass die Entwickler nicht darauf hinweisen und dem Nutzer auch nicht die Möglichkeit geben ihre Daten zu schützen, denn die Abschaltung dieser Funktion ist nur ein Fake gewesen. Man ist also als Nutzer nicht in Kenntnis darüber, dass die Entwickler der App mit der Weitergabe ihrer aktuellen Location sich kräftig Geld in die Taschen holen. In den Nutzungsbedingungen steht sogar geschrieben, dass die gesammelten Daten ausschließlich für das Unternehmen selbst genutzt werden.

Dumm gelaufen, für beide Seiten. Paranoide Sicherheitsfanatiker bekamen jetzt sicherlich das große Zittern und die GoldenShores Technologies müssen sich jetzt für ihre Gier verantworten.

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(via FTC, Reddit, Washingtonpost)

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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